1. „Sind an die Grenze des Vertretbaren gegangen“: Sechste Tarifrunde in der Zeitungsbranche ohne Ergebnis beendet

    Die sechste Tarifrunde für die 13.000 Redakteure und festen freien Journalisten an deutschen Tageszeitungen ist am Dienstagmorgen ohne Ergebnis beendet worden. „Beim vorliegenden Angebot sehen wir zwar Schritte auf uns zu“, sagte Kajo Döhring vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV). „Echtes Aufeinanderzugehen hätte aber weitergehen müssen.“

  2. Nach Abbruch der Tarifverhandlungen: Journalisten in Nordrhein-Westfalen streiken die komplette Woche durch

    Die Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag für Zeitungsredakteure scheinen nach fünf Treffen am runden Tisch festgefahren. Der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) lehnt die Forderung der Gewerkschaftsvertreter ab. Diese wollen 4,5 Prozent mehr Gehalt. Als Reaktion organisieren der Deutsche Journalistenverband (DJV) und Ver.di nun neue Proteste. In Nordrhein-Westfalen wird bis Ende der Woche gestreikt.

  3. Noch keine Einigung erreicht: DJV und dju unterbrechen Tarifverhandlungen mit BDZV

    Die Journalistengewerkschaften verlangen einen neuen Tarif für Tageszeitungen mit 4,5 Prozent mehr Einkommen. Auch die Situation von Volontären und Jungredakteuren soll sich mit einer Gehaltsanhebung von mindestens 200 Euro verbessern. Doch nach der fünften Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger BDZV haben DJV und dju die Tarifverhandlungen unterbrochen.

  4. Tarifverhandlungen für Magazin- und Privatfunk-Journalisten: DJV fordert 4,5 Prozent mehr Gehalt

    Die Arbeitnehmervertreter fordern Zeitschriftenverleger und den Privatfunk zu neuen Tarifverhandlungen auf. Dabei verlangt der Deutsche Journalisten Verband (DJV) einen neuen Tarif mit 4,5 Prozent mehr Einkommen. Auch die Situation von Volontären und Jungredakteuren soll sich mit einer Gehaltsanhebung von mindestens 200 Euro verbessern. Ende April läuft die aktuelle Vereinbarung aus.

  5. DJV kritisiert „Tarifbruch“: WDR führt neue Honorar-Modelle für crossmediale Arbeiten ein

    Der Westdeutsche Rundfunk will freie Autoren, die für mehrere Gattungen beauftragt werden, schlechter bezahlen als bisher. Nachdem die Verhandlungen mit den Gewerkschaften über ein Tarifwerk für „crossmediale“ Aufträge deshalb vor zwei Monaten gescheitert sind, macht die öffentlich-rechtliche Anstalt nun einen Alleingang. Der Deutsche Journalistenverband kritisiert den „Tarifbruch“.

  6. Warnstreik beim NDR: Rund 100 Mitarbeiter treten für Erhöhung der Gehälter ein, Sendungen entfallen

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am heutigen Montag zum Warnstreik beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) aufgerufen. Rund 100 Mitarbeiter treten beim NDR Fernsehen in Hamburg-Lokstedt für eine Erhöhung der Gehälter und Honorare sowie für eine Gleichberechtigung freier Mitarbeiter ein. Die Tarifverhandlungen werden am 13. Juni fortgesetzt.

  7. Video zu Tarifverhandlungen: Der DJV hat „ein Herz für Zeitungsverleger“

    Anlässlich der Tarifverhandlungen bei Tageszeitungen hat der Deutsche Journalistenverband (DJV) ein Video produziert, in dem er ironisch „ein Herz für Zeitungsverleger“ zeigt. DJV-Chef Frank Überall hat das Video bei YouTube hochgeladen.

  8. Tarifverhandlungen 2016: BDZV sieht „keinen Spielraum für Gehaltserhöhungen“

    2016 kommen Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter zusammen, um einen neuen Gehaltstarif zu verhandeln. Wie immer beginnen die Verhandlungen mit offenen Forderungen im Vorfeld des ersten Aufeinandertreffens. Der Deutsche Journalistenverband will eine Lohnerhöhung um 4,5 Prozent. Der Bundesverband Deutscher Zeitschriftenverleger (BDZV) sagt: „Für Gehaltserhöhungen gibt es keinen Spielraum“.

  9. Neue Tarife für Zeitungsredakteure: das fordert der DJV 2016 von den Verlegern

    Der Deutsche Journalistenverband will mit den Verlegern neue Gehaltstarife für Zeitungsredakteure aushandeln. Den Fokus legt die Gewerkschaft dabei auf eine besondere Anerkennung für Volo-Beauftragte. Start der Verhandlungen soll im Januar sein – der 2014 erstrittene Manteltarifvertrag steht dabei nicht zur Debatte.

  10. „Das ‚Nordopfer‘ reicht nicht“: Verleger in Norddeutschland verhandeln Sondertarif

    Nach den Tarifverhandlungen für Redakteure an Tageszeitungen sitzen derzeit Verleger aus dem Norden erneut mit den Gewerkschaften an einem Tisch. Die Ostsee Zeitung, Lübecker Nachrichten, die Kieler Nachrichten sowie das Verlagshaus Boyens wollen ein eigenes Tarifwerk. Die Folge: die Tarifstruktur wird regional weiter aufgebrochen. Zeitungsmanager Thomas Ehlers sagt im Gespräch mit MEEDIA, warum Nachverhandlungen nötig sind.