1. IVW-Analyse: die Auflagen der 82 größten deutschen Regionalzeitungen

    MEEDIA erweitert die traditionelle IVW-Analyse der Regional- und Lokalzeitungsauflagen erneut. Ab sofort zeigen wir alle Titel mit mindestens 50.000 Abos und/oder Einzelverkäufen – insgesamt 82 Blätter. Die großen Verlierer im jüngsten Quartal kommen vor allem aus Berlin, Hamburg und Köln. Echte Gewinner gibt es immerhin auch zwei.

  2. Zweiter Versuch, dieses Mal zu dritt: Tagesspiegel, Morgenpost und Berliner Zeitung planen Allianz

    Funke, DuMont und Holtzbrinck wollen den Wettbewerb im umkämpften Berliner Zeitungsmarkt entspannen und streben – wie Horizont berichtet – eine Allianz für Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung und Tagesspiegel an. Die Kooperation könnte auf allen Ebenen außer auf der der Redaktionen stattfinden.

  3. Wenn Pauschalisten zum Problem werden: Laut taz u.a. auch SZ und Spiegel Online betroffen

    Wie MEEDIA zuerst im April berichtete, wird im Umfeld des Kölner Medienhauses M. DuMont Schauberg wegen des Vorwurfs umfangreicher Scheinselbstständigkeit ermittelt. Die Berliner taz meldet nun, dass auch andere Medienhäuser, wie Spiegel Online und Süddeutsche Zeitung, teils in großem Stil Pauschalisten einsetzen würden. Einige Medienhäuser treffen bereits Vorkehrungen.

  4. E-Mail vom Chefredakteur: digitale Weckrufe im MEEDIA-Check

    Focus-Chefredakteur Uli Reitz hat einen, genauso wie Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart und Bilds Politikchef Béla Anda. Der von Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt wurde jüngst gar mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet: Der Newsletter erlebt ein Comeback. In den meisten Fällen schreiben die Chefs morgens, was ihre Leser am Tag erwartet. Doch welchen Wert haben die Weckrufe aus der Chefetage? MEEDIA hat die wichtigsten unter die Lupe genommen.

  5. Tagesspiegel führt Sperrstunde für Leserkommentare ein

    Der Umgang von Medien mit Leserkommentaren ist ein Dauerbrenner. Vor einiger Zeit reformierte SZ.de die Kommentar-Sektion, indem die freie Diskussion in soziale Medien, vor allem Facebook, ausgelagert wurde. Einen solch radikalen Schritt macht der Tagesspiegel nun nicht. Allerdings kündigt die Berliner Zeitung an, künftig keine Kommentare rund um die Uhr mehr zuzulassen.

  6. „Queerspiegel“: Tagesspiegel startet Blog für Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle

    Mit einem eigenen Blog widmet sich der Berliner Tagesspiegel künftig stärker dem Leben von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen. Der „Queerspiegel“ soll dabei sowohl politische wie kulturelle, wirtschaftliche und sportliche Themen beleuchten und mit dem „queeren“ Auge betrachten.

  7. IVW-Analyse: die Verkaufszahlen der 65 größten deutschen Regionalzeitungen

    Erneut eine traurige Quartalsbilanz für Deutschlands Regionalzeitungen. Alle 65 größten Titel büßten im Vergleich zum Vorjahr Abos und Einzelverkäufe ein. Am besten hielten sich noch Der Tagesspiegel, die Rhein-Zeitung und der Donaukurier mit einem Minus von weniger als 1%. Die deutlichsten Verluste gab es in Hamburg, Berlin und NRW.

  8. Tagesspiegel Causa: Neuer Zeitungsteil für Medien, Marken und Macher

    Nach dem Erfolg der Agenda für Politik-Entscheider, nimmt der Tagesspiegel die nächste Zielgruppe ins Visier: Die Meinungs-Elite. Speziell für die Kommunikationsbranche gibt es jetzt jeden Sonntag den neuen Zeitungsteil Causa. Das Journal will Multiplikatoren helfen, Trends zu erkennen und Themen zu setzen.

  9. Tagesspiegel-Chef Maroldt über seinen Erfolgs-Letter Checkpoint: „Das Netz ist ein sehr mächtiger Verstärker“

    Zwei Leute und jeden Tag etliche zusätzliche Stunden. In Berlin verbringt Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt gerade Teile seiner Freizeit damit, die Lokal-Zeitung ein kleinwenig neu zu erfinden: Als täglichen Morgennewsletter Checkpoint. Im MEEDIA-Interview erzählt der 52-Jährige, welchen Widerhall seine Mail-Post mittlerweile in der Hauptstadt-Politik hat und warum Kritik, wie gerade von der B.Z., bester Treibstoff für die Abo-Zahlen sind.

  10. Doppelpass statt Zweikampf: Zeit Hamburg und Tagesspiegel erscheinen mit gemeinsamen Olympia-Sonderseiten

    Publizistischer Wettkampf mal anders: In der kommenden Woche soll die Entscheidung in der Frage fallen, ob sich Hamburg oder Berlin um die Olympischen Spiele bewerben sollen. Der Tagesspiegel und die Zeit haben das zum Anlass einer ungewöhnlichen Kooperation genommen. So erscheinen die Tages- und die Wochenzeitung am morgigen Donnerstag jeweils mit einem gemeinsamen Sonderteil zur Olympia-Bewerbung.