1. Kommentar: „Oma Umweltsau“ – vom WDR-Shitstorm zur Staatsaffäre

    Die ganze Geschichte mit der „Oma Umweltsau“ wäre eigentlich nicht der Rede wert. Da sich aber NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und WDR-Intendant Tom Buhrow eingemischt haben, wurde der Shitstorm zur Staatsaffäre. Das ist gar kein gutes Zeichen. Ein Kommentar.

  2. Gabor Steingart: „Anzeigenkunden stellen Forderungen, der Übergang zur Prostitution ist schleichend“

    In der aktuellen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts „Die Medien-Woche“ spricht Media Pioneer-Gründer Gabor Steingart über das nächstes Podcast-Projekt seiner Firma, seine Zielvorstellungen, was zahlende Leser/Hörer betrifft und sein Verhältnis zu Werbung: „Wichtige Anzeigenkunden stellen Forderungen und der Übergang zur Prostitution ist schleichend.“

  3. Ronja v. Rönnes BayernLB-Spot und der Edeka-Shitstorm – wenn die Werbung mit dem Hass spielt

    In immer kürzeren Abständen ruft Werbung Shitstorms in den Sozialen Medien hervor. Aktuelle Beispiele sind eine Recruiting-Kampagne der BayernLB mit Ronja von Rönne und ein Muttertagsspot von Edeka. Auch aktuelle Werbe-Tätigkeiten von Lena Meyer-Landrut und der Fitness-Influencerin Sophia Thiel erzürnten viele. Die zumindest teilweise bewusst kalkulierte Provokation der Werbe-Industrie ist auf lange Sicht nicht ungefährlich.

  4. Medien-Woche: Warum uns Frank Elstners YouTube-Talkshow mit Jan Böhmermann so bewegt

    Unser Podcast „Die Medien-Woche“ meldet sich aus der Osterpause zurück! In der aktuellen Folge geht es um die Social-Media-Shitstorms rund um Enissa Amani und Boris Palmer. Außerdem werfen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) einen Blick auf das letzte Medienprojekt von Frank Elstner.

  5. Der Rützel-Amani-Komplex: ein Trauerspiel über den Ist-Zustand von Social Media und digitale Mistgabelträger

    Das beherrschende Social-Media-Thema am vergangenen Osterwochenende waren weder die Feiertage, noch das sonnige Wetter, noch die schrecklichen Terroranschläge in Sri Lanka. Bei Twitter und Facebook brach über der Spiegel-Online Autorin Anja Rützel ein veritabler Shitstorm los, weil sie Enissa Amani gegen ihren Willen als Komikerin bezeichnete.

  6. "Schwanger oder dick" oder niveaulos: Wirbel um Chris Talls neue RTL-Comedy-Show "Darf er das?"

    Am Samstag lief bei RTL die erste Folge der neuen Comedy-Show „Darf er das?“ mit Gastgeber Chris Tall. Noch vor der Ausstrahlung sorgte das Format für Aufregung. Eine besonders geschmacklose Szene wurde sogar im Vorfeld herausgeschnitten: Ein Spiel, bei dem drei Männer raten müssen, ob eine Frau schwanger oder dick sei. Doch ist dies nicht der einzige Fehltritt der Show.

  7. "Jens Spahn will, dass Pfleger mehr arbeiten": Wie Medien ein Zitat aus dem Kontext reißen und einen Social-Media-Shitstorm anheizen

    Wieder einmal Wirbel um Äußerungen von Jens Spahn. In einem Interview sprach der Gesundheitsminister über den Pflegenotstand in Deutschland. Vor allem eine seiner Aussagen sorgte in den sozialen Netzwerken für Aufregung. Nur: Im Gesamtkontext des Gesprächs betrachtet, taugt diese nicht wirklich zum Skandal – und der Fall beweist, welche Macht Überschriften in den sozialen Netzwerken haben.

  8. Arabische Influencerin will Gastarbeitern Pässe wegnehmen – und die Sponsoren laufen in Scharen davon

    Die kuwaitische Influencerin Sondos Alqattan verliert derzeit am laufenden Band Sponsoren und Partner, nachdem sie mit abwertenden Aussagen über philippinische Gastarbeiter negativ aufgefallen war.

  9. Zweideutige Whopper-Werbung für saudi-arabische Autofahrerinnen: massive Kritik an Burger King

    Gut gemeint ist so manches mal das Gegenteil von gut gemacht – das gilt auch und vor allem in der Werbung. Diese Erfahrung macht gerade Burger King. Die Bulettenbrater feiern mit einer lobenswerten Werbeaktion den Fakt, dass Frauen in Saudi-Arabien nun auch Auto fahren dürfen. Dabei unterlief der verantwortlichen Hamburger Werbeagentur jedoch ein böse Patzer: Der Claim lässt sich auch als Aufforderung verstehen, Frauen zu schlagen.

  10. Angst vor Kunden-Empörung und das Image: Immer mehr Firmen schließen Shitstorm-Versicherungen ab

    Die Angst vor Skandalen beschert der Versicherungsbranche ein neues Geschäft: Schutz gegen den Shitstorm. Nach der Munich Re und großen US-Versicherern steigt nun auch der europäische Marktführer Allianz mit einer Anti-Skandal-Versicherung in das Geschäft mit dem „Reputationsschutz“ ein. Die Policen decken Umsatzverluste ab, die Firmen durch rufschädigende Krisen erleiden. Außerdem enthalten: professionelle Beratung für das Krisenmanagement.