1. Wall Street-Veteran nach neuer SEC-Posse von Elon Musk: „Sie sollten ihn als CEO entfernen“

    Die Fehde von Elon Musk mit der SEC ist legendär. Im vergangenen Jahr erhob die amerikanische Börsenaufsicht Anklage gegen den Tesla-Chef, nachdem Musk mit der getwitterten Ankündigung, den Elektroautopionier von der Börse nehmen zu wollen, für Kurskapriolen gesorgt hatte. Musk einigte sich mit der SEC auf eine Niederlegung seines Aufsichtsratspostens, hat der Behörde jedoch bis heute wohl nicht vergeben, wie neue Tweets belegen. Nach Meinung von CNBC-Marktkommentator James Cramer könnten die Tweets Musk den CEO-Job kosten.

  2. Neuer Twitter-Ärger: Tesla-Chef Elon Musk verhöhnt US-Börsenaufsicht als "Leerverkäufer-Bereicherungs-Kommission"

    Er kann es nicht lassen. Eigentlich hatte Elon Musk am Wochenende mit der US-Börsenaufsicht SEC nach seinem Börsenrückzugs-Tweet eine für beide Seiten gesichtswahrende Einigung erzielt: Musk trat vom Posten des Verwaltungsratschefs zurück, zahlte 20 Millionen Dollar Strafe, konnte aber Tesla-CEO bleiben. Doch offenkundig ist über die Klage der SEC eine gehörige Portion Bitterkeit beim 47-Jährigen übrig geblieben: Nach Handelsschluss verhöhnte Musk die US-Börsensicht in einem Tweet, der die Tesla-Aktie erneut abstürzen lässt.

  3. Deutsche Bank-Whistleblower verzichtet auf Millionen-Prämie, weil die wahren Schuldigen nicht bestraft wurden

    Eric Ben-Artzi, ein ehemaliger Mitarbeiter der Deutschen Bank, hat als Whistleblower geholfen, Missstände bei der Bilanzierung aufzudecken. Eigentlich steht ihm dafür die Hälfte einer Prämie in Höhe von 16,5 Mio. Dollar der Securities and Exchange Commission (SEC), der Wertpapier Aufsichtsbehörde der USA zu, doch Ben-Artzi hat das Geld abgelehnt. Aus Protest, weil die SEC seiner Meinung nach die wahren Schuldigen nicht bestraft.