1. Pulitzer-Preis: New York Times erhält Auszeichnung für Russland-Berichte

    Ein Schicksal in Guantanamo, Erderwärmung und Ausbeutung von Taxifahrern: Einige der aufsehenerregendsten Geschichten des letzten Jahres wurden mit den Pulitzer-Preis geehrt. Einer ging auch an eine amerikanische Lokalzeitung.

  2. „Tsunami der Unwahrheit“: Donald Trump sprengt Grenze von 10.000 Falschbehauptungen 

    US-Präsident Donald Trump hat nach einer Zählung der Washington Post die Grenze von 10.000 falschen und irreführenden Behauptungen in seiner bisher etwas mehr als zwei Jahre dauernden Amtszeit gesprengt. Die Frequenz der Falschaussagen des US-Präsidenten sei deutlich gestiegen, berichtete das Blatt am Montag. Die Zeitung verfolgt die Aussagen des US-Staatsoberhauptes in ihrem Faktencheck seit Beginn der Amtszeit.

  3. Pulitzer-Preis: US-Lokalzeitung für Parkland-Berichte geehrt, New York Times räumt mit Trump-Recherche ab

    Bei der 103. Verleihung des Pulitzer hat eine Zeitung aus Florida die begehrteste Auszeichnung bekommen. Sie wurde für ihre Berichterstattung zum Schulmassaker von Parkland geehrt. Aber auch große US-Blätter räumten ab – unter anderem mit Recherchen zu US-Präsident Donald Trump.

  4. Abo-News-Dienst: Apple kann offenbar das Wall Street Journal gewinnen – nicht aber die New York Times

    Fünf Tage noch, dann können sich Apple-Fans wieder auf eine Keynote freuen. Der zweitwertvollste Konzern der Welt lädt am 25. März Journalisten nach Cupertino, um seinen Video-Streaming-Dienst und einen Abo-Magazin-Dienst vorzustellen. Kurz vor der Keynote sind neue Details zum Launch des als „Netflix für News“ umschriebenen journalistischen Abo-Angebots durchgesickert: Demnach sollen zwei renommierte US-Tageszeitungen Apple den Laufpass gegeben haben, während das Wall Street Journal überraschend Teil des neuen Service sein könnte.

  5. Amazons Moral-Problem: 2018 mehr als 11 Milliarden Dollar verdient, aber 0 Dollar Steuern gezahlt

    Der E-Commerce-Pionier steht nach der Aufgabe seiner Expansionspläne nach New York öffentlich am Pranger. Wenige Tage nach der Absage an das zweite Hauptquartier in der Ostküstenmetropole wird Amazon nun für Steuervermeidung kritisiert. Wie ausgerechnet die Washington Post berichtet, die sich im Besitz von Konzernchef Jeff Bezos befindet, hat der aktuell drittwertvollste Konzern der Welt 2018 nicht einen Dollar Steuern zahlen müssen, sondern sogar eine Rückzahlung erhalten.

  6. "Joe Kaeser muss Teilnahme an Investitionskonferenz in Riad absagen": Reporter ohne Grenzen appelliert an Siemens-Chef

    Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat sich nach der Erklärung Saudi-Arabiens zum Tode des Regimekritikers Jamal Khashoggi kritisch gegenüber Siemens und dessen Chef Joe Kaeser geäußert. Gegenüber der Funke Mediengruppe sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr, dass Kaeser nun wie Außenminister Heiko Maas handeln müsse und die Teilnahme an der Investitionskonferenz absagen sollte.

  7. Apple will "Netflix des Journalismus" werden: New York Times, Wall Street Journal und Washington Post im Visier

    Techpionier Apple scheint seine Bemühungen, „ein Netflix des Journalismus“ auf die Beine zu stellen, zu intensivieren. Der neue Premiumdienst soll in das bisherige Nachrichtenangebot Apple News integriert werden und Apples Servicesparte stärken. Nach Informationen des Techportals re/code würde Apple das Contentangebot dabei gerne um die drei wahrscheinlich renommiertesten US-Zeitungen ergänzen.

  8. Mehr als nur Nerd-TV? Washington Post startet Video-Offensive bei Amazon-Plattform Twitch

    Twitch.tv, das Streamingparadies für Gamer, weckt nun auch das Interesse von Medienhäusern. Die renommierte Washington Post hat in dieser Woche zwei Formate darauf gestartet, eines davon ist eine Interviewreihe, in dem der Journalist Dave Weigel mit Politikern Videospiele zockt. Trotz schwacher Abrufzahlen birgt der von Amazon übernommene Videodienst Potenzial für journalistische Inhalte.

  9. Donald Trump versus Jeff Bezos: Washington Post könnte Amazon bis zu 75 Milliarden Dollar Börsenwert gekostet haben

    Seit rund einer Woche wettert der US-Präsident gegen Amazon, seinen CEO und Gründer Jeff Bezos und dessen Privatbesitz, die Washington Post, die Trump spätestens seit der Enthüllung des legendären Bus-Videos im Wahlkampf ein Dorn im Auge ist. Die Folge der Tweets: Die Amazon-Aktie gerät immer wieder unter Druck. Wie Finanzdienstleister Wells Fargo vorrechnet, könnte Jeff Bezos die 2013 für 250 Millionen Dollar erworbene Traditionszeitung seinem E-Commerce-Riesen Amazon unterdessen 75 Milliarden Dollar an Börsenwert gekostet haben.

  10. Wie in alten Zeiten: Donald Trump twittert wieder gegen "Fake News-Medien" – vor allem gegen die New York Times

    Es war in den vergangenen Monaten etwas stiller um die Twitter-Aktivitäten des neuen US-Präsidenten geworden. Donald Trump hielt sich auffällig zurück – und ließ andere, wie den nach 11 Tagen zurückgetretenen Kommunikationschef Anthony Scaramucci, für Schlagzeilen sorgen. Doch es scheint, als habe Donald Trump nur eine kleine Twitter-Pause eingelegt: Seit gestern ist der US-Präsident wieder im Angriffsmodus zurück und attackiert wie in alten Zeiten die „Fake News“-Medien.