1. „Bild“-Kolumnist Mainhardt Graf von Nayhauß gestorben

    Der langjährige „Bild“-Kolumnist Mainhardt Graf von Nayhauß ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 94 Jahren.

  2. Wechsel in Spitzenpositionen bei der „Süddeutschen Zeitung“

    Stühlerücken bei der „Süddeutschen Zeitung“: So soll Detlef Esslinger ab dem 1. Februar das Meinungsressort leiten. Er folgt auf Stefan Ulrich. Auch in anderen Ressorts gab es laut einem Medienbericht Wechsel.

  3. Taboola, Plista und Co.: Wie Recommendation-Networks nicht nur Werbung verbessern, sondern auch Paid-Conversions erzeugen wollen

    Ihre Produkte sind beim Besuch einer Website weitgehend unscheinbar und doch sind die Unternehmen dahinter mittlerweile viele Millionen schwer: Recommendation-Networks wie Taboola, Outbrain, Plista & Co. versprechen Publishern, Reichweiten und Verweildauer zu steigern – und sogar Conversions. Durch die Einbindung von Native-Ads soll ein attraktives Geschäftsmodell entstehen.

  4. "Beispiel für Politik, die kein normaler Mensch mehr versteht": das Medienecho auf die Beförderung von Maaßen

    Am frühen Dienstagabend ist die Entscheidung gefallen: Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen muss seinen Posten räumen. Er wird als Staatssekretär ins Bundesinnenministerium zu Seehofer wechseln. Das haben die Chefs von CDU, CSU und SPD entschieden. Es ist ein Kompromiss, der für Wirbel gesorgt hat bei den politischen Parteien. Auch die Medien kommentieren die Versetzung Maaßens in ihren Leitartikeln zwiespältig.

  5. "Wir berichten, was ist. Nicht, was wir glauben, das sein sollte": Redaktionen zu Rosens Journalismuskritik

    Der deutsche Journalismus muss sich entwickeln, fordert US-Forscher Jay Rosen. In der FAZ hat er die hiesige Presse kritisiert und mehrere Handlungsempfehlungen gegeben, wie deutsche Redaktionen die aktuelle Vertrauenskrise meistern können. MEEDIA hat bei deutschen Online-Redaktionen nachgefragt, was sie von den Ratschlägen halten.

  6. Neue Portal-Strategie: stern.de sperrt Adblock-Nutzer aus – außer, sie konsumieren einen Video-Werbespot

    Das Newsportal stern.de startet mit Kampfansage an AdBlock-Nutzer ins neue Jahr und blockiert Werbemuffeln nun ebenfalls den Zugriff auf seine Inhalte. Dabei greift das Gruner-Portal zu innovativen Methoden. Der AdBlocker darf unter einer Bedingung angeschaltet bleiben: Wenn die Nutzer einmal pro Stunde ein Werbevideo konsumieren. Damit unterscheidet sich die Strategie von der der Konkurrenz.

  7. Werbe-Verweigerer sollen sich registrieren: Süddeutsche.de sammelt AdBlocker-Nutzerdaten

    Wer Inhalte von Süddeutsche konsumiert, Werbung aber mithilfe von AdBlockern unterdrückt, kann das zwar tun, muss ab sofort aber seine Daten hinterlassen und sich registrieren. Mit den Daten wollen die SZ-Macher Werbemuffel möglicherweise auf anderen Wegen ansprechen. Sie folgen damit internationalen Beispielen wie dem der Washington Post oder der New York Times. Ein Mittel, die AdBlocker-Technologie auszuschalten, gibt es noch immer nicht.

  8. Der angebliche Burkini-Auszieh-Zwang von Nizza in den Medien: erst schreiben, dann recherchieren

    Die Fotos einer Kopftuch tragenden Frau, umzingelt von vier Polizisten am Strand von Nizza gingen um die Welt und befeuern die Verbotsdebatte rund um muslimische Kleidungsstücke. Die Bilderstrecke zeigt, wie die Frau ihr Oberteil auszieht. Wurde sie dazu gezwungen? Vielen Medien zufolge ja. Beweise dafür gibt es keine. Was war passiert?

  9. Medienmacher über neuen Facebook-Algorithmus: „Einzige Konstante des Newsfeeds ist seine Veränderung“

    Facebook will künftig den Postings von Freunden eine höhere Priorität einräumen. Hört sich nach einer guten Nachricht für die Nutzer an. Für die Verlage sind das möglicherweise bad news, denn die Umbauten am Algorithmus gehen wohl zulasten der Sichtbarkeit der Publisher-Postings. Deutsche Medienmacher gehen das Thema aber erst einmal gelassen an. „Die Arbeit speziell mit Facebook ist ohnehin ein ständiges Experiment“, meint Zeit-Online-Chef Jochen Wegner. Dass die Publisher am Ende profitieren, glauben er und Kollegen aber offensichtlich auch nicht.

  10. Ungewöhnliche Absage: SZ-Volo bekommt Wohnung nicht, weil Vermieter Heribert Prantl nicht mag

    So sind’se, die Bayern: Ein angehender Volontär der Süddeutschen Zeitung ist in München auf Wohnungssuche und hat offenbar eine mehr als skurrile Absage eines Vermieters kassiert. Wie Tahir Nadim Chaudhry behauptet, ist der Journalist beim Eigentümer abgeblitzt, weil er bei der Süddeutschen Zeitung anheuern wird, beziehungsweise weil ein bestimmter Autor für die Süddeutsche schreibt – nämlich Politik-Chef Heribert Prantl.