1. Fokus auf regionale Inhalte: ARD-Intendanten verdoppeln Sendezeit der „Tagesthemen“ am Freitag

    Mehr Hintergrund, mehr regionale Berichte – so lautet der neue Plan der ARD. Dafür erhält eines der Nachrichten-Flaggschiffe, die „Tagesthemen“, am Freitag künftig 15 Minuten mehr Zeit. Das hat die ARD-Gemeinschaft bei der Intendantensitzung in Köln beschlossen. Für die Sendungen von Montag bis Donnerstag gibt es ebenfalls Ideen.

  2. Stärkere Entlastung: Höherer Anteil aus Rundfunkbeitrag für SR und Radio Bremen geplant

    Mit einem zusätzlichen Millionenbetrag sollen der Saarländische Rundfunk (SR) und Radio Bremen in den nächsten Jahren von der ARD finanziell stärker entlastet werden. Das teilte die ARD am Mittwoch in Köln mit. Umgerechnet könnten so rund 34,5 Millionen Euro zusätzlich zusammenkommen.

  3. Medien-Woche: die unrühmliche Rolle von Politik und Medien beim „OmaGate“ des WDR

    Unser Podcast „Die Medien-Woche“ meldet sich aus der Pause zurück. Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) dröseln Fakten und Einschätzungen zum „Oma Gate“ des WDR auf. Dazu gibt es ein Interview mit dem Comedy-Autoren Stefan Stuckmann, der den Rücktritt von Intendant Tom Buhrow fordert.

  4. „Umweltsau“-Debatte: WDR-Redakteure beklagen mangelnde Rückendeckung durch Buhrow

    Bei vielen WDR-Mitarbeitern hat sich in den vergangenen Tagen Ärger angestaut. Sie finden, dass der Sender in der Debatte um das „Umweltsau“-Lied keine gute Figur gemacht hat. Am Dienstag gab es dazu einen offenen Meinungsaustausch bei dem Sender. Unterdessen hat die Diskussion auch den NRW-Landtag erreicht.

  5. „Umweltsau“-Debatte: Auch freie Fernsehautoren kritisieren WDR-Intendant Tom Buhrow

    In der Debatte um das „Umweltsau“-Lied haben sich freie Fernsehautoren mit den WDR-Mitarbeitern solidarisiert und Intendant Tom Buhrow massiv kritisiert. Dieser sei mit seiner Entschuldigung für das Lied in eine Falle getappt.

  6. „Ich will keine neuen Satirerichtlinien setzen“ – WDR-Intendant Tom Buhrow rechtfertigt sich für „Oma-Umweltsau“-Entschuldigung

    Gegenüber dem „Spiegel“ hat sich der WDR-Intendant und ARD-Vorsitzende Tom Buhrow dafür grechtfertigt, dass er sich nach der Löschung eines Quatschliedes bei WDR2 bei den Hörern entschuldigt hat. Das Lied des WDR-Kinderchores mit der Textzeile „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“ hatte einen massiven Shitstorm ausgelöst.

  7. Friede, Freude, Tortenmarsch! Der neue „Traumschiff“-Kapitän Florian Silbereisen macht alles richtig, was Sascha Hehn falsch gemacht hat

    Au Backe! Das neue Medienjahr fängt ja gar nicht friedlich an mit diesem schlimmen „Oma-Umweltsau“-Shitstorm und Richard Gutjahrs bitterer Abrechnung mit seinem Ex-Arbeitgeber Bayerischer Rundfunk. Wenigstens das ZDF-„Traumschiff“ ist unter Kapitän Florian Silbereisen wieder auf Kurs. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  8. "Macht muss eingezäunt sein und kontrolliert werden": WDR-Intendant Buhrow über die Konsequenzen der #MeToo-Debatte

    Die Seele des WDR sei aufgewühlt. Die Familie, wie WDR-Intendant Tom Buhrow den öffentlich-rechtlichen Sender beschreibt, sei verunsichert. Gegenüber dem Magazin stern hat der 60-Jährige ein Interview gegeben, in dem es rund sechs Monate nach Bekanntwerden der Vorwürfe wegen sexueller Belästigung im Sender um die interne wie externe Aufarbeitung der Vorfälle geht. Er hofft nun auf einen Neustart.

  9. Sexuelle Belästigung beim WDR: Entlassener Korrespondent zieht seine Klage gegen den Sender zurück

    Ein ehemaliger Auslandskorrespondent des Westdeutschen Rundfunks (WDR) soll einer Praktikantin während einer Dienstreise einen Pornofilm gezeigt und einer anderen Mitarbeiterin in E-Mails sexuelle Avancen gemacht haben. Im Mai dieses Jahres war ihm deshalb fristlos gekündigt worden, weshalb er Klage gegen den Sender einreicht. Diese zog er nun zurück.

  10. Der kritische Abschlussbericht zu Belästigungsvorwürfen beim WDR: Nun ist der Intendant gefragt

    Das hatte sich WDR-Intendant Tom Buhrow vermutlich anders vorgestellt bzw. erhofft. Die von ihm eingesetzte frühere Gewerkschaftsvorsitzende Monika Wulf-Mathies hatte untersucht, wie der Sender mit Hinweisen zu sexueller Belästigung umgegangen ist. Das Zeugnis, das sie dem WDR in ihrem Abschlussbericht ausstellt, ist alles andere als gut.