1. Deutsche Zeitungen erstmals mit Digital-Erlösen in Milliardenhöhe

    Die deutschen Zeitungsverlage haben im vergangenen Jahr erstmals mehr als eine Milliarde Euro mit digitalen Angeboten umgesetzt. Das teilte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) mit.

  2. Regionale Tageszeitungen legen bei Paid-Nutzung deutlich zu

    Die Zahl der Online-Nutzer von Regionalzeitungen in Deutschland, die für Content bezahlen, ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Warum davon auch die Werbebranche profitieren könnte, zeigt eine Studie des Vermarkters Score Media.

  3. Tageszeitungs-MA: Bild verliert 470.000 Leser, SZ und Handelsblatt mit Zuwächsen

    Die anhaltenden Auflagen-Verluste sind nicht nur in den MA-Zahlen der Zeitschriften, sondern auch bei den Tageszeitungen zu sehen. Für 17 Titel gibt es aktuelle Reichweitenzahlen. Es zeigt sich: Außer bei der SZ und dem Handelsblatt kämpfen alle Top Ten-Zeitungen mit einem Leser-Schwund. So verlor alleine die Bild 470.000 Leser im Vergleich zur vorigen MA-Erhebung.

  4. DDVG verkauft Anteile am Nordbayrischen Kurier an die Frankenpost

    Die Frankenpost wird neuer Mehrheitsgesellschafter des Nordbayrischen Kuriers aus Bayreuth. Wie die Südwestdeutsche Medienholding GmbH mitteilte, übernimmt die Zeitung aus Hof 65 Prozent der Anteile am Nordbayrischen Kurier. Noch steht die Fusion unter Vorbehalt des Bundeskartellamts. Durch den Zusammenschluss der Zeitungen soll die Zusammenarbeit verstärkt werden.

  5. Deutschland ist laut Welt-Zeitungsverband einer der stabilsten Märkte für Tageszeitungen

    Der Welt-Zeitungsverband WAN-IFRA hat in dieser Woche die jährlichen World Press Trends veröffentlicht. Laut der Auswertung ist Deutschland für Zeitungen und Nachrichtenmedien weiter einer der stabilsten Märkte in Europa. In anderen Ländern wirkt sich die Digitalisierung weitaus stärker auf das Zeitungsgeschäft aus.

  6. „Weit und breit kein digitales Geschäftsmodell für die Tageszeitungsbranche“

    Es ist die Frage, die nach wie vor alle in der Tageszeitungsbranche umtreibt: Wie umgehen mit der Digitalisierung? In einem Gastbeitrag beschreibt Franz Sommerfeld, der frühere Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers und ehemalige Vorstand bei DuMont, die existenziellen Probleme der Gattung Tageszeitung mit dem Digitalen. Und zeigt auf, was die News-Branche von der Industrie lernen kann.

  7. Krieg und Trauer: So gehen die Zeitungen mit den Anschlägen von Brüssel um

    Besondere Nachrichtenlagen sorgen auch stets für besonders eindrückliche Titelseiten. So auch im Fall der Anschläge von Brüssel. Während die Bild den Terroristen den Krieg erklärt, setzen die meisten Tageszeitungen auf Trauer und gedenken erst einmal den Opfern.

  8. Zeitungsverleger schimpfen auf Mindestlohn und fordern von der Politik Hilfe gegen Google

    Auf der Jahres-Pressekonferenz des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hielt dessen Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff ein flammendes Plädoyer für mehr Freiraum für die Gattung Zeitung. Die Zeitung sei die „Platform der digitalen Zivilgesellschaft“, sagte er.  Die Politik forderte Wolff auf, die Rechte der Zeitungsverlage im Vergleich zu Internetkonzernen wie Google zu stärken. Ein Dorn im Auge der Zeitungsverleger ist auch der Mindestlohn.

  9. Paid Content: Nordwest-Zeitung ist 100. News-Site mit Bezahlinhalten

    Bezahl-Inhalte etablieren sich allmählich auf dem deutschen Medienmarkt. Von 351 Online-Auftritten deutscher Tageszeitungen listet der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) aktuell 100 mit Paid Content. Allerdings ist das noch nicht mal ein Drittel aller Auftritte, nur vier Prozent davon haben zudem harte Bezahlschranken eingeführt.

  10. Googles Chefökonom Hal Varian: Zeitungen haben sich noch nie über Nachrichten finanziert

    Wenn Google Zeitungsmacher und –experten in sein Berliner Büro einlädt, weil sich der Chefökonom des Konzerns mit der Zukunft der Zeitung befasst hat, könnte es interessant werden. Hal Varian wartete am Donnerstagabend dann aber doch nur mit Erkenntnissen auf, die in der Branche mehr oder weniger lange bekannt sind. Varians These war dennoch nicht falsch: Zeitungen müssten ihre Leser viel länger auf ihren Onlineseiten halten, als ihnen das bisher gelinge.