1. Rückwirkend zum Juni gibt es 1,5 Prozent mehr Lohn: Einigung in Tarifverhandlungen für Zeitungsredakteure

    Die rund 13 000 Redakteure bei deutschen Zeitungen bekommen rückwirkend vom 1. Juni an 1,5 Prozent mehr Geld. Ab 1. August 2017 steigen die Gehälter dann um 1,6 Prozent. Darauf haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften am Mittwoch nach wochenlangen Verhandlungen in Berlin geeinigt.

  2. DJV ruft 13.000 Zeitungsjournalisten ab Freitag zu Warnstreiks auf

    Ein altes Vorurteil besagt, dass man mit Journalisten keinen Arbeitskampf gewinnen kann, weil die immer lieber ihre Story fertig machen wollen, statt zu streiken. Ab Freitag sollen sie nach Willen der Gewerkschaft das Gegenteil beweisen. Im Zuge der Tarifverhandlungen ruft der Deutsche Journalisten Verband jetzt die Kollegen aus den Zeitungsredaktionen zu zeitlich befristeten Warnstreiks auf.

  3. Nach Tarifeinigung: Gewerkschafter spricht von „Tagen des Zorns“

    Nach der der Tarifeinigung für Zeitungsredakteure herrschten in den Redaktionen der Republik „Tage des Zorns“, schreibt Wolfgang Grebenhof im Blog des Journalistenverbandes DJV. Die Gemütslage der Kollegen bewege sich „zwischen Ernüchterung, Resignation und blanker Wut“. Wut auf die Verleger, aber auch Wut auf die Gewerkschaften. Die aber, legt Grebenhof nahe, sei nicht angebracht.

  4. Nach zähem Ringen: Tarifvertrag für Zeitungsredakteure steht

    Nach mehr als 24 Stunden Verhandlungsmarathon ist der neue Tarifvertrag für Zeitungsredakteure beschlossene Sache. Die Gehälter der Redakteure, die in tarifgebundenen Verlagen arbeiten, wachsen in diesem Jahr um 2,5 Prozent und 2015 um 1,5 Prozent. Erstmals werden Online-Redakteure in das Tarifwerk einbezogen.