1. Keine Rüge für den Focus: Presserat weist alle Beschwerden zur Berichterstattung in Köln ab

    Der Deutsche Presserat hat sämtliche Beschwerden zur Berichterstattung über die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln zurückgewiesen. Wie Geschäftsführer Lutz Tillmanns der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagte, kam der Beschwerdeausschuss in allen Fällen zu der Einschätzung, die vorgebrachte Kritik sei nicht gerechtfertigt.

  2. Taschendieb-Bericht: Opfer erkennt mutmaßlichen Silvesternacht-Täter bei „Spiegel TV“ wieder

    Eine in der Silvesternacht sexuell belästigte Frau will ihren mutmaßlichen Peiniger im Fernsehen wiedererkannt haben. Die Frau habe sich daraufhin entschlossen, mehr als einen Monat nach dem Vorfall in der Landeshauptstadt Düsseldorf doch noch Strafanzeige zu erstatten, teilte die Polizei am Montag mit. Der 33 Jahre alte Verdächtige sitze nun in Untersuchungshaft.

  3. Nach Silvester-Übergriffen: „Aktenzeichen XY“ ruft Zuschauer zur Mithilfe bei Fahndung auf

    In der Silvesternacht kam es sowohl in Köln als auch in Hamburg zu massiven sexuellen Übergriffen. Die Polizei Hamburg bittet jetzt die Zuschauer der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ um Mithilfe bei der Fahndung nach den Tätern. Der Fall wird in der Ausgabe am kommenden Mittwoch thematisiert.

  4. #HbfKoeln: DJV verurteilt Bevormundung der Presse durch Innenminister de Maizière

    Der Deutsche Journalistenverband hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière sowie die Polizei zu den Silvester-Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof kritisiert. „Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht auf umfassende Information“, so DJV-Chef Frank Überall. Das Verhalten des Polizeipräsidenten Wolfgang Albers, der keine Journalistenfragen mehr zu den Vorgängen in Köln seit Silvester beantworten will, sei skandalös.

  5. #einearmlaenge: Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker provoziert Shitstorm

    Der Ratschlag ging nach hinten los: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker erklärte gestern auf einer Pressekonferenz, um Vorkommnisse wie in Köln und Hamburg zu vermeiden, sollten Frauen zu Fremden doch „eine Armlänge“ Abstand halten. Die Reaktion in den sozialen Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten: Unter dem Hashtag #einearmlaenge empörten sich Twitter-Nutzer über die Verhaltenstipps.

  6. ZDF entschuldigt sich auf Facebook für fehlende Köln-Berichterstattung

    Die verspätete Berichterstattung über die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und Hamburg wirkt weiter nach. Der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen hat daraufhin auf Facebook Stellung bezogen und die ausbleibende Thematisierung in der „heute“-Sendung am Montag als „klare Fehleinschätzung“ bezeichnet. Hämische Reaktionen im Social Network ließen nicht lange auf sich warten.

  7. „Einsatzlage gestaltete sich entspannt“: Der unglaubliche Pressebericht der Kölner Polizei zur Silvesternacht

    In der Silvesternacht kam es in Köln massenhaft zu Übergriffen und Diebstählen: Die Rede ist von über 1.000 Männern, die Frauen gezielt sexuell belästigten. Justizminister Heiko Maas spricht von einer „neuen Dimension organisierter Kriminalität.“. Der Bericht der Polizei Köln am Neujahrstag klingt noch anders: Die Beamten sprechen da unbegreiflicherweise von „weitgehend friedlichen“ Feiern.

  8. Die Krawalle von Köln und die große Verunsicherung in Medien und Politik

    Vor dem Hauptbahnhof in Köln rotteten sich also in der Silvesternacht über 1.000 Männer zusammen und konnten offenbar weitgehend ungehindert Krawall machen und Frauen in Serie massiv sexuell belästigen und beklauen. Dass so etwas in Deutschland am Ende des Jahres 2015 möglich war, macht sprachlos. Erschreckend ist aber auch, wie langsam und hilflos Behörden und Medien auf den Vorfall reagierten.