1. „Sinneswandel oder nur Versuch, die Debatte zu beenden?“ Der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt über die Wende beim Einreiseverbot

    ARD-Sportjournalist Hajo Seppelt darf nun doch zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland einreisen. Auf einer Liste „unerwünschter Personen“ steht er aber weiterhin. Bei Einreise droht ihm zudem eine Vernehmung vor einem staatlichen Untersuchungskomitee. Mit MEEDIA hat der Dopingexperte über die ursprüngliche Entscheidung und die aus Seppelts Sicht überraschende Wende gesprochen.

  2. Nach Intervention der Regierung: ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt darf nun doch zur Fußball-WM nach Russland

    Der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt kann nun doch zur Fußball-WM nach Russland einreisen. Das erklärte Außenminister Heiko Maas via Twitter. Russland hatte dem Journalisten zunächst ein Visum verweigert und ihn zur unerwünschten Person erklärt. Seppelt hatte maßgeblich dazu beigetragen das russische Staatsdoping-System aufzudecken. Die Bundesregierung und der DFB hatten gegen das Einreiseverbot protestiert.

  3. „Unerwünschte Person“ – Russland verweigert ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt die Einreise zur Fußball-WM

    Russland verweigert anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft dem ARD-Journalisten Hajo Seppelt die Einreise. Das Land hat dem anerkannten Doping-Experten kein Visum ausgestellt. Die Entscheidung stößt in Deutschland auf harsche Kritik. Die Fifa hat bislang nur erklärt, Seppelt eine Akkreditierung erteilt zu haben, bezog zum Vorgang der Regierung allerdings keine Stellung.

  4. Verdacht auf Wahlmanipulation: Online-Plattform Reddit sperrt fast 1.000 Nutzerkonten

    Der Social-News-Aggregator Reddit hat 944 verdächtige Nutzerkonten gesperrt. Reddit-Chef Steve Huffman vermutet in einem kürzlich veröffentlichten Transparenzbericht eine russische Einmischung in den US-Wahlkampf 2016 durch die gesperrten Konten. Viele der betroffenen Konten seien bereits zwischen 2015 und Anfang November 2016 gesperrt worden. Ein US-Senator begrüßt die Maßnahmen.

  5. Ex-Intendant Fritz Pleitgen warnt: "So gefährlich wie jetzt war es noch nie"

    Fritz Pleitgen ist vielen Fernsehzuschauern noch aus seiner Zeit als Korrespondent und von seinen Reisereportagen aus Russland in Erinnerung. In einem Interview der Deutschen Presse-Agentur erläutert er, warum er einen neuen Weltenbrand noch nie so gefürchtet hat wie derzeit.

  6. "Wir verkaufen keine Daten von dir": Facebook verschärft Vorgaben für Werbung

    Anzeigen von russischen Propaganda-Organisationen im US-Wahlkampf, diskriminierende Werbung bei Wohnungsanzeigen: Die Werbe-Plattform von Facebook steht in der Kritik. Nun gelobt Facebook Besserung und verspricht den Anwendern: „Wir verkaufen keine Daten von dir“. Das soziale Netzwerk will sein Werbesystem reformieren, um künftig die Anwender besser vor Diffamierung, Betrug und Spam zu schützen.

  7. "Staatlich geförderte Manipulation": Facebook, Google und Twitter nennen russische Polit-Anzeigen während US-Wahlkampf "verwerflich"

    Vertreter von Facebook, Google und Twitter haben sich erstmals vor dem US-Senat zu mutmaßlicher russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl 2016 über ihre Plattformen geäußert. „Die ausländische Einflussnahme, die wir gesehen haben, war verwerflich“, sagte der Chef der Rechtsabteilung von Facebook, Colin Stretch, Medienberichten zufolge bei der Anhörung am Dienstag.

  8. Angebliche Vergewaltigung: Bundeswehr muss sich in Litauen einer Fake-News-Attacke erwehren

    Seit Anfang Februar baut die Bundeswehr im Rahmen einer Nato-Mission eine verstärkte Präsenz in Litauen auf. Bereits nach wenigen Tagen, mussten sich die Soldaten offenbar einem ersten Angriff erwehren. Es war allerdings kein physischer Schlag, sondern eine Attacke mit Mitteln der Desinformationen. Wie Spiegel Online berichtet, streuten Unbekannte via E-Mail und Facebook die Fake-News, dass deutsche Soldaten ein minderjähriges Mädchen vergewaltigt haben sollen.

  9. „Lassen Sie sich nicht einschüchtern“: Reuters-Chef Adler stellt Leitfaden für Trump-Berichterstattung auf

    Twitter-Tiraden, „alternative Fakten“, Fake-News-Anschuldigungen: Wie können oder sollten Medien mit US-Präsident Donald Trump umgehen? Steve Adler, Chefredakteur der Nachrichten-Agentur Reuters, hat zu dieser Frage einen Leitfaden für seine Reporter mit Do’s und Dont’s zusammengestellt. Einer seiner Ratschläge: Nicht aufgeben – immerhin habe man mit Journalismus-Gegnern wie dem Iran, der Türkei oder Russland bereits Erfahrung.

  10. „Zum Schaudern“, „eine Katastrophe“, „Chaos“: Medien-Echo zum Trump-Dossier und seiner Pressekonferenz

    Für die Zeit war es ein „Schauspiel zum Schaudern“: Am gestrigen Mittwoch gab Donald Trump seine erste PK seit Monaten und es ging hoch her: Mögliche Interessenskonflikte und das kompromittierende Dossier, das CNN und Buzzfeed veröffentlicht hatten. Am Tag danach beschäftigt sich die Presse vor allem mit der Akte, ihrem Inhalt und ihrer Entstehungsgeschichte. So notiert Herausgeber Bernhard Köhler in der FAZ: „Aus Moskau kommen nicht nur Liebesgrüße“.