1. Streit um „Feindliche Übernahme“: Thilo Sarrazin muss Random House 25.000 Euro zurückzahlen

    Im Streit um sein Buch „Feindliche Übernahme“, in dem es um eine angebliche Islamisierung Deutschlands geht, hat der Bestseller-Autor und frühere SPD-Politiker Thilo Sarrazin jetzt eine Niederlage vor Gericht hinnehmen müssen. Laut „Bild“ muss er 25.000 Euro an den Verlag Random House zurückzahlen.

  2. Wochenrückblick: Treffen sich Kollegah, Sarrazin, Matussek und Leo Fischer an einem Buchmesse-Stand …

    Die Medien haben diese Woche eifrig das Todesglöcklein für die Ära Merkel bimmeln lassen. Die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit ist sauer, weil sie auf der Frankfurter Buchmesse in einer Sackgasse landet. Und Kollegah, Matthias Matussek, Thilo Sarrazin und Leo Fischer teilen sich ein und dieselbe Verlagsgruppe. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  3. „Feindliche Übernahme“: Wie die Presse das neue Buch von Thilo Sarrazin kollektiv zerreißt – und er davon profitiert

    Am Donnerstag hat Thilo Sarrazin sein neues Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ vorgestellt. Doch der Hype um die indirekte Fortsetzung seines kontroversen Werks „Deutschland schafft sich ab“ (2010) begann eigentlich schon vor einigen Wochen. Während die Medien schäumen, springt das Buch in der Bestsellerliste nach oben.

  4. Medien-Woche: Chemnitz und die Medien – „Da brennen die Sicherungen durch“

    In der aktuellen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über die Ausschreitungen von Chemnitz und deren Aufarbeitung durch die Medien. Außerdem geht es um die Aufregung rund um das neue Buch von Thilo Sarrazin und ein neues Doku-Format bei Vox: „Unsere Schule“.

  5. Erfolg für Thilo Sarrazin im Streit mit Random House: Verlag gesteht Falschaussage

    Im Streit zwischen dem früheren Berliner Finanzsenator und Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin und dessen altem Verlag Random House hat der Chefjustitiar des Verlags, Rainer Dresen, nun eine Falschausgabe zugegeben: Er hatte zuvor behauptet, Sarrazin habe eine Prüfung seines Werkes durch einen Gutachter abgelehnt. Der Autor konnte das Gegenteil beweisen.

  6. „Waren mit der ersten Sendung zufrieden“: RTL macht weiter mit „Der Heiße Stuhl“

    „Der Heiße Stuhl“ soll bei RTL künftig wieder häufiger zu sehen sein. Ein fester Sendeplatz sei für das Talkformat aber nicht geplant, sagte ein RTL-Sprecher am Dienstag. Nach 22 Jahren Pause war die Sendung am Montagabend im Rahmen eines Thementags zu „Sicherheit in Deutschland“ erstmals wieder zu sehen.

  7. RTLs Neuauflage von „Der heiße Stuhl“ mit Multikulti-Schreck Sarrazin: das Talk-Konzept aus der Mottenkiste

    „Der heiße Stuhl“ ist wieder da. RTL hat die olle Krawall-Talkshow aus den 90er Jahren anlässlich des Thementages „Kölner Silvesternacht“ reanimiert und Multikulti-Schreck Thilo Sarrazin auf das antiquierte Möbelstück gesetzt. Die Sendung, mutlos um 23.15 Uhr weggesendet und ohne einen Funken Innovation, kam bestenfalls auf laue Betriebstemperatur.

  8. „Debatte in ihrer Vielfalt abbilden“: Warum Bild trotz Refugees Welcome-Aktion Sarrazin eine Bühne gibt

    Beobachter, die bislang davon überzeugt waren, dass Springers Boulevard-Zeitung aufgrund der im Herbst gestarteten „Refugees welcome“-Initiative in der Zuwanderungsdebatte voreingenommen berichten würde, blickten heute Morgen wohl eher verwundert auf den aktuellen Titel. In großen Lettern wettert Thilo Sarrazin gegen die Flüchtlingspolitik. Für Chefredakteurin Tanit Koch ist das kein Widerspruch.

  9. Sarrazin, der selbstmitleidige Verschwörungstheoretiker

    Thilo Sarrazin und die Medien – das ist eine zwiespältige Beziehung. Während die Bild-Zeitung in Treue fest zu Sarrazin steht und Tag für Tag Auszüge aus seinem neuen Buch „Der Neue Tugendterror“ abdruckt, haben andere offenbar keine Lust mehr auf ihn. Ein ursprünglich geplanter Auftritt bei „Menschen bei Maischberger“ wurde ebenso abgesagt wie ein Interview mit dem RBB. Mit seiner heutigen ARD-Abrechnung in der Bild vollzieht Sarrazin den Wandel vom Provokateur zum selbstmitleidigen Verschwörungstheoretiker

  10. „Tugendterror“ in Bild: Sarrazins abgekühlte Erregungsmaschine

    Es gab ein bisschen Verwirrung, wer denn nun das neue Buch “Der neue Tugendterror” von Skandalnudel Thio Sarrazin auzugsweise vorab veröffentlichen darf oder muss. Sein Verlag, die Bertelsmann-Tochter DVA, teilte zunächst mit, der Focus würde einen Vorabdruck bringen und Sarazzin sei Gast bei “Menschen bei Maischberger”. Stattdessen grüßt Sarrazin am heutigen Freitag aus der Bild-Zeitung.