1. Für Chancengleichheit mit YouTube, Netflix & Co.: Monopolkommission plädiert für Aufhebung der Werbezeitlimits im TV

    Die Monopolkommission hat gegenüber der Bundesregierungen Empfehlungen für Reformen im Werbemarkt ausgesprochen. Das Beratergremium plädiert unter anderem für die Aufhebung der Werbezeitbeschränkungen im Fernsehen, um den Wettbewerb mit digitalen Anbietern zu erleichtern. Darüber hinaus sprach sich die Kommission dafür aus, die algorithmenbasierte Preisbildung im Handel zu beobachten.

  2. Medien-Woche: Herrscht nach der Einigung zum Telemediengesetz wirklich Friede, Freude, Eierkuchen zwischen ARD/ZDF und den Verlagen?

    In der aktuellen Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über die Einigung zwischen Verlagen, öffentlich-rechtlichen Sendern und der Politik zum Telemediengesetz. Es geht außerdem um Donald Trumps irres Propaganda-Video zum Nordkorea-Gipfel und die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Reuters Digital News Report.

  3. Weniger „presseähnlich“, mehr Mediathek: ARD/ZDF, Verlage und Politik einigen sich auf Neufassung des Telemedienauftrags

    Die öffentlich-rechtlichen Sender, die Zeitungsverleger und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich am Donnerstag auf eine Neufassung des Telemedienauftrags geeinigt. Demnach sollen ARD und ZDF sich in ihren Online-Angeboten künftig stärker auf audiovisuelle Inhalte konzentrieren. Parallel bekommen die Sender mehr Spielraum bei den Mediatheken. Die umstrittene 7-Tage-Regel fällt weg.

  4. Wochenrückblick: Medienanwalt Schertz lobt die Bild und Detlef Soost wandelt auf Wallraffs Spuren

    Pünktlich zum Karnevals-Höhepunkt zieht die SPD alle Register und hält nicht nur die mediale Öffentlichkeit in Atem. ARD-Chef Ulrich Wilhelm hält Google für einen Nachrichtenanbieter. Medienanwalt Christian Schertz lobt die Bild-Zeitung und Detlef „D“ Soost geht für RTL undercover in Tanzschulen. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  5. Keine konkreten Änderungspläne: ARD-"Tagesschau" plant keine Reduktion der digitalen Textmengen nach Vorbild des WDR

    Die Ankündigung von WDR-Intendant Tom Buhrow, wesentlichen Forderungen von Verlagen nach einer Reduzierung der Textmengen bei ARD-Digitalangeboten nachzukommen, hat für Aufsehen gesorgt. Verlage begrüßen den Schritt des WDR-Chefs, allerdings findet sich in der ARD bislang noch niemand, der es ihm gleichtut. „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke erklärte, dass allein der Rundfunkstaatsvertrag für den Umfang der Berichterstattung maßgeblich sei.