1. Interview mit RT International zum Bild-Coup: Auftritt von Titanic-Redakteur bei russischem Staatssender stößt auf Kritik

    Nach dem Satire-Coup legt die Titanic nach: Der leitende Redakteur Moritz Hürtgen hat im russischen Sender RT International ein Interview gegeben. Für den Auftritt erntet er nicht nur von Bild-Chefredakteur Julian Reichelt Kritik. Wie weit darf Satire gehen, fragt die Netz-Community. Hintergrund: RT International ist ein vom Kreml finanzierter Propagandasender.

  2. "Fake durch Copy and Paste": So legte die Titanic die Boulevard-Profis von Bild bei #miomiogate rein

    Nun hat sich auch das Satiremagazin Titanic ausführlich zum Fake geäußert: Redakteur Moritz Hürtgen betont im Gespräch mit dem Deutschlandfunk, dass es sich nicht um einen „Fake Fake“ handeln würde. Beweise gebe es genug. Die wolle das Blatt in der Aprilausgabe präsentieren. Heftige Kritik äußert Hürtgen gegenüber der Bild.

  3. "Journalistische Arbeit bewusst diskreditiert": Das sagt Bild-Chefredakteur Julian Reichelt zum Titanic-Debakel

    Das Satire-Magazin Titanic hat die Bild-Zeitung in großem Stil hereingelegt. Die Titanic hat der Zeitung offenbar Fake-Mails untergeschoben, die einen Kontakt zwischen Juso-Chef Kevin Kühnert und russischen Internet-Trollen vorgaben. Die Bild machte daraus eine große Titelstory um eine „Schmutz-Kampagne bei der SPD“. Chefredakteur Julian Reichelt spricht nun von dem Versuch der Satiriker, „journalistische Arbeit bewusst zu diskreditieren“.

  4. "Alter Schwede, hat sich die Bild blamiert" – die Twitter-Reaktionen zum Satire-Coup

    Nachdem das Satiremagazin Titanic auf seiner Homepage bekannt gegeben hat, der Urheber der angeblichen Schmutzkampagnen-Mails von Juso-Chef Kevin Kühnert zu sein, gibt es von der Netzgemeinde viel Spott und Häme für die Bild-Zeitung. Bei Politikern, Journalisten und Satirikern ist die Rede davon, die Bild habe sich „blamiert“. Reaktionen bei Twitter im Überblick.

  5. "Bild druckt alles, was in die Agenda passt": "SPD-Schmutzkampagne" war eine Satire-Aktion der Titanic

    Die Bild ist offenbar auf eine Satire-Aktion des Magazins Titanic hereingefallen. Auf der Internetseite reklamiert die Titanic für sich, Urheber der angeblichen Schmutzkampagnen-Mails zu sein, über die die Bild Ende vergangener Woche groß auf Seite 1 berichtete. „Eine anonyme Mail, zwei, drei Anrufe – und Bild druckt alles, was ihnen in die Agenda passt.“ Die Bild hatte in dieser Woche in der Sache sogar noch einmal nachgelegt und die vielfach kritisierte Berichterstattung verteidigt.

  6. Wegen "Baby-Hitler"-Witz: Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen Verantwortliche des Titanic-Magazins

    Ein Web-Witz der Titanic ruft Strafverfolgungsbehörden auf den Plan: Wie der Standard berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Berlin Ermittlungen gegen die Verantwortlichen des Satire-Magazins eingeleitet. Dabei prüft sie den Tatverdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten sowie den der Beleidigung. Auslöser war eine Satire über den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz.

  7. "Gesetz ist vermurkst": FDP, Grüne und Linke fordern nach Titanic-Sperre durch Twitter Abschaffung des NetzDG

    Nach der Blockade von Twitter-Accounts und der Löschung mehrerer Tweets u.a. vom Satiremagazin Titanic fordern FDP, Grüne und Linke die Abschaffung des seit Jahresbeginn geltenden Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG). „Das Gesetz ist vermurkst und gehört durch ein ordentliches ersetzt“, sagte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer der Welt am Sonntag. Die SPD hält jedoch weiter an dem Gesetz fest.

  8. Nach Zensur-Debatte: Twitter rudert gegenüber Titanic zurück und hebt Account-Sperre des Satiremagazins auf

    Das Satiremagazin Titanic darf wieder twittern: Nach parodistischen Tweets im Namen der AfD-Vizechefin Beatrix von Storch hatte Twitter den Account gesperrt. Die Redaktion habe gegen die „Hausregeln des Dienstes“ verstoßen, hieß es, und müsse die Tweets zurückziehen. Die Titanic blieb stur – und setzte sich damit durch. Aber: Fünf Tweets der Redaktion bleiben für Deutschland weiterhin geblockt.

  9. DJV-Vorsitzender Frank Überall: "Twitter muss Zensur gegen Titanic sofort beenden"

    Der Deutsche Journalisten-Verband fordert vom Kurznachrichtendienstes Twitter, jegliche Form von Zensur gegenüber dem Satiremagazin Titanic sofort zu beenden. Das teilte der DJV heute mit. Der Bundesvorsitzende Frank Überall kritisiert die Maßnahme als „vorauseilenden Gehorsam, um mögliche Geldstrafen nach dem NetzDG zu verhindern“. Twitter habe damit „massiv in die Pressefreiheit eingegriffen“.

  10. NetzDG: Twitter sperrt Account des Satiremagazins Titanic wg. Beatrix von Storch – und löst Zensur-Debatte aus

    Nachdem die Redaktion des Satiremagazins Titanic den Eklat um Beatrix von Storch zum Anlass genommen hatte, um im Namen der AfD-Politikerin zu twittern, hat Twitter nach Löschung eines einzelnen Tweets am Vortag den Titanic-Account nun ganz gesperrt. Die Titanic soll den satirischen Tweet löschen, doch die lehnt das ab – und das NetzDG hat seine erste handfeste Zensur-Debatte.