1. „Ich bin ein Punk“: Twitter-CEO Jack Dorsey redet sich in Rolling Stone-Interview um Kopf und Kragen

    Twitter ist wohl die kontroverseste Social Media-Plattform der Welt – was nicht zuletzt an CEO Jack Dorsey selbst liegt. In einem weitreichenden Interview mit dem Rolling Stone Magazine verteidigte der 42-Jährige die Arbeitsteilung zwischen seinen beiden Unternehmen Twitter und Square, seinen umstrittenen Trip nach Myanmar – und verriet, wie ihm Mark Zuckerberg einst eine Ziege servierte, die er selbst erlegt hatte.

  2. Absturz der Internet-Aktien: Facebook und Apple sind die Verlierer des Jahres, Amazon und Netflix retten Plus ins Ziel

    In den letzten Wochen haben Internet- und Techaktien den freien Fall der vergangenen Monate weiter beschleunigt. Über drei Quartale sah es nach einem positiven Jahr an der Wall Street aus, dann brachen die Dämme. Während sich Facebook durch die unendliche Datenkrise selbst schwächte, verspielte Apple einen eigentlich uneinholbaren Vorsprung. Netflix, Amazon und Microsoft retteten dagegen zumindest kleinere Gewinne ins Ziel.

  3. Twitter-Chef Jack Dorsey twittert stolz über Meditationstrip nach Myanmar – und erntet Shitstorm für fehlenden politischen Kontext

    Wie hat der viereinhalbfache Dollar-Milliardär Jack Dorsey seinen 42. Geburtstag gefeiert? Nicht mit einer extravaganten Sause auf den Seychellen, sondern – im Gegenteil – mit einem spartanischen 10-Tages-Trip nach Myanmar. Über den Sinn seiner (Selbst-) Entdeckungsreise informierte der Chef von Twitter und Square Nutzer seines Kurznachrichtendienstes ausführlich. Womit Dorsey wohl nicht gerechnet hatte: Seine selbstreflexive Reisebeschreibung löste einen heftigen Shitstorm aus.

  4. Eine Milliarde Dollar frische Mittel: Spotify bereitet Börsengang vor

    Der schwedische Streaming-Pionier Spotify scheint bei seinen Börsenplänen Ernst zu machen. Wie das Wall Street Journal und die New York Times gleichlautend berichten, nehmen die Schweden eine Milliarde Dollar frische Mittel auf, um gegen die wachsende Streaming-Konkurrenz mitzuhalten, die von Apples neuer Plattform Apple Music angeführt. Der Deal wird als Startschuss zum Börsengang verstanden, denn Spotify zahlt an die Investoren Strafzinsen, je länger sich das IPO verschiebt.

  5. 18 Stunden-Arbeitstag: Jack Dorsey erklärt, wie er Twitter und Square gleichzeitig managt

    Erster Showdown für Square seit dem Börsengang im vergangenen November: Nach Handelsschluss an der Wall Street legte der mobile Bezahldienst gestern sein Zahlenwerk für das abgelaufene Quartal vor, in dem die Umsätze immerhin um 49 Prozent anzogen. Mindestens ebenso gespannt waren Analysten, wie Dorsey als CEO von gleich zwei börsengelisteten Unternehmen seine Arbeitsteilung zwischen Twitter und Square bewältigt. Ergebnis: mit 18 Stunden-Arbeitstagen.

  6. Groupon, Zynga, Yelp, Etsy & Co: Die Rückkehr der Internet-Zombies

    Es ist ein bizarrer Anblick: Der dramatische Crash der Internetaktien hat manche Hoffnungsträger derart bis zur Unkenntlichkeit verwüstet, dass sie kurz vor Pennystock-Niveau ein verstörendes Eigenleben führen. Mal geht es zweistellig nach oben, dann wieder genauso deutlich nach unten – gewiss scheint nur, dass die Allzeittiefs immer weiter ausgetestet werden.

  7. Apple, Alphabet, Amazon und Facebook: 2016 schon fast 200 Milliarden Dollar Börsenwert vernichtet

    Dritte Woche, dritte Welle des Börsenbebens von 2016. Mittendrin im dramatischen Kurssturz: Tech- und Internet-Unternehmen, die mitunter stärker als der breite Markt verlieren. Vor allem die hoch gewetteten Stars des Internet-Sektors Amazon und Facebook kommen schwer unter die Räder – aber auch Techpionier Apple und Erzrivale Alphabet leiden. Fast 200 Milliarden Dollar an Börsenwert haben die „vier Zugpferde“ seit dem 1.1. schon eingebüßt.

  8. Erfolgreicher Börsengang: Square startet mit 45-Prozent-Kurssprung

    Da hat jemand Geld auf dem Tisch liegen lassen: Der mobile Bezahldienst Square, der in Nacht noch fast panikartig seinen Ausgabekurs um mehr als 30 Prozent gesenkt hatte, startet mit großen Kursgewinnen. Die Aktie debütiert bei 11 Dollar und schoss in den ersten Minuten dann sogar auf 15 Dollar empor – am Ende blieb bei rund 13 Dollar ein Kursplus von 45 Prozent.

  9. Ausgabekurs bei nur neun Dollar: Was sind Internet-Firmen wie Square eigentlich wert?

    Nach monatelangen Spekulationen, was privat geführte und hoch gewettete Internet- und Tech-Unternehmen am Kapitalmarkt eigentlich wert sind, werden heute Nachmittag Fakten geschaffen – der mobile Bezahldienst Square debütiert an der Wall Street. Und das zu einem enttäuschenden Ausgabekurs: Lediglich neun Dollar kosten Square-Aktien – die Anteilsscheine werden damit sogar unter der Bookbuildingspanne zugeteilt.

  10. Einhorn-Dämmerung: Snapchat-Bewertung um 25 Prozent gefallen

    Die fetten Jahre in der Internetbranche scheinen vorbei: Das bekommt nun auch der jüngste Milliardär der Welt zu spüren – die Firma von Snapchat-Gründer Evan Spiegel ist plötzlich ein Viertel weniger wert. Diese Wertberichtigung nahm die weltgrößte Investmentgesellschaft Fidelity vor, die selbst in die boomende App investiert ist. Per Ende des September-Quartals fiel der Wert des privat geführten Internet-Unternehmens am Graumarkt von 31 auf 23 Dollar je Aktie.