1. Russland droht der „NZZ“ nach Putin-Karikatur mit Klage

    Die „Neue Zürcher Zeitung“ veröffentlichte eine Karikatur von Wladimir Putin mit Clownsnase und Regenbogenfarbe. Nun droht die russische Botschaft mit einer Klage. Bislang fehlt eine Stellungnahme der „NZZ“.

  2. Russland blockiert „Welt“-Website

    Russlands Behörden haben die Homepage der Tageszeitung „Welt“ blockiert. Auf Gesuch der Generalstaatsanwaltschaft ist die Seite des deutschen Mediums bereits seit Samstag aus dem russischen Internet heraus nicht mehr erreichbar, wie aus einem Register der russischen Medienaufsicht Roskomnadsor hervorgeht. Ein Grund wurde nicht genannt.

  3. Zerstörung in Okhtyrka, Sumy in der Ukraine und ein Artikel des "Spiegel" zum Friedensappell von Richard David Precht, Juli Zeh und anderen

    Wie falsche Verbundenheit im Ukraine-Krieg journalistische Standards gefährdet

    Der Angriffskrieg gegen die Ukraine erreicht Deutschland nicht nur in Fragen der Energiepolitik und der militärischen Unterstützung. Er stellt auch den Journalismus in Deutschland auf die Probe. Wie ein aktuelles Beispiel beim „Spiegel“ zeigt, wird diese Probe nicht immer bestanden.

  4. Funke startet Newsportal in ukrainischer und russischer Sprache

    Die Funke Mediengruppe startet ein Newsportal in ukrainischer und russischer Sprache. Unter slavaukr.de bündelt das Essener Medienhaus seine Ukraine-spezifischen-Inhalte und übersetzt diese mit Hilfe einer Reihe von Algorithmus-basierten Systemen und Mutterspachler*innen, die selbst vor dem Krieg geflüchtet sind und jetzt in Deutschland leben.

  5. Henkel gibt Geschäfte in Russland komplett auf

    Jetzt also doch: Henkel zieht sich komplett aus Russland zurück. Der Schritt werde in enger Abstimmung mit den Teams vor Ort umgesetzt. Dies gab das Düsseldorfer Unternehmen nun bekannt. Welchen finanziellen Schaden die Entscheidung für Henkel haben könnte, sei noch nicht abzusehen.

  6. Der Ukraine-Krieg und Marken – Haltung im Ernstfall

    Vielen deutschen Unternehmen fällt es derzeit schwer, eine klare Haltung zu Russland zu entwickeln: Einerseits positionieren sie sich offen gegen den Krieg, andererseits ist der russische Markt für sie wichtig. Wie sollen sie sich verhalten?

  7. Obi verschenkt seine russischen Filialen

    Der Baumarkt-Marktführer Obi verschenkt seine russischen Filialen an einen Investor. Damit sei der letzte Schritt vollzogen, um den russischen Markt endgültig zu verlassen, teilt das Handelsunternehmen mit. Es seien „alle juristischen Einheiten ohne Kaufpreiszahlung an einen Investor“ übertragen worden.

  8. „Welt“ engagiert russische Journalistin Marina Owsjannikowa

    Die Geschichte der russischen Journalistin Marina Owsjannikowa ging um die Welt. Jetzt berichtet sie ab sofort als freie Korrespondentin für die Springer-Marke „Welt“, unter anderem aus der Ukraine und Russland.

  9. Ein Massengrab im ukrainischen Butscha. In den Medien wird die Debatte geführt, ob hier das Wort "mutmaßlich" für die Kriegsverbrechen noch angemessen ist.

    Mutmaßliche Kriegsverbrechen – Vorsicht, Nachsicht oder Pflicht in der Kriegsberichterstattung?

    Der Krieg in der Ukraine stellt auch den Journalismus vor neue Herausforderungen. Das zeigt sich an der Diskussion, ob Kriegsverbrechen vorerst „mutmaßlich“ oder „offenbar“ genannt werden dürfen und wann von dieser Formulierung Abstand genommen werden sollte. Eine Einordnung.

  10. Russland hat Instagram-Klon Rossgram gestartet

    Im Zuge der russischen Bemühungen, den Zugang der Bevölkerung zu Information einzuschränken, wurden Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok in Russland blockiert. Mit VK und Yappy gibt es bereits seit längerem russische Kopien von Facebook und TikTok. Jetzt startete mit Rossgram auch ein Instagram-Klon.