1. Corona-Krise: VDZ-Präsident Rolf Thiemann schließt Pleiten von Magazinverlagen nicht aus

    Die Corona-Krise trifft den deutschen Zeitschriftenmarkt mit voller Wucht. Der Einbruch des Anzeigengeschäfts, magere Umsatzzuwächse im Vertrieb, ein fehlendes Veranstaltungsgeschäft und steigende Zustellkosten zwingen immer mehr Verlage, Kurzarbeit anzumelden. Mittelfristig könnte die Pandemie dazu führen, Pleiten und Übernahmen bei Printhäusern – besonders Fachverlagen – zu beschleunigen.

  2. „Die ersten Hürden sind genommen“: Wie VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer den Verband reformieren will

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) will sich bis Ende 2020 radikal verändern. Die Landesverbände sollen auf den Bundesverband verschmolzen werden. Zugleich sollen alle Mitglieder künftig einen einheitlichen Beitrag zahlen, der sich nach dem Umsatz der Medienunternehmen richtet. Im MEEDIA-Interview erklärt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer die weiteren Reformschritte.

  3. Magazinverlage im Innovationsfieber: Jedes zweite Zeitschriftenhaus plant 2019 neue Printprodukte

    Ob Influencer oder Personality-Zeitschriften: Die Magazinverlage investieren weiter in neue Printprodukte. Vor allem Nischentitel für spitze Zielgruppen sowie Print-Sonderausgaben sind derzeit der Renner. Das machte VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer auf der jährlichen Jahrespressekonferenz des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger deutlich.

  4. Verleger hoffen auf Wende im EU-Urheberrechts-Streit: EU-Parlament entscheidet Mitte September erneut

    Zweiter Anlauf für eine Reform des EU-Urheberrechts: das EU-Parlament will jetzt vom 10. bis 13. September über Artikel 11 (Verlegerrecht) und Artikel 13 (Upload-Filter) abstimmen. Die Verlagsbranche und Medienexperten hoffen nun, dass die Parlamentarier die neuen Reformvorschläge durchwinken. Doch sicher ist das nicht.

  5. „Besonders bemerkenswerter Manipulationsversuch“: Das sagt VDZ-Chef Stephan Scherzer zur LSR-Volte von Unions-Politikern

    Europas Verlage stehen vor einem bahnbrechenden Schritt, der ihre weitere finanzielle Zukunft mitbestimmen wird: Denn am Donnerstag entscheidet das EU-Parlament über ein EU-Leistungsschutzrecht. Doch die beiden Unionspolitiker, Dorothee Bär und Thomas Jarzombek, wollen dies verhindern. Im MEEDIA-Interview erklärt Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), was dies für die Verlage und Journalisten bedeuten würde.

  6. "Facebook ist der größte Stammtisch der Welt“: VDZ zieht Jahresbilanz und meldet stabile Verlagsumsätze bei 14,8 Mrd.

    So schlecht, wie es sich beim Besuch diverser Experten- und Konferenz-Panels immer anhört, geht es der Zeitschriften-Branche gar nicht. Trotz Rückgängen im Anzeigen- und Vertriebsgeschäft, gelang es den Verlagen im vergangenen Jahr die Umsätze stabil bei 14,8 Milliarden Euro zu halten. Das verkündete der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) auf seiner heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin. Sorgen bereiten den Verleger die E-Privacy Verordnung der EU und das Verhältnis zu den großen Tech-Konzernen.

  7. Jahresausblick von VDZ-Geschäftsführer Scherzer: "Print bleibt der Kern des Geschäfts, Digital wird weiter wachsen"

    Für 2018 geht der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) von einem stabilen Gesamtumsatz aus. „Print bleibt der Kern des Geschäfts, Digital wird weiter wachsen“, prognostiziert VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer. Das Problem seien weniger technische und unternehmerische Veränderungen. „Zu schaffen machen den Verlagen vielmehr fehlgeleitete Regulierungsvorhaben wie die E-Privacy-Verordnung“, sagte Scherzer der Deutschen Presse-Agentur.

  8. “Entfesseltes Monopolunternehmen”: VDZ fordert, dass Facebook im Kartellstreit “Verantwortung übernimmt”

    Das Bundeskartellamt hat sich Facebook und dessen Datenaustausch mit den Konzerntöchtern WhatsApp und Instagram angesehen. Was die Wettbewerbshüter dabei entdeckten, gefällt ihnen offenbar nicht. Ihre vorläufige Einschätzung: Facebook ist marktbeherrschend und „handelt missbräuchlich“. Gegenüber MEEDIA fordert VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer deshalb, dass der US-Riese endlich “Verantwortung übernehmen” müsse.

  9. „Zuckerberg schläft nicht schlecht, wenn es Kritik aus Deutschland gibt“: VDZ-Geschäftsführer kritisiert AdBlock-Offensive von Google & Co.

    Google will Werbung durch eine Adblocker-Funktion ausbremsen, Apple automatisch startende Werbevideos stoppen. Klingt gut für alle, die das nervt, könnte es für Medien aber schwieriger machen, im Netz Geld zu verdienen. Deutsche Verleger schlagen einen warnenden Ton an.

  10. VDZ: Verleger halten Facebook-Gesetz für eine „Katastrophe“ und Print für „den starken Anker der Branche“

    Einen Tag nachdem die IVW eine weitgehend rote Auflagenentwicklung für die meisten Magazine kommunizierte, zeichnet der Verband der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) auf seiner Jahrespressekonferenz ein weit positiveres Bild der Branche. Ihr Umsatz ist leicht auf 14,8 Milliarden Euro gestiegen und die Verlage starten weiter fleißig neue Titel. Gar nicht gut zu sprechen sind die Verleger auf die Politik. Für den VDZ ist der Entwurf des so genannten „Facebook-Gesetzes“ eine „Katastrophe“.