1. Darum kommt die Scholz & Friends-Beförderung zum falschen Zeitpunkt

    Es ist überfällig, dass Scholz & Friends mehr Frauen in die Führungsriege holt. Insofern sind die gestern verkündeten Beförderungen zu begrüßen. Dem Zeitpunkt aber haftet der Makel einer (schlecht) berechneten PR-Maßnahme an.

  2. Inzwischen geht es bei Scholz & Friends nicht mehr nur um den Plagiatsvorwurf. Auch Sexismus steht im Raum

    Wie aus Plagiatsvorwürfen ein Sexismus-Skandal für die ganze Branche wurde

    Die Scholz & Friends-Kampagne „One Girl, one Cup“ auf Pornhub sollte Tabus brechen und Frauen stärken. Jetzt steht die Agentur ihretwegen am Pranger – es geht um Plagiate, Machtmissbrauch und Sexismus


  3. Schlechter Witz oder Sexismus? DJ Solveig forderte Weltfußballerin Hegerberg zum Twerking auf

    Beim französischen Fußballpreis Ballon d’Or ist es zu einem Eklat gekommen: Moderator und DJ Martin Solveig fragte die gerade ausgezeichnete Weltfußballerin Ada Hegerberg, ob sie mit ihrem Po wackeln könne, vulgo: twerken. Der Aufschrei im Netz war groß, so dass sich Solveig noch am Abend in einer Videobotschaft für seinen misslungenen Scherz entschuldigte.

  4. "Du magst es doch prall, rund und saftig?" Werberat verteilt öffentliche Rügen wegen sexistischer Werbung

    Der Deutsche Werberat hat sieben Unternehmen wegen ihrer Werbemaßnahmen öffentlich gerügt. Grund dafür ist, dass sie trotz Beanstandung durch das Gremium die Werbung weder abgesetzt noch korrigiert haben. Darunter fallen vor allem sexistische und diskriminierende Anzeigen von Firmen, die nun durch die Maßnahme in den Fokus rücken.

  5. „Männer sind Müll“: Wie der Hashtag #MenAreTrash die Twitter-Community spaltet

    Twitter-Hashtags zu initiieren, um auf gesellschaftliche Missstände oder Ungleichheiten aufmerksam zu machen, genießt große Popularität. Zuletzt machten das die Hashtags #MeToo (sexuelle Übergriffe) und #MeTwo (Rassismus im Alltag) mit großem Erfolg vor. Bei dem gegen Sexismus gerichteten Hashtag #menaretrash wird jedoch vor allem über die Sinnhaftigkeit der Bezeichnung diskutiert.

  6. „Sei einfach dünn und kurvig, sexy und unschuldig“: das fulminante Video der BBC zu #MeToo im Film-Business

    Die BBC hat einen Kurzfilm veröffentlicht, der gleichermaßen skuril-witzig und schonungslos-ehrlich den alltäglichen Sexismus in der Unterhaltungsbranche offenlegt. In dem rund siebenminütigen Clip werden britische Schauspielerinnen wie Emilia Clarke, Lena Heady oder Gemma Arterton während eines Castings mit den unmöglichen Herausforderungen an eine weibliche Hauptdarstellerin konfrontiert.

  7. „Bei uns darf jeder mal ‘rauf, geil oder?“: StadtRad blamiert sich mit sexistischer Facebook-Werbung

    Irgendwie logisch, dass sich die Hamburger Velo-Verleiher von StadtRad mit Platten auskennen. Allerdings scheinen sie auch Experten für ganz platten Humor zu sein. Mit einem maximal anzüglichen Facebook-Posting vergriff sich die Bahn-Tochter nun derart im Ton, dass man vorsorglich lieber mal den entsprechenden Social-Media-Eintrag löschte.

  8. „Heiß bist du immer noch“: t-online erntet Kritik für sexistischen Artikel über Loris Karius‘ Niederlage

    Während des Champions-League-Finales am Samstagabend unterliefen dem Liverpool-Torwart Loris Karius gleich zwei schwerwiegende Fehler, die das Spielergebnis entscheidend beeinflussten. Die t-online-Redaktion wollte Karius offenbar trösten und verfasste einen Artikel mit dem Titel „Sei nicht traurig, Loris – heiß bist du immer noch“. Das Ergebnis: Massive Kritik und Sexismus-Vorwürfe in den sozialen Netzwerken.

  9. “Unglaublich, wie viel Rassismus in Hochzeitsberichterstattung passt”: massive Kritik an ZDF-Kommentatoren

    Am Tag drei nach der royalen Hochzeit zwischen Prinz Harry und Meghan Markle wird noch immer lebhaft debattiert: Allerdings nicht über Kleid oder Feier, sondern über die Frage, wie rassistisch die Live-Kommentierung im ZDF war. Ständig und penetrant thematisierten die vermeintlichen Society-Experten die afroamerikanischen Wurzeln der Braut. Der Sender äußerte sich zu den Vorwürfen bislang nur höchst ausweichend.

  10. Vier Frauenhintern und eine Pizza: Werberat spricht fünf öffentliche Rügen wegen sexistischer Werbung aus

    Der Deutsche Werberat, Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft, hat fünf kleine und mittelständische Unternehmen öffentlich wegen ihrer sexistischen Werbung gerügt. Vier der Motive weisen eine Gemeinsamkeit auf: Die Unternehmen werben mit einem Frauenpo und einem mal mehr, mal weniger herabwürdigenden Slogan für ihre Dienstleistungen.