1. Ex-Mitarbeiterin verklagt „Bild“ in den USA wegen sexueller Belästigung

    Infolge des Skandals um den Ex-„Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt droht dem Axel-Springer-Verlag jetzt ein Rechtsstreit in den USA, meldete die „Zeit“. Eine ehemalige „Bild“-Mitarbeiterin hat an einem kalifornischen Gericht Klage gegen „Bild“ und den US-amerikanischen Ableger Axel Springer Services eingereicht. Die Vorwürfe unter anderem: sexuelle Belästigung, Vergeltungsmaßnahmen, unfaire Entlohnung sowie Beihilfe zu Belästigung.

  2. Ruth Moschner fordert stärkere Verfolgung von Netzkriminalität

    Die Fernsehmoderatorin Ruth Moschner hat sich mit einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt und fordert,, Netzkriminalität schärfer zu bekämpfen. Sie selbst habe Erfahrungen mit sexueller Belästigung im Netz gemacht. Die Täter konnten jedoch nicht ermittelt werden.

  3. Sexuelle Belästigung beim WDR: Entlassener Korrespondent zieht seine Klage gegen den Sender zurück

    Ein ehemaliger Auslandskorrespondent des Westdeutschen Rundfunks (WDR) soll einer Praktikantin während einer Dienstreise einen Pornofilm gezeigt und einer anderen Mitarbeiterin in E-Mails sexuelle Avancen gemacht haben. Im Mai dieses Jahres war ihm deshalb fristlos gekündigt worden, weshalb er Klage gegen den Sender einreicht. Diese zog er nun zurück.

  4. Medien-Woche: Das Verschwinden von Daniel Küblböck – gibt es einen "Fluch der Castingshows"?

    In der aktuellen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) anlässlich des Verschwindens von Daniel Küblböck darüber, ob es einen „Fluch der Castingshows“ gibt. Weitere Themen: Der abschließende Prüfbericht zu Belästigungsvorwürfen beim WDR und der Streit um die Reform des EU-Urheberrechts.

  5. Der kritische Abschlussbericht zu Belästigungsvorwürfen beim WDR: Nun ist der Intendant gefragt

    Das hatte sich WDR-Intendant Tom Buhrow vermutlich anders vorgestellt bzw. erhofft. Die von ihm eingesetzte frühere Gewerkschaftsvorsitzende Monika Wulf-Mathies hatte untersucht, wie der Sender mit Hinweisen zu sexueller Belästigung umgegangen ist. Das Zeugnis, das sie dem WDR in ihrem Abschlussbericht ausstellt, ist alles andere als gut.

  6. Nach Belästigungsvorwürfen: Beschuldigter WDR-Mitarbeiter darf zum Sender zurückkehren

    Der WDR-Mitarbeiter, gegen den vor einigen Monaten Vorwürfe wegen sexueller Belästigung laut geworden waren, darf offenbar an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Dies berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger unter Berufung auf senderinterne Quellen. Demnach soll sich WDR-Intendant Tom Buhrow entschieden haben, den entsprechenden Redakteur lediglich zu ermahnen.

  7. Schauspielerinnen und Drehbuchautorinnen werfen Chef des US-Senders CBS sexuelle Übergriffe vor

    Der Chef des US-Fernsehsenders CBS, Leslie Moonves, soll über Jahrzehnte hinweg Frauen sexuell belästigt haben. Schauspielerinnen und Drehbuchautorinnen werfen Moonves in dem amerikanischen Magazin The New Yorker vor, sie gegen ihren Willen berührt und geküsst zu haben. Zudem habe er gedroht, ihre Karrieren zu zerstören, sollten sie seine Annährungsversuche nicht erwidern.

  8. Österreichische Politikerin macht obszöne Facebook-Nachrichten öffentlich und wird selbst verklagt

    Auch in Österreich werden Themen wie Hatespeech im Web und sexuelle Belästigung kontrovers diskutiert. Größter Aufreger dort ist aktuell der Fall der Grünen-Politikern Sigi Maurer, die obszöne Messages via Facebook erhalten hat. Als sie den Mann, der ihrer Meinung nach der Urheber war, öffentlich machte, verklagte der sie. Der Fall schlägt in Österreich hohe Wellen.

  9. Brasilianische Sportreporterin am Rande eines WM-Spiels belästigt, aber sie reagiert geistesgegenwärtig

    Bei der Fußball-WM in Russland ist am Sonntag eine brasilianische Sportreporterin vor laufender Kamera sexuell belästigt worden. Doch geistesgegenwärtig drehte sie den Spieß um, entlarvte den Übeltäter und hielt ihm gleich mal eine deutliche Standpauke.

  10. „Glaubhafte Vorwürfe sexueller Belästigung und Machtmissbrauchs“ – WDR kündigt Fernsehspielchef Henke

    Der WDR hat mitgeteilt, sich mit sofortiger Wirkung von seinem Fernsehfilmchef Gebhard Henke getrennt zu haben. Grund seien „glaubhafte Vorwürfe sexueller Belästigung und des Machtmissbrauchs“. Aus Sicht des WDR besteht kein Vertrauensverhältnis mehr. Henke hatte sich selbst in der Affäre um Belästigungsvorwürfe beim WDR als Beschuldigter geoutet, jedoch alle Vorwürfe bestritten.