1. Was haben Politiker bei Journalistenpreisen zu suchen?

    Beim Reporterpreis hielt Finanzminister Olaf Scholz die Laudatio auf Dan McCrum, den Wirecard-Enthüller der „Financial Times“. Dabei ist Scholz selbst massiv in den Fall verwickelt. Das ist ein Thema in der neuen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts.

  2. Eigentlich sollten sie erwachsen werden: Was das Neon-Aus über die sich verändernde Magazin-Landschaft aussagt

    War es nun „jahreslanges verlegerisches Missmanagement“, wie der kurzzeitige stern-Chefredakteur Dominik Wichmann meint, oder war es das natürliche Ende eines Produktzyklus, der für das Aus von Neon verantwortlich ist? Für die Verlage insgesamt wäre es sogar beruhigender, wenn „nur“ Missmanagement verantwortlich wäre, denn das ließe sich am leichtesten beheben. Vermutlich liegt die Wahrheit aber dazwischen.

  3. Aus für jetzt: Der Süddeutsche Verlag stellt gedrucktes Jugendmagazin zum zweiten Mal ein

    Der Verlag der Süddeutscher Zeitung wird um ein Print-Produkt ärmer. Das Münchener Medienhaus stellt ab 2018 das bislang vierteljährlich als Beilage erscheinende Jugend-Magazin jetzt in gedruckter Form ein. Der Verlag sieht hierfür offenbar keine wirtschaftliche Perspektive mehr. Damit ist das renommierte Zeitungshaus zum zweiten Mal gescheitert, jetzt als Print-Produkt am Leben zu erhalten.

  4. Kauftitel statt Beileger: Zu Weihnachten kommt erstmals ein Best-of des SZ Magazins in den Handel

    In der Musik-Industrie ist Weihnachten schon immer die Zeit für Best-of-Alben. Diese Logik wendet nun auch das Magazin der Süddeutschen Zeitung an und bringt am 7. November erstmal ein eigenständiges Magazin (Preis 8.50 Euro) an die Kioske der Republik. Auf 180 Seiten fassen die Münchner noch einmal die besten SZ-Magazin-Stücke des Jahres zusammen. Die Auflage liegt bei ehrgeizigen 80.000 Exemplaren.

  5. „Möglichkeit des Scheiterns wird mitfinanziert“: SZ-Magazin lobt neues Recherche-Stipendium aus

    Keine langen Teilnahmebedingungen, sondern nur eine einfache Bitte der Chefredaktion des SZ Magazins: „Bei guten Themenideen einfach teilnehmen“. Auf der ständigen Jagd nach Qualitätsperlen loben Michael Ebert und Timm Klotzek ein Recherche-Stipendium von drei Mal 5.000 Euro für ihr Magazin aus.

  6. Der „Zickenkrieg“ zwischen SZ-Magazin und Mobilegeeks und Hans-Jürgen Jakobs beim Kopp-Verlag

    Das SZ Magazin hat diesen Freitag „exklusiv“ die Arbeitsbedingungen von Facebooks Löschknechten in Berlin enthüllt. Darüber, ob diese Enthüllung wirklich so „exklusiv“ ist, entwickelte sich ein Zank mit dem Techblog Mobilegeeks. Und sonst? Stefan Niggemeier hat ein neues Gesicht, der DLD ein neues Motto und Hans-Jürgen Jakobs eine ganze Seite im neuen Kopp-Weihnachtsprospekt. Der neue MEEDIA-Wochenrückblick.

  7. „Mich befremdet die Kritik“: SZ-Magazin-Chef Klotzek reagiert auf Pallenberg-Wut wegen Facebook-Story

    Mit der Geschichte über die Situation und die Arbeitsbedingungen der Content-Moderatoren, die im Auftrag von Facebook in Berlin potenziell verbotene Inhalte prüfen und löschen, hat das SZ-Magazin einen echten Debatten-Treffer gelandet. Das Web und die Politik diskutieren. Es gibt aber auch Kritik. So wirft der Mobilegeeks-Macher Sascha Pallenberg den Münchnern einen „exklusiven Story-Klau“ vor. Dem widerspricht allerdings Chefredakteur Timm Klotzek.

  8. 25 Jahre SZ Magazin: „Wir sind das Gegenteil von Echtzeitjournalismus“

    Das SZ Magazin feiert seinen 25. Geburtstag heute mit einer Party in München und am Montag mit einer ganz besonderen Ausgabe und vier verschiedenen, von Künstlern gestalteten Covern. Im Geburtstagsheft finden sich 200 Erinnerungen und Momente von Machern und Protagonisten aus 25 Jahren SZ Magazin. MEEDIA sprach mit den beiden Chefredakteuren Timm Klotzek und Michael Ebert über den vielleicht schönsten Job im deutschen Journalismus.