1. „Wollte eigentlich nur ein paar meiner Twitterfollower foppen“: Titanic-Satiriker Hürtgen erklärt den Bouffier-Streich

    Am Freitag hatte Titanic-Satiriker Moritz Hürtgen mal wieder Teile der deutschen Nachrichtenredaktionen aufs Kreuz gelegt. Bild, Focus, n-tv und andere verbreiteten die Ente, dass Horst Seehofer das Unionsbündnis mit der CDU aufgekündigt habe. Im MEEDIA-Interview erklärt Hürtgen, wie er auf die Idee zu der Aktion kam, was ihr Ziel war und ob er Mitleid mit den Journalisten hat, die die News für bare Münze nahmen.

  2. Von wegen “Seehofer kündigt Unionsbündnis auf”: Titanic legt Bild, Focus & Co. mit Twitter-Streich rein

    Oops, they did it again: Titanic-Satiriker Moritz Hürtgen hat mal wieder Teile der deutschen Nachrichtenredaktionen aufs Kreuz gelegt. Über das Twitter-Account “hr Tagesgeschehen” lancierte der Titanic-Redakteur die News, dass Horst Seehofer das Unionsbündnis mit der CDU aufgekündigt hätte. Die Folge: Bild, Focus, n-tv und andere verbreiteten entsprechende Breaking News.

  3. Gold, Blattgold, Nazigold: Titanic startet Paywall und will “seriösen Journalismus, Lügenpresse und Pimmelwitze verbinden”

    Satire darf alles – also darf sie auch was kosten. Nach dem Spiegel Daily-Desaster, dachte sich Titanic-Chefredakteur Tim Wolff: “Das können wir auch”. Mit Titanic Gold, Blattgold und Nazigold bieten die Satiriker nun drei Abo-Modelle zwischen 2,99 Euro und 19,99 pro Monat. Im MEEDIA-Kurzinterview erklärt Wolff, wie er und die Redaktion sich das mit der Bezahlschranke und dem Besiegen des Kapitalismus im Detail vorstellen.

  4. „Baby-Hitler töten!“: Generalstaatsanwaltschaft Berlin stellt Ermittlungen gegen Titanic ein

    In Österreich sorgte das Bild für einen Sturm der Empörung. Nach der Nationalratswahl, hatte die Titanic einen Fotowitz mit der Schlagzeile veröffentlicht: „Endlich möglich: Baby-Hitler töten!“. Der ganze Ärger rief dann auch die Behörden auf den Plan und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin leitete erste Ermittlungen ein. Das war es dann aber auch. Wie ein Sprecher der Behörde nun mitteilt, sind die Ermittlungen eingestellt.

  5. "Böhmi" und "Gesund ableben" – so böse veralbert die Titanic den Trend der neuen Personality-Magazine

    Vor allem Gruner + Jahr befeuert aktuell den Trend so genannter Personality-Magazine, also Zeitschriften, bei denen ein prominenter Kopf als Galionsfigur funktioniert. Jüngstes Beispiel ist das Männer-Lifestyleheft JWD. mit Joko Winerscheidt. Die aktuelle Ausgabe der Satire-Zeitschrift Titanic veralbert den Trend mit einem Doppelcover: „Böhmi“ und „Gesund ableben“.

  6. Presserat missbilligt Bild für “GroKo-Hund Lima” und rügt die angebliche “Schmutzkampagne bei der SPD”

    Am gestrigen Donnerstag kam die Titanic mit ihrer neuesten Ausgabe, in der die Satiriker noch einmal genau erklären, wie sie beim #Miomiogate die Bild-Redaktion narrten. Einen Tag später legt der Presserat nach und rügt deshalb die Boulevard-Zeitung. Insgesamt sprachen die Medienwächter zehn Rügen aus, von denen allein Bild vier kassierte. Die Wedel-Berichterstattung der Zeit beanstandete der Presserat aber nicht.

  7. Das #miomiogate-Protokoll: So arbeitet die Titanic den Juso-Satire-Coup gegen die Bild auf

    Print-Mühlen mahlen etwas langsamer. Während online das #miomiogate, mit dem das Satire-Magazin Titanic der Bild-Zeitung einen gefälschten Mailwechsel zwischen Juso-Chef Kevin Kühnert und einem Russen-Troll unterjubelte, schon fast wieder vergessen ist, befasst sich die Print-Titanic erst in ihrer aktuellen Ausgabe mit dem Coup. Das Protokoll der Satire-Aktion enthält ein paar neue Aspekte.

  8. Wochenrückblick: die Bild und die Sozen, der Bundestag im AfD-Rausch und das kommende ESC-Debakel

    Die Bild-Zeitung und die SPD werden in dieser Legislaturperiode wohl keine Freunde mehr. Wie passend: Der scheidende ProSiebenSat.1-Boss Ebeling verschenkte Staubsauger an Journalisten. Dei deutschen ESC-Beiträgen regiert seit Stefan Raabs Rückzug lähmendes Mittelmaß und im Bundestag ist „dank“ der AfD endlich mal wieder was los. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  9. GroKo-Hund Lima und Kühnert-Titelseite: Presserat liegen neun Beschwerden gegen Bild vor – nur (noch) nicht von der SPD

    Der Presserat steht vor einer anstrengenden kommenden Woche, denn die Bild und ihre SPD-Berichterstattung werden für ein erhöhtes Arbeitsaufkommen bei den Medienwächtern sorgen. So liegen in Sachen #miomiogate bereits sieben Beschwerden gegen die Boulevard-Redaktion vor. Auch der GroKo-Hund Lima wird den Presserat beschäftigen. Allerdings hat die SPD noch keine Beschwerde eingelegt.

  10. Die Medien-Woche: "Was wäre denn hier los, wenn man per Volksentscheid einfach so über den Rundfunkbeitrag abstimmen könnte?"

    In dieser Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über den Satire-Coup, mit dem die Titanic die Bild reingelegt hat. Es geht um den neuen CEO von ProSiebenSat.1, den Unmut der ARD-Intendanten über die finanziellen Berechnungen der KEF und die Volksabstimmung in der Schweiz über den dortigen Rundfunkbeitrag.