1. Henkel gibt Geschäfte in Russland komplett auf

    Jetzt also doch: Henkel zieht sich komplett aus Russland zurück. Der Schritt werde in enger Abstimmung mit den Teams vor Ort umgesetzt. Dies gab das Düsseldorfer Unternehmen nun bekannt. Welchen finanziellen Schaden die Entscheidung für Henkel haben könnte, sei noch nicht abzusehen.

  2. Der Ukraine-Krieg und Marken – Haltung im Ernstfall

    Vielen deutschen Unternehmen fällt es derzeit schwer, eine klare Haltung zu Russland zu entwickeln: Einerseits positionieren sie sich offen gegen den Krieg, andererseits ist der russische Markt für sie wichtig. Wie sollen sie sich verhalten?

  3. Obi verschenkt seine russischen Filialen

    Der Baumarkt-Marktführer Obi verschenkt seine russischen Filialen an einen Investor. Damit sei der letzte Schritt vollzogen, um den russischen Markt endgültig zu verlassen, teilt das Handelsunternehmen mit. Es seien „alle juristischen Einheiten ohne Kaufpreiszahlung an einen Investor“ übertragen worden.

  4. „Welt“ engagiert russische Journalistin Marina Owsjannikowa

    Die Geschichte der russischen Journalistin Marina Owsjannikowa ging um die Welt. Jetzt berichtet sie ab sofort als freie Korrespondentin für die Springer-Marke „Welt“, unter anderem aus der Ukraine und Russland.

  5. Ein Massengrab im ukrainischen Butscha. In den Medien wird die Debatte geführt, ob hier das Wort "mutmaßlich" für die Kriegsverbrechen noch angemessen ist.

    Mutmaßliche Kriegsverbrechen – Vorsicht, Nachsicht oder Pflicht in der Kriegsberichterstattung?

    Der Krieg in der Ukraine stellt auch den Journalismus vor neue Herausforderungen. Das zeigt sich an der Diskussion, ob Kriegsverbrechen vorerst „mutmaßlich“ oder „offenbar“ genannt werden dürfen und wann von dieser Formulierung Abstand genommen werden sollte. Eine Einordnung.

  6. Russland hat Instagram-Klon Rossgram gestartet

    Im Zuge der russischen Bemühungen, den Zugang der Bevölkerung zu Information einzuschränken, wurden Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok in Russland blockiert. Mit VK und Yappy gibt es bereits seit längerem russische Kopien von Facebook und TikTok. Jetzt startete mit Rossgram auch ein Instagram-Klon.

  7. Russen dürfen Facebook und Instagram laut Gericht trotz Blockade nutzen

    Trotz der Sperrung von Facebook und Instagram in Russland sollen die Bürger des Landes die sozialen Netzwerke weiter legal nutzen dürfen. Das habe ein Gericht in einem Urteil zum Verfahren um den Konzern Meta, zu dem Facebook und Instagram gehören, festgehalten, wie die Staatsagentur Tass am Montag meldete.

  8. Russland erklärt Deutsche Welle zum „ausländischen Agenten“

    Russland hat die bereits mit einem Sendeverbot belegte Deutsche Welle (DW) als „ausländischen Agenten“ eingestuft. Der Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland tauchte am Montag in einem entsprechenden Register des russischen Justizministeriums auf. DW-Intendant Peter Limbourg sagte, der Sender werde weiter „unabhängig und umfassend“ berichten.

  9. Das Cover der ersten Ausgabe der Nowaja Gaseta nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.

    „Nowaja Gaseta“ stellt Betrieb vorerst ein

    Nach der zweiten Verwarnung der russischen Medienaufsicht erscheint die von Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow geführte Zeitung nicht mehr. Die Nowaja Gaseta ist eines der letzten verbliebenen unabhängigen Medien in Russland.

  10. Russland sperrt Website der „Bild“

    Die russische Medienaufsicht hat den Zugriff auf die Website Bild.de für Leserinnen und Leser in Russland gesperrt. Das meldete die Agentur Interfax am Sonntag unter Berufung auf die Behörde Roskomnadsor. Die Generalstaatsanwaltschaft habe die Sperrung beantragt.