1. Böhmermanns Prozesspleite gegen Merkel: Warum das Schmähgedicht ein Fall für die Geschichte und nicht für die Gerichte ist

    Ein weiteres Kapitel der Staatsaffäre um Jan Böhmermann: Heute unterlag der Moderator vor dem Verwaltungsgericht gegen die Bundeskanzlerin. Angesichts des Medien-Boheis im Vorfeld und der prominenten Prozessparteien erscheint der Ausgang lapidar. Die Klage werde abgewiesen, so das Gericht, weil es keinen Grund zur Klage gebe. Ein Eigentor für den Satiriker – nicht sein erstes in der Causa Erdogan.

  2. Böhmermann scheitert mit Unterlassungsklage gegen Merkel: Gericht weist Antrag als unzulässig ab

    Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Unterlassungsklage von Jan Böhmermann gegen das Bundeskanzleramt und Kanzlerin Angela Merkel abgewiesen. Damit scheiterte der Satiriker mit seiner Forderung, Merkel zu verbieten, sein „Schmähgedicht“ gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als „bewusst verletzend“ zu kritisieren. Das Kanzleramt hatte sich ohnehin verpflichtet, dies nicht zu wiederholen.

  3. „Satire kann Kunst sein, muss sie aber nicht“: Böhmermanns Schmähgedicht über Erdogan bleibt größtenteils verboten

    Das Schmähgedicht des Satirikers Jan Böhmermann bleibt weiterhin zu großen Teilen verboten. Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) folgte in seiner Urteilsverkündung am Dienstag der Entscheidung der Vorinstanz. Der Senat hält es für zweifelhaft, dass das gesamte Gedicht durch die Kunstfreiheit gedeckt ist.

  4. Schmähgedicht-Streit geht in die nächste Runde: Berufungsverhandlung im Fall Erdogan gegen Böhmermann

    Der Streit um das „Schmähgedicht“ von Jan Böhmermann über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geht am Dienstag weiter. Der Zivilsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts verhandelt über eine Berufung, die beide streitenden Parteien eingelegt hatten. Das Landgericht Hamburg hatte der Klage Erdogans gegen das Gedicht mit seinem Urteil im vergangenen Jahr nur teilweise stattgegeben.

  5. Nach Schmähgedicht: Jan Böhmermann war im Visier von Erdogans Schlägertrupps

    Anfang des vergangenen Jahres hatte Jan Böhmermann während seiner ZDF-Sendung „Neo Magazin Royale“ ein Schmähgedicht über den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan vorgetragen, woraufhin dieser Strafanzeige gegen Böhmermann erstattete. Wie jetzt bekannt wurde, war der Satiriker zu dieser Zeit im Visier einer türkischen Rockergang, die den Moderator „abstrafen“ wollte.

  6. Revanche-Akt zur besten Sendezeit: Jan Böhmermanns seltsames Klage-Ultimatum an Angela Merkel

    Der Hörfunk- und Fernsehmoderator Jan Böhmermann, der früher mal sehr witzig war, macht neuerdings Politik. Über seinen Anwalt hat er der Bundeskanzlerin ein Ultimatum gestellt: Falls Angela Merkel ihre Aussage, laut der Böhmermanns Erdogan-Schmähgedicht „bewusst verletzend“ sei, nicht zurücknimmt, werde er sie verklagen. Eine seltsame Aktion, mit der sich der 36-jährige keinen Gefallen tut.

  7. Wegen ihrer Kritik an seinem Schmähgedicht: Jan Böhmermann droht Angela Merkel mit Klage

    Anderthalb Jahre nach dem „Schmähgedicht“ von Jan Böhmermann sind die Wogen noch immer nicht geglättet. Der Anwalt des ZDF-Moderators, Christian Schertz, hat in einem Schreiben an das Kanzleramt nun damit gedroht, Angela Merkel wegen ihrer Kritik an dem Gedicht zu verklagen. Es sei denn, sie revidiere ihre Einschätzung, dass das Werk gesetzwidrig sei, binnen einer Woche. Der Brief liegt dem Tagesspiegel exklusiv vor.

  8. Streit um Böhmermanns Schmähgedicht: Auch der türkische Staatspräsident Erdogan legt Berufung ein

    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat laut einem Bericht von Spiegel Online gegen ein Urteil des Landgerichts Hamburg in Sachen Satirestreit Berufung eingelegt. Das Gericht hatte bereits im Februar große Teile des vom ZDF-Komiker vorgetragenen „Schmähgedichts“ auf Erdogan verboten. Das Reicht Erdogan aber nicht, er will auch die letzten sechs Zeilen verboten haben.

  9. Nach Niederlage gegen Erdogan am Landgericht Hamburg: Jan Böhmermann geht in Berufung

    Am 10. Februar hat das Landgericht Hamburg dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan Recht gegeben und große Teile des „Schmähgedichts“ von Satiriker Jan Böhmermann verboten. Nun will der „Neo Magazin Royale“-Moderator gegen die Entscheidung vorgehen und legt Berufung ein, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

  10. Erdogan gegen Böhmermann: Entscheidung über Schmähgedicht wird für Freitag erwartet

    Das Hamburger Landgericht will am Freitag über den künftigen Umgang mit Jan Böhmermanns Gedicht „Schmähkritik“ entscheiden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will erreichen, dass das gesamte Werk verboten wird. Der TV-Satiriker hatte es am 31. März 2016 in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ vorgetragen und darin das türkische Staatsoberhaupt mit Kinderpornografie und Sex mit Tieren in Verbindung gebracht.