1. US-Lokalzeitungen setzen auf digitale Sport-Abos: Schaffen sie damit eine dauerhafte Erlösquelle?

    Können Medienhäuser mit reinen Sport-Abos neue Leser gewinnen? In den USA probieren einige Lokalzeitungen diesen Ansatz aus und scheinen damit erste Erfolge zu haben, wie das Beispiel „Miami Herald“ zeigt. Mit niedrigen Preisen und exklusiven Inhalten zum lokalen Sport möchten die Verantwortlichen eine dauerhafte Erlösquelle fürs Digitale etablieren.

  2. „Zwischen Fanreportern und Spielverderbern" – Otto Brenner Stiftung fordert mehr kritischen Sportjournalismus

    Für die Otto Brenner Stiftung hat der freie Journalist Tonio Postel ein Arbeitspapier zum Zustand des deutschen Sportjournalismus mit besonderem Fokus auf Fußball angefertigt. Tenor: eine unabhängigere, kritischere Berichterstattung sei im Sportjournalismus dringend notwendig. Vor allem die Sport-Berichterstattung in Privatsendern und Boulevardmedien wird negativ bewertet. 

  3. Gefühl siegt über Verstand: Die Ächtung von BVB-Chef Watzke ist ein Sündenfall des Sportjournalismus

    Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Auf Borussia Dortmunds vermeintlich so bösen Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einzuprügeln, ist momentan groß in Mode. Gleichzeitig wird der von ihm gefeuerte Thomas Tuchel zum feingeistigen Märtyrer hochgeschrieben. Durch Fakten sind diese Rollenzuschreibungen nicht gedeckt – und deshalb eine Blamage für die ganze Branche.

  4. NDR-Medienmagazin „Zapp“: So kassieren öffentlich-rechtliche Sport-Moderatoren nebenher ab

    Öffentlich-rechtliche TV-Moderatoren, die lukrativen Nebentätigkeiten nachgehen, sind immer mal wieder Anlass für Aufreger. Aktuell hat das NDR-Medienmagazin „Zapp“ einige Fälle von Sportmoderatoren aufgegriffen, die nebenher Aufträge für Institutionen annehmen, über die sie sonst scheinbar neutral berichten. Wie immer in solchen Fällen handelt es sich um freie Mitarbeiter. Das Problem ist altbekannt. Dass sich etwas daran ändert, ist unwahrscheinlich.