1. Schlimme Hetze oder Meinungsfreiheit? FAZ provoziert mit Gastbeitrag zur Ehe für alle einen veritablen Shitstorm

    Die FAZ veröffentlichte zum Thema Ehe für alle am heutigen Freitag einen Gastbeitrag des homosexuellen Philosophen Johannes Gabriel. Dieser lehnt die Ehe für alle ab und bezeichnet sie als „Selbstverrat“ an der schwulen Community. Außerdem stellt er in den Raum, dass Kinder homosexueller Paare einem höheren Missbrauchsrisiko ausgesetzt sein könnten. Der Beitrag zog einen veritablen Shitstorm nach sich.

  2. Wenn Mehmet Scholl witzig sein will: Geschmacklose Bemerkung über Ronaldo sorgt für „Sportschau“-Shitstorm

    ARD-Fußballkommentator Mehmet Scholl ist bekannt dafür, dass er verbal schon mal übers Ziel hinausschießt. Unvergessen ist seine Bemerkung über Mario Gomez, dieser habe sich auf dem Platz so wenig bewegt, dass er sich „wund gelegen“ habe. Für den Spruch hat sich Scholl später entschuldigt. Nun lästerte er angesichts des drohenden Steuer-Strafverfahrens gegen Real-Madrid-Superstar Cristiano Ronaldo, dieser könne im Knast als „Miss September“ enden.

  3. #Loehrmannsteigtum – so geschickt wenden die Grünen einen Dienstwagen-Shitstorm im NRW-Wahlkampf ab

    Silvia Löhrmann ist Spitzenkandidatin der Grünen in NRW und seit 2010 außerdem Bildungsministerin im bevölkerungsreichsten Bundesland. Nun wurde sie von einem Mitglied der Jungen Union „erwischt“, wie sie vor einem Wahlkampftermin ihren „dicken Dienst-Audi“ gegen einen umweltfreundlichen Hybrid-Mittelklassewagen tauschte. Die Grünen haben nach Social-Media-Gesichtspunkten schnell und und effektiv reagiert. Eine besondere Pointe hat die Geschichte aber doch noch …

  4. #Bumpgate bei United: Wie schlechtes Krisenmanagement Airlines zum Absturz bringen kann

    PR-GAU bei United Airlines in den USA: Handy-Videos von der gewalttätigen Entfernung eines unschuldigen Passagiers aus der Kabine eines Flugzeugs verbreiten sich weltweit und sorgen für Boykott-Aufrufe gegen die Airline und Petitionen für den Rücktritt des Firmenchefs. Der hat das Problem mit nahezu nicht vorhandener Krisen-PR noch verschlimmert. Das Zeitalter sozialer Medien scheint bei United noch nicht angekommen.

  5. Shitstorm wegen Nivea-Werbung: Beiersdorf löscht nach Online-Aufruhr Deo-Kampagne in sozialen Medien

    Viele Unternehmen nutzen Facebook & Co., um hier für ihre Produkte zu trommeln. Lösen jedoch die Werbebotschaften einen Shitstorm aus, leidet der Ruf der Marke und des Unternehmens. Dies muss jetzt der Kosmetikkonzern Beiersdorf bitter erfahren. Das Hamburger Unternehmen zieht nach Rassismus-Vorwürfen auf Facebook und Twitter seine Werbekampagne für ein Deo zurück. Es ist nicht der erste Vorfall, bei dem das Hamburger Unternehmen mit Produktwerbung aneckte.

  6. Tweet mit heftigen Nebenwirkungen: Die Techniker Krankenkasse fordert Beleg für Nicht-Wirksamkeit von Homöopathie – und erntet Kritik

    Eine Frage, eine Gegenfrage – und fertig ist der formvollendete Shitstorm: Die Techniker Krankenkasse hat den Zorn zahlreicher Twitter-Nutzer auf sich gezogen, als sie von einem User den Beleg für die Nicht-Wirksamkeit von Homöpathie eingefordert hat. Nun rudert die Krankenkasse zurück und will mit den Verantwortlichen sprechen.

  7. „Sophie Scholl würde AfD wählen“: Scharfe Kritik an AfD-Werbung mit Nazi-Opfern bei Facebook

    „Sophie Scholl würde AfD wählen“ – mit diesem Slogan hat der AfD-Kreisverband Nürnberg Süd/Schwabach am Wochenende auf seiner Facebook-Seite geworben. Und heftige Kritik ausgelöst, sogar aus den eigenen Reihen: Die vom Hitler-Regime ermordete Studentin steht wie keine zweite für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus – der Werbetext vermittelt allerdings einen gänzlich anderen Eindruck.

  8. Die Fälle Tichy, Hensel, Lauer: die unheimliche Macht der asozialen Social-Media-Mobs

    Der Fall Roland Tichy und Xing ist leider typisch für den Zustand öffentlicher Debatten in Zeiten der Social Media. Es wird schnell, oft vorschnell mit einer Schärfe kommuniziert, die keinen Raum mehr lässt für Kompromisse oder echten Diskurs. Die Folgen einer enthemmten und entfesselten Debattenkultur im Social Web sind längst im echten Leben angekommen.

  9. Die Kölner Polizei hat „Nafri“ gesagt – und schon haben Web und Politik die nächste Silvester-Debatte

    The same procedure as last year: Es ist Anfang Januar, und alle diskutieren wieder über die Kölner Polizei. Anders als vor einem Jahr geht es jedoch nicht um ein Versagen beim Verhindern einer Vielzahl von Straftaten, sondern diesmal um den Begriff „Nafri“. Via Twitter bezeichneten die Beamten so Männer aus Nordafrika. Die Folge: Eine heftige Empörungswelle, die den ansonsten guten (und offenbar auch notwendigen) Silvester-Job der Ordnungshüter zu überlagern droht.

  10. „Angriff auf mein persönliches Leben“ – Gerald Hensel verlässt Scholz & Friends wegen #keingeldfürrechts-Shitstorm

    Gerald Hensel, bislang Executive Strategy Director Digital bei der Werbeagentur Scholz & Friends, hat im Interview mit stern.de angekündigt, die Agentur zu verlassen. Grund sei der massive Shitstorm, der sich seit Tagen gegen ihn und die Agentur richtet. Hensel hatte privat die Initiative #keingeldfürrechts ins Leben gerufen.