1. Ehemalige Neon-Chefredakteurin Ruth Fend wechselt in die Führungsetage von Correctiv

    Ruth Fend wird im September stellvertretende Chefredakteurin bei dem gemeinnützigen Recherchebüro Correctiv. Erst vergangene Woche hatte sie ihren Ausstieg beim Verlagshaus Gruner + Jahr bekanntgegeben. Neben Fend steigt auch Frederik Richter zum stellvertretenden Chefredakteur bei Correctiv auf.

  2. Eigentlich sollten sie erwachsen werden: Was das Neon-Aus über die sich verändernde Magazin-Landschaft aussagt

    War es nun „jahreslanges verlegerisches Missmanagement“, wie der kurzzeitige stern-Chefredakteur Dominik Wichmann meint, oder war es das natürliche Ende eines Produktzyklus, der für das Aus von Neon verantwortlich ist? Für die Verlage insgesamt wäre es sogar beruhigender, wenn „nur“ Missmanagement verantwortlich wäre, denn das ließe sich am leichtesten beheben. Vermutlich liegt die Wahrheit aber dazwischen.

  3. Ende einer einstigen Erfolgsstory: G+J stellt Neon als Print-Magazin ein, Digitalmarke bleibt bestehen

    Das Jungmenschen-Heft Neon war viele Jahre lang ein Vorzeige-Projekt bei Gruner + Jahr. Von den früheren Machern der SZ-Jugendbeilage Jetzt, Timm Klotzek und Michael Ebert, entwickelt, wurde Neon mit Preisen ausgezeichnet und erklomm ungeahnte Auflagenhöhen. Dann begann ein langer Niedergang. Von einst über 250.000 verkauften Heften sind nur noch knapp 61.000 übrig. Hinzu kamen ein folgenschwerer Umzug, häufige Chefwechsel und Querelen in der Redaktion. Nun stellt der Verlag das Heft ein, lässt die Digitalmarke aber fortbestehen.

  4. Andreas Petzold über den Neon-Neustart: „Ruth Fend ist eine großartige Chefredakteurin“

    Am heutigen Montag erscheint die erste Neon-Ausgabe, für die die neue Chefredakteurin Ruth Fend verantwortlich zeichnet. Zumindest offiziell, denn ob sie dem einstigen Magazin-Darling von Gruner + Jahr schon eigene Impulse mitgeben konnte, ist fraglich – immerhin ist sie erst seit September am Ruder. Die Rettung von Neon dürfte ohnehin ein längerer Prozess werden. In der Süddeutschen Zeitung zeigt sich Herausgeber Andreas Petzold optimistisch.

  5. Gruner + Jahr beruft Doppelspitze: neue Ober-Print-Punker für Wirtschaftsmagazin Business Punk

    Anfang August wurde bekannt, dass Business Punk-Macherin Ruth Fend an die Spitze von Neon wechselt. Jetzt ist klar, wer das junge Wirtschaftsmagazin weiterführen soll: Eine Doppelspitze, bestehend aus dem bisherige Textchef Christian Cohrs (37) und Tolgay Azman. Der erst 26-Jährige kümmerte sich bislang um die Digital-Kanäle der Marke.

  6. Einstiger Print-Hoffnungsträger Neon in Turbulenzen: Gruner + Jahrs hausgemachtes Magazin-Problem

    Neon kommt nicht zur Ruhe. Nach nur etwas mehr als einem Jahr gibt es schon wieder einen Wechsel an der Redaktionsspitze: Chefredakteurin Nicole Zepter geht, ihren Posten übernimmt Ruth Fend. Die Zukunft des einst als Print-Hoffnungsträger gefeierten Lebensgefühl-Magazins von Gruner + Jahr scheint ungewiss. Das Marktumfeld mag schwierig sein, doch der Niedergang von Neon ist wohl eher hausgemacht.

  7. Vier Monate nach Relaunch: Neon-Chefredakteurin Nicole Zepter verlässt G+J, Ruth Fend übernimmt

    Gut vier Monate nach dem Relaunch und 15 Monate nach ihrem Einstieg als Chefredakteurin, verlässt Nicole Zepter schon wieder Gruner + Jahrs Neon. Laut Verlagsmitteilung hat die 40-Jährige ihren Vertrag gekündigt, um sich „wieder eigenen Projekten zu widmen“. Ihren Job als Blattmacherin übernimmt Ruth Fend, die bislang im Range einer Redaktionsleiterin die Business Punk verantwortete.

  8. Roland Tichy bei den Medientagen: Verlage brauchen eigene soziale Netzwerke

    Die Debatte um Chancen und Risiken des Online-Journalismus beherrscht auch in diesem Jahr die Medientage in München. In mehreren Panels diskutierten Chefredakteure und Verlagschefs ihre verschiedenen Modelle und Einstellungen gegenüber neuen Technologien und Initiativen von Facebook oder Google.