1. „FAZ“ und „SZ“ wollen gemeinsam vermarkten

    Die Corona-Krise treibt die Konzentration in der Vermarktungsbranche voran. Die Verlage der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der „Süddeutschen Zeitung“ wollen ihre Anzeigenorganisationen für Print verschmelzen. Die Medienunternehmen führen hierzu bereits Gespräche mit dem Kartellamt

  2. Digitalchefin der „SZ“: Julia Bönisch steht laut Medienbericht vor dem Absprung

    Die Digitalchefin der „Süddeutschen Zeitung“ könnte offenbar schon bald ihren Job verlieren. Seit etwa acht Wochen hat sich Julia Bönisch nicht mehr in der Redaktion blicken lassen, schreibt Kai-Hinrich Renner. Ihre Aufgaben haben inzwischen kommissarisch andere Redakteure übernommen.

  3. Medien-Woche: Hat Rezo mit seinem Video die CDU „zerstört“ oder ihr vielleicht auf die Sprünge geholfen?

    In der aktuellen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts“ Die Medien-Woche“ dominieren zwei Videos die Debatte: „Die Zerstörung der CDU“ des YouTubers Rezo und das Strache-Video, das eine massive Regierungskrise in Österreich ausgelöst hat. Weitere Themen: der Spiegel veröffentlicht den Relotius-Report, Kai Gniffke wird SWR-Intendant und „Game of Thrones“ erzürnt die Fans.

  4. Trennung von Redaktion und Verlag infrage gestellt: SZ-Digitalchefin Julia Bönisch hat Ärger im eigenen Haus

    Weil sie in einem Gastbeitrag im Journalist die strikte Trennung von Redaktion und Verlag in Frage stellt, gerät Julia Bönisch, die Digitalchefin der Süddeutschen Zeitung, intern unter Druck. Kollegen der Reaktion fühlen sich übergangen und selbst der Betriebsrat kritisiert Bönisch für ihre Aussagen, schreibt die taz. Der Verlag selbst will sich öffentlich nicht zu dem Text äußern.

  5. Top-Texte bei Blendle im Juli: Rente mit 40, die Sorglosigkeit der Deutschen und eine Aufräumberaterin

    Die Blendle-Charts im Sommermonat Juli sind thematisch besonders breit gefächert: von Lifehacks über Politik bis Technik und Wirtschaft ist alles vertreten. Der Tagesspiegel ist gleich dreimal in den Top 10, die FAZ/FAS dominiert das letzte Drittel. Auf Platz 1 der meistgelesenen Blendle-Artikel hat es die SZ-Reportage über einen jungen Mann geschafft, der mit 40 in Rente gehen will.

  6. Gläubiger angeblich um Millionensummen betrogen: Neue Ermittlunen gegen früheren Top-Manager Thomas Middelhoff

    Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat nach Recherchen von WDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) ein neues Verfahren gegen den früheren Top-Manager und seinen langjährigen Rechtsanwalt und Vertrauten, Hartmut Fromm, eingeleitet. Der Verdacht: Die beiden sollen Middelhoffs Gläubigern rechtswidrig Millionen vorenthalten haben.

  7. „Hätte aus dem Stürmer stammen können“ – Süddeutsche Zeitung entschuldigt sich wegen antisemitischer Karikatur

    Die Süddeutsche Zeitung entschuldigt sich für eine Karikatur von Dieter Hanitzsch, die in der Ausgabe am gestrigen Dienstag erschienen ist. Sie könne als antisemitisch aufgefasst werden, schrieb der Chefredakteur der SZ, Wolfgang Krach. Es kam zu einer Diskussion in der SZ-Redaktion und im Netz. Dem Presserat liegen mehrere Beschwerden vor.

  8. „Rechtslastige Verschwörungstheorien“ in „Finis Germania“: NDR Kultur setzt Zusammenarbeit mit „Sachbücher des Monats“-Jury aus

    Diese Geschichte hat das Zeug, die Kulturredaktionen fast aller Qualitätszeitungen noch länger zu beschäftigen. Auf der Liste der „Sachbücher des Monats“, die die Süddeutsche Zeitung zusammen mit dem NDR veröffentlicht, findet sich im Juni auch ein Buch eines „rechtsradikalen Verlags“ (SZ). Das Warum kann derzeit keiner der Beteiligten klären, dafür zieht der Norddeutsche Rundfunk erste Konsequenzen und setzt die Zusammenarbeit mit der Jury erst einmal aus.

  9. "Schläge mit entsetzlicher Schockwirkung wie Gewehrkugeln": das Medienecho zum Klitschko-Kampf

    Obwohl Wladimir Klitschko am Samstag seinem Kontrahenten Anthony Joshua im Ring unterlegen war, sind sich Medien einig: Die Box-Schwergewichte haben sich in Wembley ein großes und dramatisches, vielleicht sogar „epochales“ Duell geliefert – das den langjährigen Weltmeister nun vor die K.o.-Frage stellt: Rücktritt oder Rückkampf? Konsens unter den Kommentatoren: „Klitschko sollte Schluss machen.“

  10. Die Panama Papers-Enthüller der SZ erklären den US-Medien, wie sie Trump knacken können

    Frederik Obermaier und Bastian Obermayer, die beiden SZ-Journalisten, die maßgeblich die „Panama Papers“ Enthüllungen rund um Briefkastenfirmen vorangetrieben haben, haben im Guardian dazu aufgerufen, dass US-Medien mehr zusammenarbeiten sollten, um über Donald Trump zu berichten. „Wir haben die Panama Papers Story aufgedeckt. Hier steht, wie man zu Donald Trump recherchieren sollte“, ist das Stück überschrieben.