1. Vier Frauenhintern und eine Pizza: Werberat spricht fünf öffentliche Rügen wegen sexistischer Werbung aus

    Der Deutsche Werberat, Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft, hat fünf kleine und mittelständische Unternehmen öffentlich wegen ihrer sexistischen Werbung gerügt. Vier der Motive weisen eine Gemeinsamkeit auf: Die Unternehmen werben mit einem Frauenpo und einem mal mehr, mal weniger herabwürdigenden Slogan für ihre Dienstleistungen.

  2. „Heteronormativer Pärchenquatsch“: Aktionsgruppe verändert Werbeplakate mit Anti-Sexismus-Sprüchen

    Die Aktionsgruppe „Gegenmaasnahme Heike“ hat nach eigenen Angaben im Wochenende in Berlin öffentliche Werbeplakat mit Anti-Sexismus-Sprüchen verändert. So wurde auf einer Easy Jet-Werbung der Slogan „Selbstverständlich werben wir mit heteronormativem Pärchenquatsch!“ hinzugefügt. Die Gruppe will mit der Aktion gegen Sexismus im öffentlichen Raum protestieren.

  3. Justizminister Maas verteidigt Vorstoß gegen sexistische Werbung

    Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die Pläne seiner Partei für ein Verbot sexistischer Werbung verteidigt. „Wir treten gegen jegliche Form von Diskriminierung in dieser Gesellschaft ein. Das ist eine Grundlage für unser Zusammenleben“, sagte Maas der Welt.

  4. „Keine staatliche Sittenpolizei“: Unionsfraktion lehnt Maas-Vorstoß gegen sexistische Werbung ab

    Bundesjustizminister Heiko Maas will Geschlechterdiskriminierende Werbung unterbinden. Ziel sei ein „modernes Geschlechterbild“ in Deutschland. Dieser Vorschlag traf bereits auf Gegenwind. Jetzt lehnte die Unionsfraktion den Vorstoß gegen sexistische Werbung endgültig ab. Die Bundesregierung sei „eben keine staatliche Sittenpolizei“.

  5. „Maaslos daneben“: Kritik an Heiko Maas nach Vorstoß gegen sexistische Werbung

    Bundesjustizminister Heiko Maas will laut Spiegel Geschlechter diskriminierende Werbung unterbinden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf gegen den unlauteren Wettbewerb soll in der Regierung in Kürze beraten werden. Der Vorstoß trifft auf Gegenwind. Christian Lindner (FDP) und Thomas Heilmann (CDU) widersprechen Maas. Und auch Bild-Chefin Tanit Koch bezeichnet den Plan als „maaslos daneben“.

  6. „Bock auf Ballern?“ – Werberat rügt sexistische Paintball-Werbung

    „Scharfe Kurven“, „Heiße Geräte“ oder „Fuck your Face“: Die Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft hat sechs kleine und mittelständische Unternehmen wegen ihrer sexistischen und zum Teil Gewalt verherrlichenden Reklame gerügt. Die Firmen wollten ihre Werbung trotz vorheriger Beanstandung des Deutschen Werberates nicht absetzen oder korrigieren.