1. Lead Awards 2019: „SZ-Magazin“-Macher Ebert und Klotzek sowie „Zeit“-Chefredakteur Di Lorenzo holen Gold

    Große Preisverleihung bei den Lead Awards in Hamburg. Die Gewinner: Michael Ebert und Timm Klotzek, Chefredakteure des „SZ-Magazin“, wurden als beste Blattmacher im Bereich Magazin Debatte ausgezeichnet, Sinja Schütte, Chefin von „Living at Home“, erhielt Gold in der Kategorie Magazin Lifestyle. Auch „Tina“-Chefin Sabine Ingwersen (Magazin Popular) und „Zeit“-Chef Giovanni di Lorenzo (Zeitung überregional) wurden von der Jury mit Gold bedacht.

  2. Faktenfälscher: Warum MEEDIA den Namen des Autors nennt, den Spiegel, SZ und Zeit nicht mehr beschäftigen

    Eine Geschichte kann noch so perfekt sein – im Journalismus ist sie ein Muster ohne Wert, wenn sie nicht die Wahrheit widerspiegelt. Die Relotius-Affäre beim Spiegel hat in der Medienszene zum Verhältnis Realität vs. Reporting im Bereich der mit Branchenpreisen ausgezeichneten Stücke eine breite Debatte ausgelöst. Nicht jeder hat daran offenbar ein Interesse, wie aktuell der Fall Gieselmann zeigt.

  3. „Protagonistin erfunden“: SZ Magazin trennt sich von preisgekröntem Autor – Spiegel und Zeit überprüfen Artikel

    Nach Informationen von MEEDIA hat sich das SZ Magazin von einem freien Autor und Kolumnisten getrennt, nachdem Recherchen einer Überprüfung vor Veröffentlichung nicht standgehalten haben. Der Autor hatte offenbar eine Protagonistin erfunden. Der Verlag spricht von einem „groben Verstoß gegen journalistische Standards“. Der u.a. mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnete Reporter schrieb auch für andere Qualitätsmedien wie den Spiegel und die Zeit, wo seine Recherchen nun geprüft werden.

  4. SZ Magazin: Lara Fritzsche wird stellvertretende Chefredakteurin

    Lara Fritzsche ist neue stellvertretende Chefredakteurin des SZ-Magazins. Künftig wird sie gemeinsam mit den Chefredakteuren Michael Ebert und Timm Klotzek die Führung des Titels übernehmen. Seit 2014 arbeitet die 34-Jährigen beim Magazinableger der Süddeutschen Zeitung.

  5. Kauftitel statt Beileger: Zu Weihnachten kommt erstmals ein Best-of des SZ Magazins in den Handel

    In der Musik-Industrie ist Weihnachten schon immer die Zeit für Best-of-Alben. Diese Logik wendet nun auch das Magazin der Süddeutschen Zeitung an und bringt am 7. November erstmal ein eigenständiges Magazin (Preis 8.50 Euro) an die Kioske der Republik. Auf 180 Seiten fassen die Münchner noch einmal die besten SZ-Magazin-Stücke des Jahres zusammen. Die Auflage liegt bei ehrgeizigen 80.000 Exemplaren.

  6. SZ-Magazin erobert mit Facebook-Story die Spitze der Blendle-Charts

    Der „Blick ins Grauen“, den das SZ-Magazin in seiner aktuellen Ausgabe wagt, hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Die Story beschreibt detailliert, wie in Berlin Hasskommentare, Gewaltvideos und Kinderpornos, die auf Facebook auftauchen gelöscht – oder eben nicht gelöscht werden. Im Journalismus-Shop Blendle hat die Story den ersten Platz der wöchentlichen Verkaufs-Charts erreicht.

  7. Maas erhöht in BamS in Sachen Fake-News den Druck auf Gerichte: Nachrichten-Fälscher sollen in den Knast

    Mit Fake-News hat die Bundespolitik ein erstes Wahlkampfthema gefunden, bei dem vermeintlich jeder punkten kann. Nachdem bereits in der vergangenen Woche die medienpolitischen Sprecher und die Fraktionsführer der Koalition dran waren, legt jetzt Justizminister Heiko Maas nach. So forderte er in der Bild am Sonntag Staatsanwälte und Richter auf, härter gegen Nachrichten-Fälscher vorzugehen.

  8. Der „Zickenkrieg“ zwischen SZ-Magazin und Mobilegeeks und Hans-Jürgen Jakobs beim Kopp-Verlag

    Das SZ Magazin hat diesen Freitag „exklusiv“ die Arbeitsbedingungen von Facebooks Löschknechten in Berlin enthüllt. Darüber, ob diese Enthüllung wirklich so „exklusiv“ ist, entwickelte sich ein Zank mit dem Techblog Mobilegeeks. Und sonst? Stefan Niggemeier hat ein neues Gesicht, der DLD ein neues Motto und Hans-Jürgen Jakobs eine ganze Seite im neuen Kopp-Weihnachtsprospekt. Der neue MEEDIA-Wochenrückblick.

  9. „Mich befremdet die Kritik“: SZ-Magazin-Chef Klotzek reagiert auf Pallenberg-Wut wegen Facebook-Story

    Mit der Geschichte über die Situation und die Arbeitsbedingungen der Content-Moderatoren, die im Auftrag von Facebook in Berlin potenziell verbotene Inhalte prüfen und löschen, hat das SZ-Magazin einen echten Debatten-Treffer gelandet. Das Web und die Politik diskutieren. Es gibt aber auch Kritik. So wirft der Mobilegeeks-Macher Sascha Pallenberg den Münchnern einen „exklusiven Story-Klau“ vor. Dem widerspricht allerdings Chefredakteur Timm Klotzek.

  10. Rechtsschutzstelle, Bußgelder, Richtigstellungen: Regierung plant Gesetzes-Offensive gegen Fake-News

    Der politische Druck auf Facebook steigt: Nach der heutigen Enthüllungsgeschichte des SZ-Magazins über die Arbeit des Lösch-Teams des US-Unternehmens in Berlin, fordert Justizminister Heiko Maas, dass „der Maßstab für das Löschen das deutsche Recht“ sein müsse. Fast gleichzeitig vermeldet der Spiegel vorab, dass sich die Koalition über ein Gesetz gegen Fake-News einig sei.