1. „Todesliste des Chefredakteurs“ – der Wirbel um die „Zeit-Mitarbeiter-erschießen“-Umfrage der Titanic

    Die Diskussion um den Pro&Contra-Beitrag zu privater Seenotrettung von Flüchtlingen in der Zeit von vergangener Woche treibt seltsame Blüten. Eine satirische Twitter-Umfrage von Titanic-Chefredakteur Tim Wolff sorgte für einen Sturm der Entrüstung unter Medienmachern. Wolff wurde dafür kurzzeitig von Twitter gesperrt. Nun kündigt er eine Aufarbeitung in der kommenden Titanic an.

  2. Nach Artikel zur Flüchtlingsrettung: Zeit-Chefredakteure bedauern „falschen Eindruck“, Titanic provoziert mit „Mordaufruf“

    Die Zeit hat mit einem Pro-Contra-Beitrag über die Legitimität der privaten Flüchtlingsrettung viel Kritik ausgelöst. Im hauseigenen Blog bedauert die Redaktion nun, dass sich Leser „in ihrem ethischen Empfinden verletzt“ gefühlt haben. Politik-Chef und Vize-Chefredakteur Bernd Ulrich kritisiert auf Twitter zugleich die „flüchtlingsfreundliche Gemeinde“. Unter anderem hatte Titanic-Chef Tim Wolff mit einem Mordaufruf provoziert.

  3. Gold, Blattgold, Nazigold: Titanic startet Paywall und will “seriösen Journalismus, Lügenpresse und Pimmelwitze verbinden”

    Satire darf alles – also darf sie auch was kosten. Nach dem Spiegel Daily-Desaster, dachte sich Titanic-Chefredakteur Tim Wolff: “Das können wir auch”. Mit Titanic Gold, Blattgold und Nazigold bieten die Satiriker nun drei Abo-Modelle zwischen 2,99 Euro und 19,99 pro Monat. Im MEEDIA-Kurzinterview erklärt Wolff, wie er und die Redaktion sich das mit der Bezahlschranke und dem Besiegen des Kapitalismus im Detail vorstellen.

  4. Nach Zensur-Debatte: Twitter rudert gegenüber Titanic zurück und hebt Account-Sperre des Satiremagazins auf

    Das Satiremagazin Titanic darf wieder twittern: Nach parodistischen Tweets im Namen der AfD-Vizechefin Beatrix von Storch hatte Twitter den Account gesperrt. Die Redaktion habe gegen die „Hausregeln des Dienstes“ verstoßen, hieß es, und müsse die Tweets zurückziehen. Die Titanic blieb stur – und setzte sich damit durch. Aber: Fünf Tweets der Redaktion bleiben für Deutschland weiterhin geblockt.

  5. Fake-News von der Titanic und Fake-Fisch in der Bild-Zeitung

    Um ihren Telefonstreich mit Matthias Matussek zu retten, bediente sich die Titanic so genannter alternativer Fakten. Dass das ZDF nichts von dem Hetz-Eskapaden des TV-Karnevalisten „Dä Bundeswehrsoldat“ gewusst haben will, ist beschämend. Ein Thinktank hat eine Mediengrafik veröffentlicht, über die sich einige ärgern dürften und Bild hat schon wieder einen Grund, sich zu entschuldigen. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  6. Titanic-Chef Wolff über Breitbart-Job für Medienpromis: „Niemand hat direkt abgesagt oder es als Fake bezeichnet“

    Der Titanic-Telefonstreich hat schon eine gewisse Tradition. Neuester Coup der Satiriker ist die fingierte Headhunter-Suche nach einem Gründungsteam für den angeblichen Deutschland-Start des rechten US-Mediums Breitbart.com. Im MEEDIA-Interview erklärt Chefredakteur Tim Wolff, wie er und seine Titanic-Mitstreiter auf die Idee gekommen sind, wen sie alles angerufen haben und hätten, wenn Matthias Matussek ihnen nicht mit einem Facebook-Posting ein Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

  7. Trump-Cover vom Spiegel entzweit Medienmacher: von „Weltklasse“ bis „Hetze pur“

    Schon lang hat die Branche nicht mehr derart engagiert über einen Spiegel-Titel gestritten wie über das aktuelle Cover. Während Chefredakteur Klaus Brinkbäumer die Titelseite nicht gerade für „wahnsinnig provokant“ hält, sagen seine Kollegen auf MEEDIA-Anfrage doch etwas ganz was anderes. Die Einschätzungen reichen von „Weltklasse“ (Christoph Schwennicke), über „das Cover ist ein Erfolg“ (Ulf Poschardt) und „der Titel trifft den Punkt“ (Philipp Jessen) bis „der Titel schürt Hass“ (Helmut Markwort) und „infam“ in typischer Titanic-Lesart (Tim Wolff).

  8. Warum Spiegel-Legende Cordt Schnibben findet, die neue SpOn-Chefin habe ihren Beruf verfehlt

    Natürlich muss man zum Ende der Woche noch einmal den Spiegel reden und sein berüchtigtes Personal-Karussell. Diese Woche hat es Spiegel-Online-Chef Florian Harms aus der Kurve getragen. Seine Nachfolgerin ist nicht nur ein echtes SpOn-Gewächs sondern auch eine weitgehende Social-Media-Abstinenzlerin. Und sonst: Cordt Schnibben beim Reporterpreis, Titanic-Chef Wolff sorgt für ein Busen-Gate bei Facebook und die „Tagesschau“ wird immer lustiger. Im MEEDIA-Wochenrückblick.

  9. Nach Bild-Bashing wegen Sexismus: Facebook sperrt Titanic-Chefredakteur für Nippel-Posting

    Bild-Bashing, Flüchtlinge, Sexismus und am Ende noch die berüchtigte Facebook-Zensur: Tim Wolff hat alles herausgeholt, was ein Aufregerthema derzeit ausmacht. Der Chefredakteur der Titanic hatte am Dienstag bei Facebook die Titelseite der Bild-Zeitung zum Anlass genommen, das vermeintliche Frauenbild des Boulevardblatts zu kritisieren und fotografierte den aktuellen Aufmacher zusammen mit sonst eher freizügigen Bild-Artikeln – zu freizügig für Facebook.

  10. „Befreundetes Satireunternehmen“: Sixt geht gegen Nizza-Amok-Witz der Titanic vor

    Das Mietwagenunternehmen Sixt, das gerne mit Werbeanzeigen zu aktuellen Anlässen provoziert, ist juristisch gegen die Satire-Zeitschrift Titanic vorgegangen. Stein des Anstoßes ist eine Fake-Sixt-Anzeige in der aktuellen Titanic, die den zerschossenen Lastwagen des Amokläufers von Nizza zeigt.