1. Second Screen: Eine Herausforderung oder Chance für TV-Sender?

    Die Zeiten, in denen der Fernseher die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuschauer hatte, sind vorbei. Die Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen parallel im 360-Grad-Video verfolgen, mit anderen „Tatort“-Fans per App den Mörder jagen, den neusten Böhmermann-Witz twittern oder natürlich chatten, shoppen, E-Mails schreiben. Eine Herausforderung für TV-Sender und Werbewirtschaft – und auch eine Chance?

  2. Nielsen-Studie: Deutsche „Social Media Muffel“ hinken in Sachen Digital-TV dem Trend hinterher

    Laut einer neuen Studie des Marktforschers Nielsen surfen rund ein Viertel der Deutschen beim Fernsehen nebenher auf einem „Second Screen“ im Internet. Damit liegen sie aber deutlich hinter dem europäischen (44 Prozent) oder gar globalen (58 Prozent) Durchschnitt. Die Deutschen, so die Studie seien in Sachen Second Screen eher „Social Media Muffel“.

  3. Shoppen statt glotzen: Second-Screen-Nutzung während des TV-Konsums steigt immer weiter an

    Nahezu jeder TV-Sender macht sich Gedanken, wie er sein Programm erfolgreich auf den so genannten Second Screen verlängern kann. 74 Prozent der TV-Zuschauer nutzen beim Fernsehen parallel Smartphones oder Tablets. Ein Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, so eine Studie der Mediaagentur Initiative.

  4. Filme, Serien und YouTube-Stars: die Hälfte aller Deutschen schaut Video-Streams

    Bereits jeder Zweite schaut sich in Deutschland Videoinhalte per Streaming im Internet an. Das ergab eine Untersuchung des IT-Branchenverbandes Bitkom. Videoportale wie YouTube oder MyVideo werden häufiger genutzt als die von Fernsehsendern bereitgestellten Mediatheken. Jeder sechste Nutzer zahlt für Streaming.

  5. Fiktiver Charakter: ZDF setzt „Auftragskiller“ auf Facebook-Nutzer an

    Das ZDF hat seine Social-Media-Aktivitäten erweitert: Mit der neuen Facebook-Seite ZDFkrimi will der Sender seine Zuschauer mit Zusatzinformationen zum Krimi-Programm versorgen. Ein interessantes Projekt ist der „Auftragskiller“, ein fiktiver Charakter, dem das ZDF auf Facebook ein Eigenleben gibt.

  6. „Der digitale Doppelpass ist bei RTL längst ein fester Spielzug“

    Markus Brauckmann ist seit Oktober 2013 Redaktionsleiter Unterhaltung bei RTL interactive. Der 44-Jährige ist verantwortlich für die noch engere Verzahnung von TV und Second Screen-Angeboten. Bei populären TV-Events wie dem Dschungelcamp oder „DSDS“ funktioniert die Übersetzung bereits sehr gut – aber wie sieht es etwa bei Serien aus? Worauf es bei der Konzeption ankommt, verrät der Diplom-Politologe im Interview mit MEEDIA.

  7. Google startet Second-Screen-Seite für „American Idol“

    Der US-Sender Fox lässt sich von Google einen Second Screen basteln. Zum Start der Live-Shows der aktuellen Staffel „American Idol“ bietet die Suchmaschine ein Online-Tool an, mit dem die Zuschauer live für ihre Lieblingskandidaten abstimmen können.