1. Pläne für werbefinanziertes Disney+ werden konkreter

    Bereits im März hatte Disney+ angekündigt, ein werbefinanziertes und damit günstigeres Abomodell an den Start zu bringen. Jetzt werden konkretere Pläne des Streaminganbieters bekannt. Das „Wall Street Journal“ hat erste Details zum geplanten Umfang und Inhalten der Werbung erfahren.

  2. Netflix arbeitet an Live-Streaming-Funktion

    Netflix arbeitet an einer Live-Streaming-Funktion für neue Inhalte. Das hat das Film-News-Portal „Deadline“ erfahren. Mit der neuen Funktion, die sich dem Bericht zufolge noch in einem „frühen Entwicklungsstadium“ befinde, könnte sich der kriselnde Streamingdienst noch klarer gegen das lineare TV positionieren.

  3. Fußball-Weltverband Fifa schaltet kostenlose Streaming-Plattform frei

    Der Fußball-Weltverband hat eine umfangreiche Online-Plattform freigeschaltet. Auf Fifa+ können von diesem Dienstag an Interessierte allein bis Ende des Jahres über 40.000 Männer-, Frauen- und Jugendspiele aus den unterschiedlichsten Ligen und Wettbewerben aus 100 Ländern live sehen.

  4. Paramount+ produziert deutsche Originals

    Der Streamingdienst Paramount+ von ViacomCBS setzt zum Deutschland-Start in diesem Jahr auch auf deutsche Eigenproduktionen. Das Medienunternehmen kündigt außerdem an, sich umzubenennen.

  5. Disney+ will lokale Eigenproduktionen massiv ausbauen

    Disney+ startet eine Contentoffensive zum 2. Geburtstag des Dienstes. Der Streaminganbieter will künftig vor allem lokale Eigenproduktionen und plattformexklusive Serien und Filme stärken. Bis 2024 sollen 60 neue Originalserien produziert werden.

  6. Netflix-Quartalsbilanz: Der Streaming-Pionier verbucht „nur“ 8,8 Millionen Neukunden – und will 2019 weitere 3 Milliarden Dollar verbrennen

    Wann sind die Grenzen des Wachstums erreicht? Streaming-Video-Pionier Netflix muss sich diesem Test an der Wall Street bei Vorlage der neusten Geschäftsbilanzen alle drei Monate stellen. Die einzige Kennzahl, die Anleger und Analysten dabei zu interessieren scheint, ist das Neukundengeschäft. Im abgelaufenen Weihnachtsquartal erlaubte sich CEO Reed Hastings den Luxus, mit 8,84 Millionen neuen zahlenden Abonnenten signifikant unter den eigenen Schätzungen und den Erwartungen der Wall Street zu bleiben.

  7. Abo-Anhebung bis auf 18 Euro: Netflix testet die Streaming-Schmerzgrenze – und die Wall Street jubelt

    Das Streaming-Vergnügen wird deutlich teurer. Netflix dreht an der Preisschraube – und das mitunter deutlich. Der weltgrößte Streaming-Anbieter von Serien und Filmen kündigte gerade mal 15 Monate nach den letzten Preisanhebungen in den USA erneut steigende Abo-Gebühren für alle Tarife an, die zwischen 13 und 18 Prozent steigen. In Deutschland steigen die Preise für Neukunden noch massiver – allerdings soll es sich zunächst um einen Test handeln.

  8. Mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle: Deutsche Telekom produziert mit "Germanized" eigene TV-Serie

    Die Deutsche Telekom will sein eigenes Entertain-Angebot mit exklusivem Material aufwerten und wird dazu selbst zum Produzenten. Dazu gibt der Konzern eine eigene Serie in Auftrag: In „Germanized“ werden deutsch-französische Unterschiede thematisiert – bei der Produktion handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit Bavaria und Telfrance. In der Hauptrolle wird Christoph Maria Herbst zu sehen sein.

  9. Jeder zweite Digital Native ist Bewegtbild-Heavy-User. Aber auch lineares TV ist bei Jungen nicht out

    Junge Menschen zwischen 14 und 20 wurden in einer fragmentierten digitalen Bewegtbild-Welt sozialisiert und haben die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichsten Streaming-Anbietern und Endgeräten zu wählen. Und dennoch schätzen 80 Prozent von ihnen das lineare Fernsehprogramm. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor. Demnach ist TV vor allem zur „Berieselung“ nebenbei in Gebrauch. Und sogar das Kino ist noch nicht abgeschrieben.

  10. Budget von einer Milliarde Dollar: Apple will bis zu 10 Fernsehserien in der Güteklasse von "Game of Thrones" produzieren

    Die Anzeichen haben lange darauf hingedeutet: Apple möchte im boomenden Video-Streaming-Segment offenkundig auch eine größere Rolle spielen. Wie das Wall Street Journal berichtet, will der wertvollste Konzern der Welt im nächsten Jahr eine Milliarde Dollar in Bewegtbild-Produktionen investieren. Nach Angaben der US-Wirtschaftszeitung will Apple mit dem Geld bis zu zehn Fernsehserien in der Güteklasse von „House of Cards“ produzieren lassen. Erst kürzlich hatte Apple zwei Top-Manager von Sony Pictures verpflichtet.