1. Treueaktion als PR-Desaster: Shell verärgert Kunden mit Kindle-Angebot

    Eigentlich war die Aktion zur Kundenbindung gedacht – jetzt hat der Mineralölkonzern Shell offenbar hunderte Kunden verprellt. Einen Monat lang lockte der Tankstellenbetreiber mit einem Super-Schnäppchen: Für 999 Bonuspunkte – umgerechnet zehn Euro – sollte es am 1. Mai einen Kindle Paperwhite E-Reader geben (Wert mindestens 129 Euro). Die Aktion ging nach hinten los.

  2. Bei Burger King: „Team Wallraff“ recherchiert, Nutzer laufen Sturm

    Am Montag zeigte RTL eine neue Folge der Reihe „Team Wallraff: Reporter Undercover“. Diesmal recherchierten die Journalisten versteckt bei Burger King. Das Ergebnis: Bei einem der größten Franchise-Nehmer deckte das Team große Hygienemängel auf. Auf Facebook laufen die Kunden nun Sturm.

  3. Social-Media-Desaster: #myNYPD wird vom Hashtag zum Bashtag

    Ein Social-Media-Desaster für die Lehrbücher: Die Marketing-Experten der New Yorker Polizei hatten eine nette Idee. Die Bürger sollten Fotos von sich und Polizisten machen, diese mit dem Hashtag #myNYPD versehen und posten. Doch das Social Web will meistens nicht so wie die Marketers es gerne hätten. Die Aktion entwickelte sich zu einem echten PR-Desaster.

  4. #Sklavando: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen RTL-Reporterin

    Zalando ist nicht Amazon. Anders als der US-Konzern, der sehr lange brauchte, um vor Jahresfrist auf eine kritische ARD-Reportage zu reagieren, schaltete der deutsche Web-Riese nach dem RTL-Undercover-Stück vom Montag längst in den Krisen-Modus. Folge der Gegenoffensive: Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die RTL-Reporterin.

  5. Nach RTL-Doku: Zalando reicht Klage gegen Reporterin ein

    Amazon lässt grüßen: Das, was gerade dem Modeversand nach Ausstrahlung einer RTL-Doku widerfährt, erinnert stark an den Shitstorm, den der weltgrößte Versandhändler vor rund einem Jahr durchmachte. “Sklavando” skandieren einige Nutzer schon, immer mehr drohen mit Boykott. Zalando hat Anzeige erstattet.

  6. Nach Löwen-Tötung: Kopenhagener Zoo droht neuer Shitstorm

    Erst Giraffe Marius, jetzt vier Löwen: Am vergangenen Montag wurden im Kopenhagener Zoo erneut Tiere getötet. Diesmal handelt es sich um zwei Zuchtlöwen und ihre beiden zehn Monate alten Jungen – aus Platzmangel, damit eine neue Generation heranwachsen kann. Dem Tierpark in Dänemarks Hauptstadt droht ein neuer Shitstorm.

  7. Wegen Preiserhöhung: Xing im Schweizer Premium-Shitstörmli

    Das zu Burda gehörende Business-Netzwerk Xing hat Ärger mit den Eidgenossen. In der Schweiz hat sich wegen einer drastischen Preiserhöhung der Premium-Mitgliedschaft bei Xing ein veritables Shitstörmli zusammengebraut. Die Schweizer Xing-Dependance stellt die Abrechnungsmodalitäten von Euro auf Schweizer Franken um. Und erhöht dabei ganz nebenbei für viele Mitglieder den Preis für eine Premium-Mitgliedschaft. Teils von 77 Euro (93 Franken) auf 155 Franken pro Jahr.

  8. Experte erklärt: Deshalb endete Vapiano nicht am Raupen-Pranger

    Raupe im Salat, mit Bezahlkarte des Restaurants abgefilmt und auf dessen Facebook-Seite gepostet – eigentlich ein todsicherer Shitstorm. MEEDIA berichtete, wie Vapiano diesem Schicksal am Raupen-Pranger entging. Der Kommunikationswissenschaftler Dr. Andreas Schwarz erklärt, wie eine kluge PR-Strategie eine Krise abschwächen oder sogar verhindern kann.

  9. Raupen-Alarm: Wie Vapiano einen Shitstorm verhinderte

    Auf der Facebook-Seite der Restaurantkette Vapiano wurde am Dienstag ein Video gepostet, das keinen Appetit macht. Darin zu sehen: ein mutmaßlicher Vapiano-Salat, in dem eine Raupe krabbelt. Während es unklar ist, ob die Raupe nicht absichtlich in den Salat bugsiert wurde, reagiert die PR-Agentur des Unternehmens so souverän, dass ein drohender Shitstorm verhindert wird.

  10. Expedit-Shitstorm: Nutzer vermöbeln Ikea grundlos im Web

    Bei Vinyl hört der Spaß auf: Wie heilig deutschen Musikfans ihre Schallplatten sind, das hat Ikea jetzt am eigenen Leib erfahren. Die Nachricht von der Abschaffung Expedits aus dem Sortiment des schwedischen Möbelriesen schlug ein wie eine Bombe. Dabei steht der Nachfolger schon bereit.