1. Provokation: Weltwoche-Chef Roger Köppel kürt Sepp Blatter zum „Schweizer des Jahres“

    Der ehemalige Chefredakteur der Welt und amtierende Boss der Schweizer Weltwoche, Roger Köppel, ist bekannt für seine Lust, Geschichten gegen den Strich zu bürsten, um so – angeblich existierende – Tabus zu brechen. Das macht ihn zu einem gern gesehen Gast in politischen Talkshows. Publizistisch sorgt das jedoch manchmal für verwirrende und oder überraschende Cover: Ein solcher Fall ist die neue Weltwoche, die kurzerhand Sepp Blatter zum „Schweizer des Jahres“ ernennt.

  2. „Where is my security?“ Fifa-Chef Sepp Blatter im Geldregen

    Bei einer Pressekonferenz trat der britische Komiker Simon Brodkin vor die Kameras, in der Hand zwei Bündel (mutmaßlich falscher) Geldscheine. Fifa-Präsident Sepp Blatt rief irritiert nach seiner Security, Brodkin legte ein Bünde zu Blatter auf den Tisch, das zweite Bündel Geldscheine warf er in die Luft. Und die Presse hat das Symbolfoto des Jahres.

  3. „Blaxit“ bei der Fifa: das Medienecho nach dem Blatter-Rücktritt

    Es war der viel zitierte Paukenschlag am Abend: Fifa-Präsident Sepp Blatter tritt überraschend von seinem Amt zurück, nachdem er erst vor ein paar Tagen für weitere vier Jahre wiedergewählt worden war. Die Reaktionen überschlagen sich, fallen aber auch eintönig aus: Funktionäre und Medien begrüßen den „überfälligen Schritt“, im Social Web haben versuchte Wortspiele, Häme und Schadenfreude ihren großen Tag.

  4. „Der Schweizer Teufel muss weg“: John Olivers neuer genialer Fifa-Sketch

    „Bettlaken im Hotel sind wie Fifa-Manager: Sie sollten sauber sein, doch in Wahrheit sind sie unglaublich schmutzig – und eigentlich weiß das auch jeder“, spottet John Oliver in seiner Late-Night-Show bei HBO. Außerdem appelliert er eindringlich an die Hauptsponsoren: „Helft uns dabei, Blatter loszuwerden!“

  5. Die Fifa, der Fall Blatter und die Ohnmacht der Medien

    Sepp Blatter herrscht über einen Verband mit vielen korrupten Führungskräften. Die Fifa scheint mehr Mafia, als ein gemeinnütziger Verein zu sein. Doch wo ist die News? Das ist alles seit Jahren bekannt. Die Kollegen von der SZ oder auch von der ARD haben das längst recherchiert und veröffentlicht. Geändert hat sich seit Jahren: nichts. Auch weil ARD/ZDF trotzdem hunderte Millionen Euro an die Fifa zahlen und Zuschauer und Journalisten doch wieder jubeln, sobald der Ball rollt.

  6. „Game of Frauds“: So zieht das Social-Web über Sepp Blatter her

    Am Nachmittag soll es soweit sein: Sepp Blatter wird wohl als Fifa-Präsident in seinem Amt bestätigt. Heißt: Nach Meinung der Delegierten macht er einen guten Job. Das sieht nicht nur die Presse anders, sondern auch das Social Web. In unzähligen bösen Kommentaren und Fotomontagen ziehen die Nutzer über den Paten des Fußballs her.

  7. „Schmiert legal seit 1917“: Die großartige Anti-Fifa-Werbung vom Schweizer Schmierstoff-Produzenten Motorex

    Bei dieser Werbung werden selbst die Aktualitäts-Experten von Sixt zustimmend nicken. Der Schweizer Schmierstoff-Hersteller Motorex hat den Fifa-Korruptionsskandal auf das Geschickteste für eine wunderbare eigene kleine Print-Kampagne genutzt. Schmierstoffe, Schmiergeld-Skandal. Das passt ja irgendwie auch.