1. Mathias Döpfner: Axel Springer will nach KKR-Einstieg sparen und Jobs abbauen

    Der Medienkonzern Axel Springer will nach dem Einstieg des Finanzinvestors KKR einen harten Sparkurs fahren. Die Zeitungen „Welt“ und „Bild“ sowie die Druckereien und Zeitschriften sind davon betroffen, wie Springer-Chef Mathias Döpfner im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ ankündigte.

  2. Bertelsmann, Bauer, Springer, ProSiebenSat.1 & Co.: So würde ein harter Brexit deutsche Medien treffen

    Von einem harten Brexit, wie er nach dem Nein des britischen Unterhauses zum von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Deal wahrscheinlicher wurde, wären deutsche Medienhäuser in unterschiedlicher Weise betroffen. Vor allem für Bertelsmann und die Hamburger Bauer Media Group hätte ein ungeordneter Austritt des Landes aus der EU gravierende wirtschaftliche Folgen.

  3. Projekt DIPP: Wie Springer, Deutsche Bank und Daimler Google & Co. den Kampf um Nutzerdaten ansagen

    Nutzer von Google, Facebook, Apple, Amazon & Co. können sich meist über einen einzelnen Web-Schlüssel oder eine Master-Login Zugang zu verschiedenen Diensten der jeweiligen Anbieter verschaffen. Jetzt kontern die deutschen Großkonzerne Allianz, Deutsche Bank, Daimler, Axel Springer & Co. Sie wollen eine eigene Registrierungs- und Datenplattform aufbauen, die den Webnutzern mehr Sicherheit und Hoheit über ihre Daten geben soll. Denn die Server für den neuen Dienst sollen in Deutschland stehen.

  4. Medienvielfaltsmonitor: ARD und Bertelsmann behalten die größte „Meinungsmacht“, ProSiebenSat.1 verliert deutlich

    Die Landesmedienanstalten haben die neueste Ausgabe ihrer halbjährlichen Zahlenspielerei „Medienvielfaltsmonitor“ veröffentlicht. Durch das Zusammenmischen zahlreicher Nutzerzahlen aus TV, Radio, Print und Web soll er aufzeigen, welche Medienhäuser in Deutschland die größte „Meinungsmacht“ haben. Die ARD führt weiterhin unangefochten, die größten Verluste hat diesmal ProSiebenSat.1 zu verzeichnen.

  5. Boulevardtitel verbünden sich: Media Impact soll Springer-, DuMont-, Ippen- und DDV-Titel vermarkten

    Der Markt der regionalen Zeitungsvermarktung rückt noch enger zusammen: Künftig sollen unter dem Dach des Springer-Vermarkter Media Impact alle relevanten deutschen Boulevardtitel gebündelt werden. Darunter fallen Medienmarken aus den Häusern Springer, DuMont, Ippen und DDV. Gemeinsam erreicht die neue Allianz namens Red Impact eigenen Angaben zufolge eine Reichweite von über elf Millionen Lesern bei einer Auflage von 2,4 Millionen Exemplaren.

  6. Neue Fußball Bild im MEEDIA-Check: dicke Bundesliga-Packung und eine Web-Panne

    Der Herausgeber (Kai Diekmann) lobt schon einmal via Twitter: „Mehr Fußball geht nicht“. Am heutigen Freitag startet Springer mit der Fußball Bild eines der wohl spannendsten Print-Experimente der jüngeren Vergangenheit: Kann in Deutschland eine tägliche Sportzeitung funktionieren? Beim ersten Blick in den Neuling stellt sich jedoch die Frage, ob die Bundesliga genug Stoff für eine Tageszeitung hergibt.

  7. Medienvielfaltsmonitor: Ströer zieht in die Top 15 der Meinungsmacht ein, ARD weiter deutlich vorn

    Ströer gehört nach dem Kauf von T-Online und anderen Marken erstmals zu den 15 deutschen Medienkonzernen mit der größten Meinungsmacht. Das ist eins der Ergebnisse des neuesten Medienvielfaltsmonitors der Landesmedienanstalten. Vorn bleibt souverän die ARD – dank der vielen TV- und Radiosender. Das insgesamt größte Meinungsbildungsgewicht hat weiter das Fernsehen, doch das Internet holt auf.

  8. Springers IFA Night Cap: Ein ganzes Haus in Upday-Stimmung

    Springer feiert die IFA, Samsung und vor allem sich selbst: Der Verlag hatte am gestrigen Donnerstag in seinen noblen Journalisten-Club, im obersten Stockwerk des Axel-Springer-Hauses geladen, um bei Cocktails und Snacks auf den Start von Upday anzustoßen. Schnell wurde klar: Die Berliner sind davon überzeugt, dass der Nachrichten-Aggregator nicht nur ein Meilenstein für die digitale Weiterentwicklung des Verlages werden kann, sondern auch der Prototyp für künftige Unternehmungen.

  9. Telekom reicht Springer-Gebot für Internetportal T-Online offenbar nicht aus

    Springer und der T-Konzern – Das scheinen immer schwierige Verhandlungen zu sein. Erst scheiterte das Medienhaus im vergangenen Jahr mit dem Versuch, die Scout-Gruppe zu übernehmen und nun scheinen die Verhandlungen für den Kauf des Internetportals T-Online ins Stocken zu geraten. Das berichtet zumindest die FAZ.

  10. Springer vs. Scout24: Kartellamt gibt grünes Licht für Immowelt-Kauf

    Axel Springer kann seine Aufholjagd zu ImmobilienScout24, dem Marktführer bei Immobilien-Portalen, aufnehmen. Das Kartellamt hat den Zusammenschluss von Immowelt und Immonet genehmigt. Springer hatte sich Anfang Februar den Konkurrenten Immowelt von der markt.gruppe für 131 Millionen Euro geschnappt.