1. Spiegel TV gibt Führungs-Trio auf: Jesper Doub verlässt Geschäftsführung der Fernsehtochter

    Bislang bestand die Geschäftsführung von Spiegel TV aus einem Dreiergespann. Jetzt ist damit Schluss. Jesper Doub scheidet als Geschäftsführer bei der Fernsehtochter aus. Damit wird die TV-Gesellschaft künftig von einer Doppelspitze geleitet. Doub hat aber weiterhin ein Auge auf Spiegel TV. Der ehemalige DuMont-Manager wird als Vertreter der Spiegel-Gesellschafter ein Auge auf das wichtige Fernsehgeschäft haben.

  2. Aufatmen bei "Spiegel TV Magazin": Politik-Format bekommt bei RTL neuen Sendeplatz am Montag

    Es ist eine historische Zäsur für das „Spiegel TV Magazin“. Seit 1988 wurde das Politik-Format am Sonntagabend ausgestrahlt. Jetzt wandert das TV-Magazin ab Mitte 2018 auf den RTL-Sendeplatz am Montag von 23.25 Uhr und Mitternacht. Damit darf zwar die Redaktion aufatmen. Doch die Zuschauerzahlen könnten zurückgehen. Absehbare Folge: Die Werbeeinnahmen bei der Spiegel-Fernsehtochter werden sinken.

  3. Wende im Prozess um Zitat-Streit: Spiegel TV erwirkt einstweilige Verfügung gegen "Panorama"

    Spiegel TV hat sich im Zitate-Streit mit „Panorama“ durchgesetzt und eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dem ARD-Magazin wird verboten, eine Szene zu zeigen, die exklusiv in einer G20-Dokumentation des „Spiegel TV Magazin“ ausgestrahlt worden war. Das Urteil des Hamburger Landgerichts überrascht: Während der mündlichen Verhandlung am Vortag hatte die Kammer noch angedeutet, die Klage abzuweisen.

  4. Hiobsbotschaft für Spiegel TV: Magazin-Sendung verliert ihren RTL-Sendeplatz am Sonntag

    Es ist für Zuschauer des Spiegel TV Magazins eine historische Zäsur: Seit Jahrzehnten wird das Politmagazin am Sonntagabend ausgestrahlt. Jetzt verliert das TV-Format seinen traditionellen Sendeplatz. Der Grund: Die Niedersächsische Landesmedienanstalt hat die Sendezeiten für die Drittfenster bei RTL neu ausgeschrieben. Und dies in Absprache mit der Kölner Mediengruppe RTL, die sich vom Sonntag ohne Spiegel TV „mehr Flexibilität“ verspricht.

  5. KG-Sprecherin Amann: „Schaukämpfe beim Spiegel typisch für männlich geprägte Strukturen“

    Sie ist die mächtigste Frau im Spiegel-Verlag: Susanne Amann, seit März diesen Jahres Sprecherin der Mitarbeiter-KG. Im Gespräch mit dem „Wirtschaftsjournalisten“ spart die ehemalige „taz“-Mitarbeiterin nicht an Kritik an der behäbigen Unternehmenskultur des Hamburger Verlagshauses. Problematisch sei auch das KG-Modell. Es erschwere, „schnelle Veränderungen herbeizuführen.“ Mit dem Interview erhöht sie den Druck auf das Management und die Chefredaktion, schneller zu agieren.

  6. „Ich hätte keine Sekunde gezögert, es zu drucken. Es ist das Bild des Jahres“

    Bei der seit Wochen schwelenden Mediendebatte um die Veröffentlichung von Schock-Fotos legt der Spiegel in seinem aktuellen Heft nach. In einem Interview mit dem langjährigen Fotochef und Art Director des stern, Wolfgang Behnken, thematisiert das Nachrichtenmagazin die heiß diskutierte Frage: Zeigen oder nicht? Behnkens Antwort ist ein unmissverständliches Ja. Die interne Haltung des Spiegel bleibt dagegen höchst kontrovers.

  7. Medien-Ethiker kritisieren Schock-Foto aus Flüchtlings-Lkw: „Dreister Verstoß gegen Grundsätze des Journalismus“

    Mit der Veröffentlichung eines Fotos, das tote Flüchtlinge zusammengepfercht im Laderaum eines Kühllasters zeigt, hat die österreichische Kronen Zeitung eine Mediendiskussion entfacht. Auch Bild hat die Aufnahme als „Foto der Schande“ und „Dokument der Zeitgeschichte“ am Sonnabend publiziert, Spiegel TV zeigte das unverpixelte Bild am Sonntag im Rahmen seiner Magazin-Sendung auf RTL. Der Presserat wird sich aufgrund bereits eingegangener Beschwerden mit der Angelegenheit befassen. Ist die Veröffentlichung legitim oder nicht? MEEDIA hat Medienethik-Experten dazu befragt.

  8. Hass in Freital: „Spiegel TV Magazin“ konfrontiert Facebook-Hetzer

    Wer sind die Menschen, die öffentlich bei Facebook gegen Flüchtlinge hetzen? Warum rufen sie zur Gewalt gegen Ausländer auf oder schreiben, in Auschwitz sei noch genügend Platz? Die Reporter vom „Spiegel TV Magazin“ haben Facebook-Hetzer aus Freital besucht und mit ihren Äußerungen konfrontiert. Diese zu finden, war nicht schwer – schließlich haben sie mit ihren Klarnamen kommentiert.

  9. Neue Studie kritisiert: ARD/ZDF-Politmagazine zu unpolitisch

    Die Studien der Otto Brenner Stiftung sind nicht dafür bekannt, die Medienwelt allzu rosig zu sehen. Unter der Federführung des ehemaligen Geschäftsführers des Grimme-Instituts, Bernd Gäbler, schaute sich das Gesellschaftsforum der IG Metall nun „Monitor“, „Panorama“, „Kontraste“ & Co. genau an.