1. Von wegen „ehrenamtlich“: Franz Beckenbauer kassierte bei WM 2006 von Oddset 5,5 Millionen Euro

    Der Spiegel lässt nicht locker: Nachdem das Nachrichtenmagazin vergangenes Jahr mit seiner anfangs umstrittenen Geschichte über eine unsaubere Vergabe der WM 2006 den Deutschen Fußball Bund in Bedrängnis gebracht hatte, gerät nun WM-Botschafter Franz Beckenbauer weiter ins Visier. Der „Kaiser“ soll für seine Tätigkeit rund um die Turnier-Vergabe rund 5,5 Millionen Euro Honorar erhalten haben. Nach eigenen Angaben war Beckenbauer ehrenamtlich tätig.

  2. Streit um Spiegel-Zitate: Theo Zwanziger und Günter Netzer einigen sich außergerichtlich

    Mit seinen zwei Titelgeschichten zur WM-Vergabe 2006 löste Der Spiegel im Deutschen Fußball-Bund ein nie da gewesenes Erdbeben aus. In der Folge musste der Präsident gehen. Die juristische Aufarbeitung läuft noch immer. Ein Baustein der ersten Argumentationskette des Nachrichten-Magazins waren vermeintliche Aussagen von Günter Netzer, die dieser nie getätigt haben will. Jetzt einigte er sich außergerichtlich mit dem Spiegel-Kronzeugen Theo Zwanziger.

  3. Sommermärchen-Affäre: Alfred Draxler entschuldigt sich beim Spiegel und Klaus Brinkbäumer

    Sport Bild Chefredakteur Alfred Draxler hat sich in Sachen Sommermärchen-Affäre beim Spiegel und dessen Chefredakteur Klaus Brinkbäumer via Twitter entschuldigt. Draxler hatte nach den Spiegel-Enthüllungen rund um eine schwarze Kasse bei der Vergabe der Fußball WM 2006 den Spiegel stark kritisiert.

  4. Der Franz und seine Freunde: Das Nähe-Distanz-Problem von Journalisten in der Sommermärchen-Affäre

    Sport Bild-Chefredakteur Alfred Draxler hat ein Problem mit seinen Freunden. Nach dem ersten Spiegel-Bericht über die möglicherweise gekaufte Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland, hängte sich Draxler sehr weit aus dem Fenster und verknüpfte seine Reputation als Journalist mit der Behauptung, das “Sommermärchen” sei “nicht gekauft” gewesen. Jetzt rudert er gewaltig zurück. Einige Journalisten haben in Sachen Fußball ganz offensichtlich ein Nähe-Distanz-Problem.

  5. Gekauftes Sommermärchen: Jetzt packt Olli Dittrich als Beckenbauers Double „Schorsch“ Aigner aus

    Schwarze Kassen, eine mutmaßlich gekaufte WM 2006, Steuer-Razzia beim DFB – immer neue Enthüllungen erschüttern die Fußballwelt. Wohin flossen die ominösen 6,7 Millionen Euro? Wozu diente das Geld? Und wer wusste davon? Der „falsche Kaiser“ Schorsch Aigner aka Olli Dittrich packt im Ersten aus.

  6. Pressestimmen zu DFB-Razzien: „Es gelten keine eigenen Gesetze für Fußball-Funktionäre“

    Die DFB-Funktionäre sind ins Visier der Ermittler geraten. Am Dienstag durchsuchten Beamte die DFB-Zentrale sowie die Häuser von Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall. Das Ansehen des Fußballbundes leidet und die Medien zweifeln an der weiteren Tragfähigkeit von Präsident Niersbach. Die Pressestimmen:

  7. Warum Beckenbauer nicht im Visier der Staatsanwälte ist und weitere Fakten zur DFB-Razzia

    Ermittlungsbehörden haben am Dienstag Razzien in der DFB-Zentrale in Frankfurt sowie den Privathaushalten der DFB-Köpfe Wolfgang Niersbach, Theo Zwanziger und Horst Schmidt durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft will die amtierenden bzw. ehemaligen Funktionäre im Zusammenhang mit einer 6,7 Millionen Euro-Zahlung an die Fifa wegen Steuerhinterziehung belangen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

  8. „Das logische Ende“: Geht dem Spiegel in Sachen Sommermärchen die investigative Puste aus?

    Es war einmal ein Spiegel-Titel mit der knalligen Headline „Das zerstörte Sommermärchen“. In der dritten Woche nach der Enthüllung von der „gekauften WM 2006“ bleibt der Spiegel den Beweis der Bestechung bei der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft weiter schuldig. Statt dessen schlägt das Magazin leisere Töne an und schreibt nebulös über die „schwierige Suche nach der Wahrheit“.

  9. „Du weichst der Scheiße aus“: Jan Böhmermanns Abrechnung mit Sommermärchen-Sponsor Adidas

    „Ich interessiere mich für unauffällige Typen. Unscheinbare Player im Fußball, die immer dann spurlos verschwinden, wenn die Scheiße so richtig fliegt“, so Jan Böhmermann in seiner „Neo Magazin Royale“-Sendung am Donnerstagabend. Einer dieser unauffälligen Typen sei der Adidas-Chef Herbert Hainer und seine Rolle im Sommermärchen-Skandal – ein klarer Fall für Böhmermanns Format „Eier aus Stahl“.

  10. „Der Fall DFB“, Der Spiegel und sein Kronzeuge Theo Zwanziger

    Der aktuelle Spiegel dürfte die am meisten erwartet Ausgabe des Nachrichtenmagazins seit Jahren sein. Gespannt wartete die Öffentlichkeit darauf, was die Redaktion um Chefredakteur Klaus Brinkbäumer in der Sommermärchen-Affäre nachlegen würde. Dabei präsentiert der Spiegel mit dem ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger vor allem einen Kronzeugen für seine Verdachtsmomente von vergangener Woche.