1. „Wollen es in Zukunft wieder besser machen“: Die Zeit entschuldigt sich auf Titelseite für „Pro & Contra“ zur Flüchtlingsrettung

    Mit einem Pro-Contra-Beitrag um die Frage, ob private Seenotrettung von Flüchtlingen sinnvoll ist, hat Die Zeit in ihrer vergangenen Ausgabe für heftige Diskussionen gesorgt. Die Kritik an dem Beitrag hat bis heute kaum nachgelassen. Nun rudert die Chefredaktion auf der Titelseite der Zeitung zurück und entschuldigt sich für mehrere Fehler. Inhaltlich aber stehe man weiterhin hinter dem Thema.

  2. „Todesliste des Chefredakteurs“ – der Wirbel um die „Zeit-Mitarbeiter-erschießen“-Umfrage der Titanic

    Die Diskussion um den Pro&Contra-Beitrag zu privater Seenotrettung von Flüchtlingen in der Zeit von vergangener Woche treibt seltsame Blüten. Eine satirische Twitter-Umfrage von Titanic-Chefredakteur Tim Wolff sorgte für einen Sturm der Entrüstung unter Medienmachern. Wolff wurde dafür kurzzeitig von Twitter gesperrt. Nun kündigt er eine Aufarbeitung in der kommenden Titanic an.

  3. Die Gefährdung der Menschenwürde – warum man für das „Pro&Contra“ zu privater Seenotrettung in der „Zeit“ dankbar sein sollte

    Die Zeit hat für ein „Pro&Contra“ in der aktuellen Ausgabe, das Motive und Handlungen privater Seenotretter im Mittelmeer diskutiert, massive Kritik aus Medien- und Politikkreisen erfahren. Für Franz Sommerfeld, Ex-Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers und ehemaliger Publizistik-Vorstand bei DuMont, gehören solche Fragen und Kritik aber zum Wesen des Journalismus. Man müsse ihr danken, dass sie die Motive der Seenot-Retter kritisch hinterfragt.