1. Keylogger-Affäre bei der taz: Ehemaliger Redakteur zu Strafzahlung von 6.400 Euro verurteilt

    Im Oktober vergangenen Jahres hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den ehemaligen taz-Redakteur Sebastian Heiser erhoben. Heiser hatte von 2014 bis Mitte 2015 mehrere Redaktionsrechner mithilfe eines Keyloggers ausgespäht. Nun wurde er rechtskräftig verurteilt. Die Strafzahlung von 6.400 Euro hat er bereits akzeptiert.

  2. taz-Keylogger-Affäre vor Gericht: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Sebastian Heiser

    Die Keylogger-Affäre der taz wird voraussichtlich kommendes Jahr die Richter am Amtsgericht Berlin-Tiergarten beschäftigen. Wie die taz berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den ehemaligen Redakteur Sebastian Heiser erhoben. Heiser hatte von 2014 bis Mitte 2015 mehrere Redaktionsrechner mithilfe eines Keyloggers ausgespäht. Nachdem er aufgeflogen war, setzte sich der Journalist ins Ausland ab.

  3. Wie ein Fußball dem anderen – wie sich die EM-Beilagen von Funke und Madsack gleichen …

    Was kommt dabei raus, wenn ein Redaktionsdienstleister einem anderen Redaktionsdienstleister Redaktionsdienstleistungen verkauft? Zum Beispiel zwei erstaunlich ähnliche EM-Beilagen! Außerdem in diesem Wochenrückblick: Wie die taz ihre Keylogger-Affäre aufarbeitete, alkoholische Anekdoten von Ex-Bild-Machern und: Warum SpOn keine „Mensch Gottschalk“-Kritik brachte.

  4. Datenklau-Affäre: taz stellt Strafanzeige und veröffentlicht Chronologie

    Die taz hat eine ausführliche Chronologie der Datenklau-Affäre veröffentlicht. Ein taz-Mitarbeiter hat mit Hilfe eines so genannten Keyloggers über einen langen Zeitraum hinweg Redaktionsmitglieder ausgespäht. Zu einem vereinbarten Personalgespräch am Montag erschien der Verdächtige nicht. Die taz hat arbeitsrechtliche Schritte eingeleitet und Strafanzeige gestellt. taz-Chefredakteurin Ines Pohl: „Der Schock bei uns allen sitzt tief.“

  5. „SZ Leaker“ Sebastian Heiser soll die taz-Redaktion ausgespäht haben

    taz-Redakteur Sebastian Heiser, der diese Woche mit vermeintlichen Schleichwerbe-Enthüllungen über die Süddeutsche Zeitung Furore machte, soll seine Kollegen bei der taz mit elektronischen Mitteln ausgespäht haben. Das berichten der NDR und die Zeitung Die Welt. Laut Welt hat Heiser Hausverbot erhalten, er selbst streitet die Anschuldigungen offenbar ab.

  6. Was von den “SZ-Leaks” übrig bleibt (Hinweis: nicht viel)

    Während sich die Vorwürfe gegen die Süddeutsche Zeitung (“SZ-Leaks”) weitgehend in Luft auflösen, braut sich in Großbritannien beim Daily Telegraph ein handfester Skandal zusammen. Die Zeitung soll Berichterstattung über einen Bankenskandal unterdrückt haben, um diese Bank nicht als Anzeigenkunden zu verlieren. Im Wochenrückblick noch einmal ein paar Gedanken zu den beiden sehr bemerkenswerten Vorgängen.

  7. SZ-Leaks und der britische Telegraph: Medien in der Glaubwürdigkeits-Falle

    Ein taz-Redakteur wirft der Süddeutschen Zeitung vor, bei Beilagen konsequent Werbung und Redaktion vermischt zu haben. In England erhebt ein Ex-Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen die Zeitung The Telegraph. Sie habe die Interessen von Anzeigenkunden über jene der Leser gestellt. Die Geschichten gleichen sich und sind doch verschieden. Sie berühren beide einen wunden Punkt der Medien: die berühmte Glaubwürdigkeit.

  8. SZ-Leaks-Blogger: „Die Anzeigenabteilung hat alle Artikel auf meinen Seiten gegengelesen“

    Die „SZ Leaks“-Geschichte beschäftigt die Branche. Sind die Erlebnisse des taz-Redakteurs und ehemaligen SZ-Mitarbeiters Sebastian Heiser über eine Vermischung von Werbung und Redaktion im Beilagen-Ressort der SZ ein Skandal oder Normalität oder beides? Im Interview mit MEEDIA spricht Heiser über die Reaktionen auf seine Geschichte, seine Motivation und er bekräftigt, dass seine redaktionellen SZ-Texte von der Anzeigenabteilung gegengelesen worden seien.

  9. SZ-Leaks: Süddeutsche weist Vorwurf der Schleichwerbung zurück

    Der taz-Redakteur und frühere Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung, Sebastian Heiser, hat auf seinem privaten Blog enthüllt, wie das Sonderthemen-Ressort der SZ 2007 konsequent Werbung und Redaktion vermischt habe. Gegenüber MEEDIA weist Wolfgang Krach, stellvertretender Chefredakteur der SZ die Vorwürfe zurück.

  10. SZ-Leaks: Ex-Mitarbeiter der Süddeutschen erhebt schwere Vorwürfe in Sachen Schleichwerbung

    Sebastian Heiser war im Jahr 2007 Redakteur im Ressort Sonderthemen der Süddeutschen Zeitung. Auf seinem privaten Weblog veröffentlichte er nun Erfahrungen aus dieser Zeit und erhebt schwere Vorwürfe. Die SZ habe auf Sonderthemen-Seiten konsequent Redaktion und Werbung vermischt und sogar Anleitungen zur Steuerhinterziehung veröffentlicht.