1. Causa Böhmermann: Washington Post kritisiert Kanzlerin Merkel für „Geschwafel“

    Das Schmähgedicht von Jan Böhmermann zieht seine Kreise bis in die USA. Die Washington Post hat sich vor allem mit dem Umgang der Regierung Merkel mit dem Satire-Beitrag auseinandergesetzt. Und das recht kritisch: Die amerikanische Traditionszeitung, die seit 2013 zum Internet-Riesen Amazon gehört, wirft der Bundeskanzlerin vor, mit ihrem „Geschwafel“ Erdogan und andere Regime, die kritische Äußerungen unterdrücken wollen, zu ermutigen.

  2. ZDF bleibt hart: Böhmermanns Schmähgedicht kommt nicht zurück in die Mediathek

    Nach der Löschung des Schmähgedichts von Jan Böhmermann über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wollen ZDF-Redakteure den Beitrag wieder in der Mediathek sehen. So steht es in einem Schreiben des Redakteursausschusses. Das ZDF bleibe jedoch bei seiner Entscheidung, gab der Sender bekannt.

  3. Böhmermann fühlt sich missverstanden und will keine Unterlassungserklärung abgeben

    Im Streit um sein umstrittenes Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Erdogan gibt Jan Böhmermann keine Unterlassungserklärung ab. Die Frist dafür ist um Mitternacht abgelaufen. Dies berichtete die Süddeutsche Zeitung (SZ) am Donnerstag. Demnach fühle sich der Satiriker missverstanden und stehe hinter seinem Werk.

  4. „Wir solidarisieren uns mit Jan Böhmermann“ : Künstler fordern Einstellung der Ermittlungen

    Es ist das Medienthema der Woche: der Fall Jan Böhmermann. In der aktuellen Ausgabe der Zeit solidarisieren sich nun zahlreiche prominente Künstler, darunter Katja Riemann, Klaas Heufer-Umlauf und Jan Josef Liefers, mit dem „Neo Magazin Royale“-Moderator und fordern in einem offenen Brief die Staatsanwaltschaft Mainz auf, ihre Ermittlungen einzustellen.