1. Verwarnung nach Fake News: Paywall-Anbieter Steady setzt Zusammenarbeit mit Rheinneckarblog fort

    Mit der durch das Rheinneckarblog verbreiteten Fake News über einen Terror-Anschlag in Mannheim geriet auch Paywall-Dienstleister Steady in die Kritik. Das Startup ist Partner der Website von Hardy Prothmann, der die Auflösung seines „Gonzo-Stück“, wie er es nennt, hinter der Bezahlschranke versteckte. Trotz des umstrittenen Verhaltens will Steady die Zusammenarbeit fortsetzen – man habe das Rheinneckarblog verwarnt.

  2. Auflösung des Terror-Fakes erst hinter der Bezahlschranke: Steady prüft Zusammenarbeit mit Rheinneckarblog

    Werden Fake News hinter einer Bezahlschranke veröffentlicht, bekommt das ohnehin verantwortungslose Verhalten eine weitere Dimension – es wird der Eindruck erweckt, Nutzer mit falschen Nachrichten direkt ausnehmen zu wollen. Paywall-Dienstleister stellt das vor eine besondere Herausforderung, wie der aktuelle Fall des Rheinneckarblog von Hardy Prothmann mit seiner Berichterstattung über einen fiktiven Terror-Anschlag in Mannheim zeigt.

  3. So wollen die Krautreporter-Macher mit Steady Paid-Content-Modelle verändern

    Wenn große Verlagshäuser schon nicht in der Lage sind, Leser dazu zu bringen, für Inhalte zu zahlen, wie sollen das dann Blogger oder freischaffende Journalisten anstellen?
    Was das angeht, haben die Krautreporter-Chefs Sebastian Esser und Philipp Schwörbel jetzt eine Lösung anzubieten: Steady – eine Plattform, auf der Journalisten und Blogger ihre Inhalte verkaufen können. Die Testphase beginnt im Oktober.

  4. Mit fast 300 Genossen: Krautreporter knacken 100.000-Euro-Hürde

    Im Juni 2015 verkündeten die Krautreporter, ihr Unternehmen in eine Genossenschaft umwandeln zu wollen und setzen sich dabei 100.000 Euro als Hürde. Knapp zehn Monate später haben sie ihr Ziel erreicht: 299 Genossen unterstützen das Online-Magazin mit insgesamt 100.300 Euro.

  5. Krautreporter machen dicht: Nur Abonnenten dürfen Texte lesen – und diese mit Freunden teilen

    Die Krautreporter, die kurz vor dem Start in ihr zweites Jahr stehen, ziehen nun eine Paywall hoch. Zukünftig sollen nur noch die bezahlenden Abonnenten Zugriff auf die Artikel der Plattform haben. Geschäftsführer Sebastian Esser und Philipp Schwörbel reagieren damit auf das Feedback ihrer Kunden – ein Fenster bleibt aber auch für Nicht-Abonnenten offen.

  6. Krautreporter-Macher kontern Dauer-Nörgler: „Wir haben tausende zufriedene Leser“

    Für die Krautreporter beginnen die Wochen der Wahrheit. In einem Mailing sollen die über 15.000 Erst-Unterstützer überzeugt werden, ihr Funding in eine Mitgliedschaft zu verlängern. Dazu erklärte Medienkritiker Stefan Niggemeier gerade seinen Rückzug. Um weiter machen zu können, brauchen Geschäftsführer Sebastian Esser und Chefredakteur Alexander von Streit rund 6.000 zahlende Leser. Im MEEDIA-Interview erklären sie, warum die meisten Vorurteile, wie die fehlende Exklusivität, falsch sind.

  7. Jimmel, jammel, jummel: Krautreporter ziehen in der Causa Tilo Jung Konsequentchen

    Krautreporter und Videoblogger Tilo Jung steht seit Sonntag in der Kritik, weil er zum Weltfrauentag ein potenziell frauenfeindliches Posting auf Instagram veröffentlichte. Krautreporter -Herausgeber Sebastian Esser hat nun angekündigt, dass Jung seine Tätigkeit für das Online-Magazin vorübergehend ruhen lässt, um „seinen blinden Fleck auszuleuchten“. Er bleibe aber Mitglied der Redaktion.

  8. Umfrage nach Kritik: Die Crowd ist mit Krautreporter zufrieden, aber…

    Krautreporter hat seine Mitglieder in einer Umfrage um Feedback gebeten. Anhand von 22 Fragen wollte Herausgeber Sebastian Esser erfahren, wie oft seine Leser Krautreporter nutzen, wie sehr sie sich informiert und einbezogen fühlen sowie, wie zufrieden sie mit der Qualität der Texte sind. Das Fazit: Essers Abonnenten würden das Angebot weiterempfehlen, aber nur die Hälfte ist sich sicher, Krautreporter auch ein weiteres Jahr finanzieren zu wollen.

  9. Ein Monat Krautreporter: Nutzer lesen überdurchschnittlich lang – vor allem Niggemeier und Gutjahr

    Vor etwas mehr als einem Monat ist das spannende Online-Journalismus-Projekt Krautreporter an den Start gegangen. Mit einem Abo-Modell möchte man Geld verdienen, die Artikel kann aber jeder lesen. MEEDIA hat sich die ersten Traffic- und Social-Media-Daten angeschaut – und Gründer Sebastian Esser gefragt, warum er keine offiziellen Zahlen nennt.

  10. Krautreporter: Qualitätsjournalismus in der Endlosschleife

    Das mit Spannung erwartete redaktionelle Crowdsourcing-Projekt Krautreporter ist an den Start gegangen. Geboten wird Gratis-Lesern und Abonnenten Qualitätsjournalismus ohne Werbung, produziert von einem 35 Köpfe starken Team. Der erste Eindruck: Das Portal ist noch im Experimentierstadium und auf der Suche nach einer eigenen Linie.