1. Der Aufstieg und Fall von Zalando: Der Berliner Online-Mode-Versender stürzt nach totalem Crash auf IPO-Niveau von 2014

    Raus, raus, raus! Alles muss raus! Das marktschreierische Motto von Schlussverkäufern holt den Online-Modeversender Zalando auch an den Kapitalmärkten ein. Deutschlands einstiger E-Commerce-Vorzeigekonzern erlebt in den vergangenen Monaten den freien Fall, der an Mutterkonzern Rocket Internet erinnert: In nicht einmal fünf Monaten hat sich die Aktie mehr als halbiert und Zalando mehr als 7 Milliarden Euro an Börsenwert vernichtet. Wie konnte das passieren?

  2. Die Rückkehr der Raketenmänner: Warum Rocket Internet plötzlich an der Börse durchstartet

    Es war ein jahrelanges Trauerspiel. 2014 ging Rocket Internet mit hochfliegenden Hoffnungen an die Börse. CEO Oliver Samwer verkündete selbstbewusst, er strebe nach deutschen Weltkonzernen wie Siemens oder BMW, doch in der rauen Börsenrealität stürzte die Internet-Beteiligungsgesellschaft tiefer und tiefer ab. 2018 folgt nun die mirakulöse Trendwende.

  3. Nach hohen Verlusten im Jahr 2017: Rocket Internet schreibt erstmals schwarze Zahlen

    Mit Marken wie Foodora, Lieferheld und pizza.de geht Delivery Hero auf Kundenfang. Rocket Internet hat nun Anteile verkauft und sich in die Gewinnzone bugsiert. Viele Rocket-Beteiligungen warten noch auf schwarze Zahlen.

  4. Rocket Internet-Beteiligung HelloFresh strebt offenbar schon im September an die Börse – mit Abstrichen in der Bewertung

    Es ist wieder diese Zeit des Jahres: Der September naht – und mit ihm nach der Sommerpause die Verlockung von Börsengängen. Nachdem der Rocket Internet-Beteiligung Delivery Hero Ende Juni ein ordentliches IPO gelungen war, versuchen die Samwer-Brüder nun offenbar im Eiltempo nachzulegen. Wie das Manager Magazin in seiner heute erscheinenden Ausgabe berichtet, strebt der Kochbox-Anbieter HelloFresh offenbar bereits im September sein seit 2015 verschobenes Börsendebüt an – allerdings wohl zu einer deutlich niedrigeren Bewertung als angenommen.

  5. IPO: Delivery Hero startet zu 25,50 Euro an der Börse – wird aber von Blue Apron und Internetaktiencrash belastet

    Wiederholt sich die Geschichte? Knapp drei Jahre ist es her, dass die Samwers beim IPO ihrer Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet die Preisspanne maximal ausreizten – und danach an der Börse schnell baden gingen. Auch die Rocket-Beteiligung Delivery Hero will von zeichnungswilligen Aktionären Höchstkurse sehen und teilt ihre Aktien zu 25,50 und damit am oberen Rand der Bookbuildingspanne zu. Damit nimmt der Gegenwind für das IPO fast stündlich zu: Während Kochbox-Anbieter Blue Apron seinen Ausgabekurs um ein Drittel reduzieren musste, brechen Internetaktien weiter ein.

  6. Zahltag für Rocket Internet: Delivery Hero-IPO und Lazada-Verkauf spülen bis zu eine halbe Milliarde Euro in die Kasse

    Es wird ernst: Übermorgen strebt Delivery Hero an die Börse – und das offenbar am oberen Ende der Bookbuildingspanne, wie Reuters berichtet. Rocket Internet winkt nach einer langen Durststrecke damit der große Zahltag: Bis zu 264 Millionen Euro frische Mittel könnten die Berliner erlösen. Die Samwer-Brüder dürften sich unterdessen doppelt die Hände reiben, denn heute wurde zudem der Verkauf der restlichen Anteile der asiatischen E-Commerce-Beteiligung Lazada an Alibaba bekannt, die weitere 243 Millionen Euro in die Kasse spülten.

  7. Bewertung von bis zu 4,4 Milliarden Euro: Delivery Hero will schon nächste Woche an die Börse

    Jetzt geht alles ganz schnell: Der Essens-Lieferdienst Delivery Hero (Lieferheld, Foodora, Pizza.de) will bereits in der kommenden Woche den Gang an die Frankfurter Börse wagen. Das Berliner Unternehmen will seine Aktien in einer Spanne zwischen 22 und 25,50 Euro am Markt platzieren. Die Bewertung, die die Beteiligung von Rocket Internet aufrufen will, erscheint extrem ambitioniert: Im Idealfall wird Delivery Hero mit 4,4 Milliarden Dollar bewertet.

  8. Volle Schubkraft nach unten: Rocket Internet stürzt auf neue Allzeittiefs

    Die Rakete ist weiter im Sturzflug: Rocket Internet hat desaströsen Börsenjahren noch einmal den Turbo gezündet – auf dem Weg nach unten. Nur noch zu Kursen von 15,50 Euro wechselten Aktien der Berliner Beteiligungsgesellschaft gestern den Besitzer. Das Internet-Konglomerat der Samwer-Brüder stürzte damit nach Monaten wieder einmal auf neue Allzeittiefs. Anleger haben den jüngsten Teil-Exit des Großinvestors Kinnevik offenbar nicht verkraftet und ziehen nun ebenso die Reißleine.

  9. Rocket Internet und die Börse: Der kurze Aufstieg und lange Fall der Samwer-Kursrakete

    Der zweite Jahrestag an der Börse steht kurz bevor: Anleger, die Anfang Oktober 2014 hoffnungsvoll 42,50 Euro je Aktie der Rocket Internet bezahlt haben, sind 24 Monate später um fast 60 Prozent ärmer – und das in einem positiven Umfeld für Internet-Unternehmen. Nach einem kurzen Aufstieg und dann beständigen Sinkflug haben immer mehr Anleger ihre Hoffnung verloren, dass Rocket Internet die Trendwende gelingen könnte – nicht zuletzt nach dem happigen Halbjahresverlust von 617 Millionen Euro, der vergangene Woche bekannt wurde.

  10. Zalando: Nach starken Quartalszahlen auf neue Allzeithochs

    Der Glücksschrei ertönt laut und kräftig: Tatsächlich haben Aktionäre von Zalando allen Grund dazu, es dem Werbevorbild nachzumachen. Es läuft einfach beim Berliner Modeversender: Nachdem das acht Jahre alte Internet-Unternehmen im Juli bereits eine weitaus bessere Geschäftsentwicklung in Aussicht gestellt hatte, folgte gestern die Bestätigung in Form der Quartalszahlen. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial – und stufen hoch. Die Aktie schießt zum Handelsstart auf neue Allzeithochs.