1. „Gottlos – Warum Menschen töten“: Neue RTL II-Eigenproduktion gerät reißerisch und plakativ

    Wozu Menschen fähig sind, das erkundet eine Reihe mit drei Krimi-Dramen von Grimme-Preisträger Thomas Stiller. Der Auftaktfilm aus dem Rockermilieu ist eher reißerisch geraten. Sehr viele Eigenproduktionen hat der Münchener Privatsender RTL II seit seiner Gründung 1992 noch nicht auf die Beine gestellt.

  2. Im Alter von 81 Jahren: „Traumschiff“-Produzent Wolfgang Rademann ist gestorben

    Wolfgang Rademann, der Produzent vom ZDF-Traumschiff und der „Schwarzwaldklinik“ ist gestorben. Wie das ZDF am Montag mitteilte, starb er im Alter von 81 Jahren. Rademann zählt zu den Erfolgsproduzenten Deutschlands und stand auch hinter Formaten wie die „Schwarzwaldklinik“ oder die „Peter-Alexander-Show“ produziert.

    Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet.

  3. 2016 – das Jahr in dem Netflix zur TV-Weltmacht aufsteigt

    Klassische TV-Sender müssten es eigentlich mit der Angst zu tun bekommen. Gerade hat Streaming-Pionier Netflix verkündet, sein Angebot in mal eben 130 weiteren Ländern zu starten. Bisher war Netflix in „nur“ 60 Ländern präsent. 2016 wird Netflix zudem 31 neue Serien sowie Dutzende Filme und Dokus veröffentlichen. Das Ausmaß der Expansion ist beeindruckend.

  4. Urteil nach Sat.1-Klage: Fernsehsender müssen Werbung von Sendungen deutlich absetzen

    Fernsehsender müssen Werbung ganz eindeutig von anderen Sendungsteilen absetzen. Sonst verstoßen sie gegen den Rundfunkstaatsvertrag, wie aus einem am Mittwoch ergangenen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig hervorgeht. Mit ihrer Entscheidung wiesen die Richter eine Klage von Sat.1 gegen eine Beanstandung durch die Landeszentrale für Medien und Kommunikation des Landes Rheinland-Pfalz zurück.

  5. Bayerischer Rundfunk baut 450 Stellen in der Fernsehproduktion ab

    Der Bayerische Rundfunk (BR) baut in den kommenden zehn Jahren 450 Vollzeitstellen in der Fernsehproduktion ab. Vorrangig seien die Bereiche Deko-Bau, Fundus, Requisite, Werkstatt und Printgrafik betroffen. Dies gab der Sender am heutigen Freitag bekannt.

  6. Kultur in der Primetime: Der Trend geht zur Kunst als Castingshow

    Wie können sich Kulturprogramme gegen große Shows, Sport oder Serien durchsetzen – auch in der Primetime? Matthias Kremin, Leiter Programmbereich Kultur beim WDR, ist sicher: Die Vermengung von Informationen und Emotionen ist der Schlüssel. International geht der Trend bei Kulturprogrammen währenddessen in Richtung einer alten Bekannten: der Castingshow.

  7. WDR-Rundfunkrat stimmt umstrittenen Programmreformen zu

    Vor einigen Wochen kündigte der Westdeutsche Rundfunk umfassende Programmreformen für sowohl Fernsehen als auch Hörfunk an; vor allem bei den Mitarbeitern war diese jedoch umstritten. Am vergangenen Mittwoch beschloss der WDR Rundfunkrat in einer öffentlichen Sitzung dennoch: Die Reform darf kommen.

  8. Mediennutzung bei Studenten: TV und Videoclips spitze, WhatsApp vor Facebook

    Bei der Mediennutzung von Studenten haben die „klassischen Medien“ die Nase vorn – vor allem Fernsehen, Radio und gedruckte Bücher. Diese werden jedoch zunehmend durch Videoclips und digitale Tageszeitungen ergänzt. Bei der Nutzung Sozialer Netzwerke ist WhatsApp unangefochtener Spitzenreiter, dicht gefolgt von Facebook.

  9. Trailer zur neuen „Muppets“-Serie: ABC lässt die Puppen zur Primetime tanzen

    Applaus, Applaus, Applaus: „Die Muppets“ feiern ihr Comeback. Aber nicht im Kinderfernsehen, sondern zur Primetime. Im Stil einer Mockumentary verfolgt die Kamera des Geschehen hinter den Kulissen einer TV-Talkshow.

  10. Die Prophezeiungen von Mr. Netflix zum Ende des Fernsehens und warum sie nicht (ganz) stimmen

    Netflix-Chef Reed Hastings hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mal wieder das Ende des Fernsehens vorhergesagt. In zehn Jahren, so Hastings, hätten sich die Sehgewohnheiten von TV-Zuschauern komplett verändert, und zwar zu Ungunsten des linearen Fernsehens. Dabei lässt der Netflix-Chef einige wichtige Aspekte außen vor. Fernsehen ist nicht vom Aussterben bedroht, aber es wird sich verändern.