1. Eine Elegie über feministische Präzision: Thomas Fischer über Argumente und Recherchen zu Paragraf 219a

    Oberste Bürgerpflicht des Feminismus ist bekanntlich der Verzicht auf jegliche Art von sprachlichem Sexismus, Hatespeech und so genannter „verbaler Gewalt“. Solche schlimmen Dinge kommen daher bei denen, die zu sich selbst „die Frauen“ sagen, also im 51-Prozent-Plural mit dem eigenen Spiegelbild sprechen, nicht vor, wie eine Durchsicht einschlägiger „Kampf“-Publikationen beweist. Oder etwa doch? Eine Kolumne von Thomas Fischer.

  2. Fischers kleine Presseschau: die neue Abtreibungsdebatte – Erhellendes und Unzutreffendes zum Paragraph 219a

    Viele wurde geschrieben über Paragraph 219a: In seiner vorerst letzten Kolumne befasst sich Thomas Fischer mit den Fallstricken dieser Gesetzgebung und was dabei das Eigentliche der Problematik ist. Der MEEDIA-Kolumnist über eine „faszinierende Diskussion“ in den Medien, Abtreibung in Deutschland und den Schutz von Embryos.

  3. Die Verselbstständigung des „Warnens“ und „Verabscheuens“: Medien als Reflexmaschinen von Vorurteilen

    Ein Kantholz und seine Geschichte: Die in wesentlichen Punkten von seiner Partei kolportiere Version eines Überfalls auf einen Bremer AfD-Abgeordneten sorgte diese Woche für Schlagzeilen. Auch wenn sich die eilig verbreitete News vom versuchten Mordanschlag linker Akteure nach Auswertung eines Tatortvideos nicht halten lässt, sind die reflexhaften Reaktionen in den Medien längst nicht aus der Welt. MEEDIA-Kolumnist Thomas Fischer („Fischers kleine Presseschau“) über die Stereotypen des „Warnens“ und „Verabscheuens“ sowie den Hang der Politik zum Gute-Besserung-Gesetz.

  4. Preisgekrönte Frauenfreunde: Thomas Fischers Rückschau auf ein Medienjahr der Skandale von "Wedel" bis "Relotius"

    Das Medienjahr 2018 geht zuende, wie es angefangen hat: Mit einem ganz großen Knaller, einem ganz großen „Aufarbeiten“ und der Suche nach einem „System“, das dahintersteckt, wenn unter den Engeln der Wahrheit und Schönheit sich ein Teufel der Lüge und der Niedertracht verborgen hält. Was mit „Wedel“ begann, endet mit „Relotius“. In Fischers kleine Presseschau zieht Kolumnist Thomas Fischer Bilanz.

  5. Warum die Bürger die Geiseln derer sind, die sie betrügen und Correctiv-Enthüller den Knast nicht fürchten müssen

    Die Kolumne dieser Woche befasst sich (einmal mehr) mit einigen „Selbsternannten“. Wir alle wissen ja, dass das Selbsternennen eine überaus verwerfliche Tätigkeit ist, die vor allem von Menschen vorgenommen wird, die anderer Meinung sind als wir selbst. Am schlimmsten sind die selbsternannten Experten, gefolgt von den selbsternannten Schützern (Natur-, Tier-, Lebens-). Schlimm sind auch selbsternannte besorgte Bürger, Journalisten, Kritiker, Politiker und vor allem selbsternannte Gutmenschen.

  6. Fischers kleine Presseschau: Bundesrichter im Rutsch-Modus und die Vorliebe der AfD zu Volks-Richtern

    In Folge 8 von Fischers kleiner Presseschau widmet sich MEEDIA-Kolumnist Thomas Fischer einer wundersamen Strafsenats-Vermehrung, die es so eigentlich gar nicht geben dürfte. Außerdem geht es um die Wahl des neuen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts und einen Gesetzesentwurf der AfD-Fraktion der auf eine „Wahl der Richter durch das Volk“ hinauslaufen würde. Den Medien sei dies als breit diskussionswürdiges Thema nahegelegt.

  7. Fischers kleine Presseschau: Diesel-Depression in der FAZ und Dieter Nuhrs Hohn-Gipfel in der ARD-Themenwoche

    Die FAZ arbeitet sich in einem Leitartikel an der akuten Diesel-Depression der deutschen SUV-Gesellschaft ab und schreibt an gegen zerstörerische Kräfte, die es „auf die individuelle Mobilität abgesehen haben.“ Und bei der ARD-Themenwoche Gerechtigkeit musste MEEDIA-Kolumnist Thomas Fischer ein nervenaufreibendes Stück Anti-Mainstream-Komik des Dieter Nuhr ertragen. Fischers kleine Presseschau Folge 7.

  8. Trump Idiot, Welt in Gefahr, Klima krepiert: vom Sound der Welterkenntnis in Susanne Daubners Teleprompter

    Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem mächtigsten Politiker eines südamerikanischen Staates und einem Serienmörder aus der niedersächsischen Provinz? Oder einem von Twitter-Anfällen heimgesuchten US-Präsidenten und der „Tagesschau“? Durchaus, meint MEEDIA-Kolumnist Thomas Fischer und verortet diesen in der deutschen Medienlandschaft. Das Zusammenspiel von Meldungen ohne Erkenntnisgehalt und professionalisierter Empörung in Fischers kleine Presseschau, Folge 5.

  9. Paragraf 219a, eine Ärztin, ihr Richter und die Medien: Warum Desinformation kein Privileg der Lokalpresse ist

    Mit „Fischers kleiner Presseschau“ erhält die Medienbranche ein scharfzüngiges Begleitmedium, das sich selbst als Spiegel konstruktiver Kritik versteht. In Teil 5 der Kolumne von Thomas Fischer geht es um rechtliche und moralische Facetten eines Strafverfahrens nach Paragraf 219a, das manche Medien bereits bei formalen Aspekten zu überfordern schien. Frei nach der Devise: Hauptsache Gerechtigkeit.

  10. Haltung gegen "die da oben": vom Elend des politischen Kabaretts und dem Populismus des Besserwissens

    Im politischen Kabarett geht es vordergründig um Haltung und Tabubruch, doch für MEEDIA-Kolumnist Thomas Fischer weniger oberflächlich betrachtet in Wahrheit um „Reiz-Reaktion-Verstoffwechselung“, die beim ZDF-Format „Die Anstalt“ besonders dann den Fernsehabend verderben kann, wenn sie Intelligenz und Kalauer im Verhältnis 1:9 mixt. Außerdem in Folge 4 von Fischers kleiner Presseschau: eine Abrechnung mit der „Spaltungs-Rhetorik“ zum Tag der deutschen Einheit sowie die Rolle des Käsebrots im Werk des frisch gekürten Literaturpreisträgers Ferdinand von Schirach.