1. „Bild Live“ soll mittelfristig hinter die Paywall

    Springer-Vorstand Jan Bayer, zuständig für News Media, erhofft sich großes Wachstum in seinem Verantwortungsbereich: Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen 600 neue Journalisten eingestellt werden. „Bild Live“ soll digital hinter die Paywall rücken.

  2. Christa Catharina Müller, Illustration: Bertil Brahmstellvertretende Chefredakteurin MEEDIA

    Die Debatte um Julian Reichelt – Geschlecht: egal

    Es gibt kein logisches Argument dafür, dass nur ein Mann die Redaktion von „Bild“ führen kann. Führung ist keine Frage des Chromosoms, sagt Christa Catharina Müller, stellvertretende Chefredakteurin MEEDIA.

  3. Springer bestätigt Compliance-Verfahren gegen Chefredakteur Reichelt

    Der Medienkonzern Axel Springer hat gegenüber seinen Mitarbeitern ein laufendes Compliance-Verfahren gegen „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt bestätigt.

  4. Ex-„BamS“-Chefredakteurin Marion Horn steigt bei Kekst CNC ein

    Die Publicis-Tochter Kekst CNC stärkt ihr Führungsteam und holt die ehemalige „Bild am Sonntag“-Chefredakteurin Marion Horn nach Berlin.

  5. Mathias Döpfner: Axel Springer will nach KKR-Einstieg sparen und Jobs abbauen

    Der Medienkonzern Axel Springer will nach dem Einstieg des Finanzinvestors KKR einen harten Sparkurs fahren. Die Zeitungen „Welt“ und „Bild“ sowie die Druckereien und Zeitschriften sind davon betroffen, wie Springer-Chef Mathias Döpfner im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ ankündigte.

  6. Bertelsmann, Bauer, Springer, ProSiebenSat.1 & Co.: So würde ein harter Brexit deutsche Medien treffen

    Von einem harten Brexit, wie er nach dem Nein des britischen Unterhauses zum von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Deal wahrscheinlicher wurde, wären deutsche Medienhäuser in unterschiedlicher Weise betroffen. Vor allem für Bertelsmann und die Hamburger Bauer Media Group hätte ein ungeordneter Austritt des Landes aus der EU gravierende wirtschaftliche Folgen.

  7. Projekt DIPP: Wie Springer, Deutsche Bank und Daimler Google & Co. den Kampf um Nutzerdaten ansagen

    Nutzer von Google, Facebook, Apple, Amazon & Co. können sich meist über einen einzelnen Web-Schlüssel oder eine Master-Login Zugang zu verschiedenen Diensten der jeweiligen Anbieter verschaffen. Jetzt kontern die deutschen Großkonzerne Allianz, Deutsche Bank, Daimler, Axel Springer & Co. Sie wollen eine eigene Registrierungs- und Datenplattform aufbauen, die den Webnutzern mehr Sicherheit und Hoheit über ihre Daten geben soll. Denn die Server für den neuen Dienst sollen in Deutschland stehen.

  8. Medienvielfaltsmonitor: ARD und Bertelsmann behalten die größte „Meinungsmacht“, ProSiebenSat.1 verliert deutlich

    Die Landesmedienanstalten haben die neueste Ausgabe ihrer halbjährlichen Zahlenspielerei „Medienvielfaltsmonitor“ veröffentlicht. Durch das Zusammenmischen zahlreicher Nutzerzahlen aus TV, Radio, Print und Web soll er aufzeigen, welche Medienhäuser in Deutschland die größte „Meinungsmacht“ haben. Die ARD führt weiterhin unangefochten, die größten Verluste hat diesmal ProSiebenSat.1 zu verzeichnen.

  9. Boulevardtitel verbünden sich: Media Impact soll Springer-, DuMont-, Ippen- und DDV-Titel vermarkten

    Der Markt der regionalen Zeitungsvermarktung rückt noch enger zusammen: Künftig sollen unter dem Dach des Springer-Vermarkter Media Impact alle relevanten deutschen Boulevardtitel gebündelt werden. Darunter fallen Medienmarken aus den Häusern Springer, DuMont, Ippen und DDV. Gemeinsam erreicht die neue Allianz namens Red Impact eigenen Angaben zufolge eine Reichweite von über elf Millionen Lesern bei einer Auflage von 2,4 Millionen Exemplaren.

  10. Neue Fußball Bild im MEEDIA-Check: dicke Bundesliga-Packung und eine Web-Panne

    Der Herausgeber (Kai Diekmann) lobt schon einmal via Twitter: „Mehr Fußball geht nicht“. Am heutigen Freitag startet Springer mit der Fußball Bild eines der wohl spannendsten Print-Experimente der jüngeren Vergangenheit: Kann in Deutschland eine tägliche Sportzeitung funktionieren? Beim ersten Blick in den Neuling stellt sich jedoch die Frage, ob die Bundesliga genug Stoff für eine Tageszeitung hergibt.