1. Warnstreik beim WDR: Das „Morgenmagazin“ sendete eine Stunde lang vom Band

    Wegen eines Warnstreiks beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) kam es am Dienstagmorgen zu einer ungewollten Premiere. Das ARD-Morgenmagazin sendete zwischen 7 und 8 Uhr nicht wie gewohnt live, sondern eine Wiederholung der vorherigen Stunde. Lediglich ein Hinweis am unteren Bildrand machte die Zuschauer auf die Aufzeichnung aufmerksam.

  2. Fünf Jahre Streiks bei Amazon: Gewerkschaft erneuert Kampfansage

    Fünf Jahre Arbeitskampf bei Amazon – und die Bilanz ist so verschieden wie die Interessen: Verdi glaubt, viele Verbesserungen an den deutschen Standorten befördert zu haben. Der Versandhandelsriese versichert, auch ohne Tarifvertrag ein guter Arbeitgeber zu sein.

  3. "Beschäftigte am Black Friday in Mittelpunkt stellen": Verdi bestreikt Amazon an Rabatt-Tag

    Die Gewerkschaft Verdi hat am Freitag die Mitarbeiter mehrerer Amazon-Standorte in Deutschland zum Streik aufgerufen. Der Ausstand fällt auf den Rabatt-Tag „Black-Friday“, an dem Einzelhändler bundesweit mit günstigen Angeboten locken. Verdi fordert den Online-Händler Amazon zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Der US-Konzern, der bundesweit mehr als 12 000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, verweigert seit Jahren Gespräche.

  4. DJV ruft 13.000 Zeitungsjournalisten ab Freitag zu Warnstreiks auf

    Ein altes Vorurteil besagt, dass man mit Journalisten keinen Arbeitskampf gewinnen kann, weil die immer lieber ihre Story fertig machen wollen, statt zu streiken. Ab Freitag sollen sie nach Willen der Gewerkschaft das Gegenteil beweisen. Im Zuge der Tarifverhandlungen ruft der Deutsche Journalisten Verband jetzt die Kollegen aus den Zeitungsredaktionen zu zeitlich befristeten Warnstreiks auf.

  5. Amazon wird auch an Heiligabend bestreikt

    Amazon-Beschäftigte in Leipzig haben am Mittwoch am dritten Tag hintereinander die Arbeit niedergelegt. 450 Kollegen hätten sich an dem Ausstand beteiligt, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Auch an Heiligabend wird der Streik fortgesetzt. Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert die Anwendung des Tarifvertrages für den Einzel- und Versandhandel bei Amazon, was das Unternehmen ablehnt. Es rechnet sich selbst zur Logistikbranche.

  6. Amazon-Beschäftigte streiken kurz vor Weihnachten wieder

    Mitten im Endspurt des Weihnachtsgeschäfts hat die Gewerkschaft Verdi die Amazon-Beschäftigten an verschiedenen Standorten des US-Versandhandelsriesen erneut zum Streik aufgerufen: Kurz vor Heiligabend legen Mitarbeiter des US-Versandhandelsriesen an mehreren Standorten die Arbeit nieder. Möglicherweise folgen noch weitere Streiks vor dem Fest.

  7. Streik bei der „Tagesschau“: NDR-Grafiker legen Arbeit nieder

    Am Donnerstag rief die Gewerkschaft ver.di Mitarbeiter beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg und Hannover zum Warnstreik auf. In Hannover legten daraufhin rund 60 Beschäftigte ihre Arbeit nieder. In Hamburg Lokstedt folgten zunächst die „Tagesschau“-Grafikerinnen und Grafiker dem Aufruf, woraufhin sich noch 40 weitere Kollegen aus anderen Bereichen anschlossen, um ihre Solidarität zu demonstrieren.

  8. Treffendes Timing: Kundenservice von Sky geht zum Bundesligastart in den Warnstreik

    Das erinnert an den Arbeitskampf zur Weihnachtszeit bei Amazon: Pünktlich zum Start der Fußball-Bundesliga sind im Schweriner Callcenter des Bezahlsenders Sky am Samstag Mitarbeiter in einen Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft Verdi sprach von knapp 200 Warnstreikenden, Sky von einem Viertel der Mitarbeiter.

  9. Höhere Vergütung, Urlaub und Spesen: Streik der freien dpa-Fotografen

    Lokführer, Erzieher, Briefträger – und jetzt auch Journalisten: Die festen freien Fotografen der Deutsche Presse Agentur (dpa) treten am Montag in Streik. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju in ver.di) fordern höhere Vergütungen, Spesen und geregelten Urlaub.

  10. Jan Leyks GDL-Ausraster bei Facebook: Wirbel um angebliche Strafanzeige

    Anfang Mai veröffentlichte Jan Leyk ein Facebook-Posting, in dem er seiner Wut über den Bahnstreik und GDL-Chef Weselsky freien Lauf ließ und die Verantwortlichen weit unter der Gürtellinie beschimpfte. Wenige Tage später tauchte ein Dokument im Netz auf, das angeblich beweist: Die GDL klagt gegen Leyk – wegen Volksverhetzung. Das Schreiben ist jedoch ein Fake.