1. Moskau verschärft Mediengesetz gegen ausländische Journalisten

    Russland verschärft die Überwachung von Journalisten und Blogger. Präsident Wladimir Putin unterzeichnete am Montagabend nach Angaben des Kremls einen Zusatzartikel zu einem knapp zwei Jahre alten Gesetz, mit dem ausländische Medien als Agenten eingestuft werden können. Damit können nun auch einzelne Journalisten als „ausländische Agenten“ eingestuft werden, wenn sie für ein Medium arbeiten, das zuvor auf eine solche Liste gesetzt wurde.

  2. Nach Protesten in Moskau: Russische Medienaufseher warnen YouTube

    Nach den Protesten und Massenfestnahmen in Moskau haben die russischen Medienaufseher YouTube aufgefordert, Videos von nicht genehmigten Protesten zu verbieten. In einem Schreiben wird das Unternehmen dazu aufgerufen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, teilte die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor am Sonntag mit. Andernfalls werde man „angemessen“ darauf reagieren.

  3. Nach Festnahme von Korrespondent: DW wirft Russland „Methode eines Polizeistaates“ vor

    Die Deutsche Welle (DW) hat Russland nach der Festnahme einer ihrer Reporter die „Methode eines Polizeistaats“ vorgeworfen. Ein DW-Korrespondent war bei nicht erlaubten Protesten in Moskau am 27. Juli kurzzeitig festgenommen worden. Mittlerweile hat sich auch die Bundesregierung zu den Vorfällen bei der Demonstration geäußert.

  4. Nach Russlands Kritik an deutschen Medien: Bundesregierung meldet sich zu Wort

    Das russische Außenministerium warf deutschen Medien, darunter auch t-online.de, eine russlandfeindliche Kampagne vor. Nun hat sich die Bundesregierung zu Wort gemeldet.

  5. Mutmaßliche Propaganda durch russische Geheimdienste: Facebook löscht erneut hunderte falsche Accounts

    Nach einem entschiedenen Vorgehen von Microsoft gegen Hacker ist jetzt auch Facebook gegen Beeinflussung von außen vorgegangen. Das Online-Netzwerk hat nach Angaben Mark Zuckerberg 652 Accounts, Seiten und Gruppen gelöscht, die aus dem Iran und mutmaßlich vom Umfeld des russischen Militärgeheimdiensts betrieben worden seien.

  6. WM-Aus als Gruppenletzter! Deutschlands 0:2-Blamage gegen Südkorea schockt das Social Web

    Das Unvorstellbare ist wahr geworden: Erstmals in der Geschichte des deutschen Fußballs ist die DFB-Elf in der Vorrunde ausgeschieden. Und das mit Pauken und Trompeten: Nach einer uninspirierten und über weite Strecken kopflosen Vorstellung hat die Fußballnationalmannschaft sensationell ihr letztes Gruppenspiel gegen Südkorea mit 0:2 verloren – und ist damit Gruppenletzter. So schlecht schnitt eine DFB-Elf bei einer WM noch nie ab. Entsprechend schockiert reagieren Twitter-Nutzer.

  7. Von „Ich möchte keine Frau als Fussballkommentatorin“ bis „Finale mit ihr wäre super“: die Twitter-Diskussion um Claudia Neumann

    ZDF-Reporterin Claudia Neumann musste für Ihre Kommentierung dreier WM-Partien teils harsche Kritik, teils sexistische Beleidigungen in den sozialen Netzwerken einstecken. Anfang der Woche avancierte die Diskussion um Ihre Person förmlich zu einer Art TV-Staatsaffäre. Der ZDF-Sportchef und prominente Kollegen solidarisierten sich mit Neumann. Und auch beim Donnerstags-Spiel Dänemark gegen Australien gab es neben der immer noch vorhandenen Kritik eine Welle des Zuspruchs.

  8. 0:1 gegen Mexiko: Deutschland blamiert sich zum WM-Auftakt – und kassiert Häme im Netz

    Der Fehlstart ist perfekt: Erstmals seit 36 Jahren ist die deutsche Nationalmannschaft wieder mit einer Niederlage in einer Fußball-Weltmeisterschaft gestartet. Nach dem überraschenden 0:1 gegen Mexiko steht die DFB-Elf von Beginn an mit dem Rücken zur Wand. Zeigt die Mannschaft im nächsten Spiel gegen Schweden keine deutliche Leistungssteigerung, könnte die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland bereits am nächsten Samstag beendet sein. Entsprechend spöttisch bis hämisch fallen die Reaktionen im Social Web aus.

  9. Das Risiko ist zu groß: ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt verzichtet auf Reise zur WM in Russland

    ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt wird nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland reisen. Wie die „Tagesthemen“ am Mittwoch berichteten, sei das Risiko für den 55 Jahre alten TV-Journalisten nach einer Analyse der Bundessicherheitsbehörden, darunter das Bundeskriminalamt (BKA), der Nachrichtendienste und das Landeskriminalamt Berlin (LKA), zu groß.

  10. „Haben die Gefühle einiger Nutzer verletzt“: Lufthansa muss WM-Werbespot zurückziehen

    Die Lufthansa hat einen Werbespot für Flüge zur Fußball-WM nach Moskau zurückgezogen, weil die gezeigten Aufnahmen aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew stammen. Die Fluggesellschaft bestätigte den Sachverhalt am Montag und entschuldigte sich: „Wir haben in den ersten Kommentaren gesehen, dass dies in dem konkreten Fall die Gefühle einiger Nutzer verletzt hat“. Das Video sei am Sonntagabend auf Youtube und Facebook gesperrt worden.