1. Der kritische Abschlussbericht zu Belästigungsvorwürfen beim WDR: Nun ist der Intendant gefragt

    Das hatte sich WDR-Intendant Tom Buhrow vermutlich anders vorgestellt bzw. erhofft. Die von ihm eingesetzte frühere Gewerkschaftsvorsitzende Monika Wulf-Mathies hatte untersucht, wie der Sender mit Hinweisen zu sexueller Belästigung umgegangen ist. Das Zeugnis, das sie dem WDR in ihrem Abschlussbericht ausstellt, ist alles andere als gut.

  2. Nach Belästigungsvorwürfen: Beschuldigter WDR-Mitarbeiter darf zum Sender zurückkehren

    Der WDR-Mitarbeiter, gegen den vor einigen Monaten Vorwürfe wegen sexueller Belästigung laut geworden waren, darf offenbar an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Dies berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger unter Berufung auf senderinterne Quellen. Demnach soll sich WDR-Intendant Tom Buhrow entschieden haben, den entsprechenden Redakteur lediglich zu ermahnen.

  3. „Angemessenheit meines Gehalts müssen andere beurteilen“: WDR-Intendant Buhrow wäre bereit, auf Geld zu verzichten

    399.000 Euro verdient WDR-Intendant Tom Buhrow jährlich. Im Interview mit der Funke Mediengruppe sagte er nun, er könne sich vorstellen, finanziell kürzer zu treten. Außerdem äußerte er sich zu den Belästigungsvorwürfen gegen diverse Mitarbeiter und warum sich der WDR mit seinem Fernsehspieldirektor Gebhard Henke außergerichtlich geeinigt hat.

  4. „Werfe mir drei Fehler vor“: WDR-Intendant Tom Buhrow räumt Probleme im Umgang mit Metoo-Affäre ein

    Seit fast zwei Monaten schwelt die Debatte um mehrere Verdachtsfälle von sexueller Belästigung beim Westdeutschen Rundfunk. Intendant Tom Buhrow hielt sich, bis auf wenige Ausnahmen, bislang mit öffentlichen Äußerungen zu dem Thema merklich zurück. Jetzt gab er dem Fachmagazin journalist ein ausführliches Interview und gesteht eigene Versäumnisse ein. So habe er bzw. der WDR drei Fehler gemacht.

  5. „Immer mehr Betroffene melden sich“: Tom Buhrow über sexuelle Belästigungen beim WDR

    Der WDR-Rundfunkrat hat in einer Sitzung eine Resolution zu den Vorwürfen sexueller Belästigung beschlossen. Das Aufsichtsgremium verfolge „aufmerksam und sehr betroffen interne und externe Hinweise auf Vorwürfe sexueller Übergriffe im WDR“, hieß es in der am Dienstag in Köln verabschiedeten Stellungnahme. Tom Buhrow berichtete während der Sitzung, dass sich immer mehr Betroffene melden würden.

  6. Tom Buhrow muss Stellung beziehen: WDR-Rundfunkrat beschäftigt sich mit Belästigungsvorwürfen

    Die Vorwürfe sexueller Belästigung sind am heutigen Dienstag brisantes Thema im WDR-Rundfunkrat. Das Aufsichtsgremium hat dazu Intendant Tom Buhrow aufgefordert, bei seiner Sitzung zu den aktuellen Berichten Stellung zu beziehen. Die Rundfunkräte können im Anschluss auch Fragen stellen. Berichte des WDR-Intendanten gehören regelmäßig zu den Tagesordnungspunkten, wenn der Rundfunkrat zusammenkommt.

  7. Nach Vorwürfen sexueller Belästigung: WDR-„Tatort“-Koordinator Henke outet sich als Beschuldigter  

    Der WDR hat einen weiteren Mitarbeiter nach Vorwürfen sexueller Belästigung freigestellt. Eine Sprecherin des Senders bestätigte einen Bericht der Bild-Zeitung, wonach es um einen „hochrangigen“ Mitarbeiter gehe (MEEDIA berichtete). Tatsächlich handelt es sich um den Leiter des Programmbereichs Fernsehfilm, Kino und Serie, Gebhard Henke, 63, wie dessen Anwalt Peter Raue am Montag mitteilte.

  8. Sexuelle Belästigung beim WDR: Weiterer "ranghoher Mitarbeiter" freigestellt

    Im Zuge der internen WDR-Ermittlungen zu den Vorwürfen sexueller Belästigungen bei dem öffentlich-rechtlichen Sender zieht Intendant Tom Buhrow weitere Konsequenzen: Nach Angaben der Bild-Zeitung soll nach dem ehemaligen Auslandskorrespondenten nun ein zweiter „ranghoher Mitarbeiter“ des Senders freigestellt worden seien.

  9. Wochenrückblick: Kollegah & Co – wo ist die Bundesprüfstelle, wenn man sie mal braucht?

    Die Rap-Rüpel Kollegah und Farid Bang wurde tatsächlich mit einem Echo ausgezeichnet. Eine schäbige Entscheidung. Facebook-Chef Mark Zuckerberg gab US-Politikern Nachhilfe in Sachen Internet. Der WDR ist wegen Belästigungsvorwürfen unter Druck und die Bild wusste, wer noch so anwesend war, als die Kanzlerin ein Schnitzel aß. Die MEEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne

  10. Affäre um sexuelle Belästigungen beim WDR: Jetzt soll eine externe Kanzlei bei der Aufklärung helfen

    Die WDR-Krise um Vorwürfe sexueller Belästigung spitzt sich weiter zu. Denn erstmals fallen nun auch sehr prominente Namen, die “früh” in die Fälle involviert gewesen sein sollen. Laut Berliner Morgenpost sind das neben der damaligen Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff auch die heutige Chefin des ARD-Hauptstadtstudios, Tina Hassel, und Jörg Schönenborn. Zudem sollen externe Anwälte helfen.