1. Spenden statt böllern: Einzelhändler machen Feuerwerksboykott zur Marketing-Aktion

    Pünktlich um 00.00 Uhr in der Nacht auf Freitag öffneten in Deutschland die ersten Geschäfte mit dem offiziellen Feuerwerksverkauf für Silvester – und zahlreiche Menschen standen Schlange. Das Böllern zum neuen Jahr gehört für viele dazu wie der Tannenbaum an Weihnachten. Regelmäßig erhitzen Debatten über Verbote die Gemüter, zur Umsetzung aber kommt es nicht. Einige Einzelhändler haben hier aber eine Marketing-Chance gesehen.

  2. Nach Hass-Tweet von Beatrix von Storch: Twitter sperrt vorübergehend Konto, Polizei stellt Strafanzeige wegen Volksverhetzung

    Neues Jahr, erster Social Media-Skandal: AfD-Vizechefin Beatrix von Storch hat auf Twitter mit einem Tweet für einen Eklat gesorgt. Nachdem die Kölner Polizei Informationen zum Silvesterabend auch in arabischer Sprache getwittert hatte, reagierte von Storch mit einem Tweet in Anspielung auf die Vorkommnisse in Köln vor zwei Jahren. „Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?“, twitterte von Storch – und erhielt dafür eine vorübergehende Sperrung ihres Twitter-Kontos und eine Strafanzeige von der Kölner Polizei.

  3. Streit um Silvester-Berichterstattung in Dortmund: Breitbart kritisiert deutsche Medien für „Fake Fake-News“

    Wenn Breitbart.com wirklich in Deutschland starten sollte, könnte es für die einheimischen Medienmarken ungemütlich werden. Die US-Amerikaner verdrehen Fakten so geschickt, dass es viel Arbeit machen wird, ihre Fake-News zu entlarven. Das zeigt der Debatte um die Silvester-Berichterstattung aus Dortmund. In der Causa legt die US-Plattform jetzt nach und kritisiert die deutschen Medien und Politiker scharf.

  4. „1000-Mann-Mob zündet Kirche an“: Wie ein rechtes US-Portal Dortmund in den Ausnahmezustand versetzte

    Von wegen, die Polizei hat an Silvester einen guten Job gemacht! Weitgehend unbemerkt von hiesigen Mainstream-Medien tobte in Dortmund ein 1000-Mann-Mob, der eine Kirche anzündete und „Allahu Akbar“ skandierte. Entwarnung: Das ist nicht wahr, sondern exakt das, was der publizistische Rechtsausleger Breitbart.com als deutsche Realität ausgibt. Quelle des US-Portals ist unfreiwillig ein NRW-Medium.

  5. „Debatte am falschen Ort zur falschen Zeit“: Medien-Echo zu Peter-Kritik am Silvester-Einsatz der Polizei

    Nafri: „Ein Wort macht Karriere“, stellt Hans-Jürgen Jakobs in seinem Handelsblatt-Morning-Briefing treffend fest. Die Debatte um den Silvester-Einsatz der Polizei in Köln und den dazugehörigen „Nafri“-Tweet beschäftigt die Medien. Dabei konzentrieren sich die Kommentatoren auf zwei Bereiche: Die Abkürzung für die „Nordafrikanischen Intensivtäter“ und die Kritik der Grünen-Chefin Simone Peters. Vor allem von der Bild muss sich die Politikerin diesmal einiges anhören.

  6. „Gewaltgeile Männerhorden“: WDR-Kommentar zur Kölner Silvesternacht sorgt für Kontroversen

    Wie vor einem Jahr hat Deutschland schnell sein erstes Aufreger-Thema gefunden: Die Debatte um den Einsatz der Kölner Polizei in der Silvesternacht hält die Republik in Atem. Lothar Lenz, Studioleiter des WDR-Hörfunks, wählte in einem Kommentar zur Kölner Silvesternacht im Öffentlichen-Rechtlichen Rundfunk ungewöhnliche Worte und sprach bei der Ansammlung von tausend Nordafrikanern am Kölner Hauptbahnhof von „gewaltgeilen Männerhorden“. Die Beschreibung polarisiert – in den alten und neuen Medien.

  7. Nach Kritik an Silvester-Einsatz: Polizist landet mit Facebook-Standpauke an Grünen-Chefin Viralhit

    Es passiert selten, dass ein Ordnungshüter einen Politiker öffentlich so richtig abkanzelt. Nach der Kritik an der Polizeiarbeit an Silvester platzte dem Hamburger Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei jedoch so richtig der Uniformkragen. Via Facebook hielt Gerhard Kirsch der Grünen-Chefin Simone Peter eine heftige Standpauke und erhielt dafür im Social Web viel Beifall.

  8. „Nur ein Arbeitsbegriff“: Kölner Polizeipräsident „bedauert“ Nafri-Tweet

    Ein Tweet und sein Folgen: In einem Radio-Interview mit WDR 2 bedauert der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies die Verwendung der Bezeichnung Nafri für Nordafrikaner. „Den Begriff finde ich sehr unglücklich verwendet hier in der Situation“, sagte der oberste Ordnungshüter der Domstadt. „Das bedauere ich außerordentlich.“ Die Bezeichnung werde nur als „Arbeitsbegriff“ innerhalb der Polizei verwendet.

  9. „Dinner for One“: Zehn Fakten zum Silvester-Klassiker, die Sie noch nicht kennen

    Dieser Silvester-Sketch ist beliebter als die Neujahrsansprache: Bereits seit 1963 lacht Deutschland über „Dinner for One“. Doch wussten Sie auch schon, dass Butler James dabei einen Schaden von 2120 Euro verursacht? Oder nicht nur hierzulande einen Silvester-Kult ausgelöst hat? Zehn Geschichten über den TV-Klassiker, die Sie nicht unbedingt kennen.

  10. RTL-Moderator Peter Kloeppel: „Wir müssen die Ängste der Menschen ernster nehmen“

    Die Silvester-Attacken waren für den Fernsehmoderator Peter Kloeppel ein Beispiel, dass der Staat an seine Grenzen geraten ist. Mancherorts sei das Bild von Deutschland als rechtsfreiem Raum entstanden, so der „RTL Aktuell“-Moderator im Interview. In den USA beobachte man genau, wie Deutschland nach den Exzessen reagiert habe und welchen Kurs das Land in der Flüchtlingskrise fahre.