1. Die Disruptoren gewinnen, Traditionsmedien verlieren

    Die Schere geht weiter auseinander: Etablierte amerikanische Medienkonzerne, die bisher bei der Digitalisierung keine herausragenden Fortschritte gemacht haben, werden an der Wall Street gemieden. Zu den Gewinnern des Jahres zählen dagegen Traditionsunternehmen, die massiv auf das Internet bzw. Streaming gesetzt haben

  2. Wie Fox News, die „New York Post“ & Co. jetzt mit Trump brechen

    Die US-Wahl ist entschieden – und Donald Trump scheint sie gleich mehrfach verloren zu haben. Ausgerechnet das konservative Medienimperium der Murdochs distanziert sich deutlich vom scheidenden US-Präsidenten. Fox News, die „New York Post“ und das „Wall Street Journal“ erteilen Trump eine Lektion.

  3. Das Wall Street Journal durchbricht die Marke von drei Millionen Abonnenten

    Nicht nur die New York Times verbucht neue Abonnentenrekorde in der Corona-Krise. Auch der langjährige Rivale Wall Street Journal erfreut sich in Zeiten hochvolatiler Ausschläge an den Finanzmärkten anhaltender Leserzuwächse. Wie Mutterkonzern News Corp. gestern im Rahmen der Quartalsbilanz bekanntgab, durchbrach das 131 Jahre alte Pflichtblatt der amerikanischen Börsen die Schallmauer von drei Millionen Abonnenten. Der Zuwachs an Digitalabonnenten fiel dabei erneut zweistellig aus.

  4. Übernahmeschlacht entschieden: Murdoch verkauft seine Sky-Anteile an US-Kabelriesen Comcast

    Die Rupert-Murdoch-Firma 21st Century Fox will ihre Anteile am britischen Bezahlsender Sky an den Kabelkonzern Comcast abgeben. Das teilte Fox in New York mit. Die Beteiligung in Höhe von 39 Prozent habe aktuell einen Wert von mehr als 15 Milliarden Dollar (13 Mrd. Euro). Fox hatte Sky eigentlich selbst komplett übernehmen wollen, nach einem Bieterstreit mit Comcast aber am Wochenende in einer Auktion den Kürzeren gezogen. 

  5. 33 Milliarden für Sky: US-Kabelgigant Comcast rüstet sich mit Übernahme gegen Streaming-Riesen Netflix

    Comcast hat die Milliarden-Übernahmeschlacht um den britischen Bezahlsender Sky gewonnen. Das US-Kabelunternehmen bot umgerechnet etwa 33 Milliarden Euro und setzte sich damit gegen den US-amerikanischen Murdoch-Konzern 21st Century Fox durch. Dies gab die Übernahmekommission am Samstagabend in London bekannt. Mit der Übernahme rüstet sich Comcast gegen den Wettbewerber Netflix.

  6. Fox-Konzern: starke Zahlen durch Kinohit „Deadpool 2“, aber Fußball-WM war für Murdoch ein Minus-Geschäft

    Ein starkes Kabel- und Filmgeschäft mit dem Kinohit „Deadpool 2“ hat dem US-Konzern 21st Century Fox im Frühjahr gute Ergebnisse beschert. In den drei Monaten bis Ende Juni kletterte der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft im Jahresvergleich um über 80 Prozent auf 925 Millionen Dollar (797 Mio Euro), wie das Unternehmen von Rupert Murdoch am Mittwoch nach US-Börsenschluss in New York mitteilte.

  7. Bieterkampf um 21st Century Fox: Disney erhöht Übernahmeangebot auf 71 Milliarden Dollar

    Nachschlag, bitte: Ursprünglich wollte sich Disney den Löwenanteil von 21st Century Fox für 52 Milliarden Dollar einverleiben – dann kam Comcast. Der größte Kabelnetzbetreiber der USA gab vergangene Woche seinerseits eine Übernahmeofferte ab, die deutlich über Disneys Gebot lag. Nun ist wiederum der ehemals wertvollste Medienkonzern der Welt am Zug: Disney hat heute vor Handelsschluss sein Angebot für die größten Unternehmensteile von Rupert Murdochs Medienimperium auf über 71 Milliarden Dollar erhöht.

  8. Zahltag für Rupert Murdoch: Comcast bietet 65 Milliarden Dollar für Teile von 21st Century Fox

    Paukenschlag nach Handelsschluss an der Wall Street: Wie nach dem gestrigen Bundesgerichtsurteil, nach dem AT&T Time Warner ohne Auflagen übernehmen darf, erwartet worden war, macht nun Kabelnetzbetreiber Comcast Ernst und gibt nachbörslich ein Gebot für 21 Century Fox ab, das 19 Prozent über der Übernahmeofferte von Disney liegt. Die Konsolidierung der Medienbranche hat durch die Übernahmeaktivitäten einen neuen Höhepunkt erreicht.

  9. Rupert Murdoch fordert: Facebook soll für News von "vertrauenswürdigen" Medien zahlen

    Rupert Murdoch hat Facebook aufgefordert, Medienunternehmen Geld für die Verbreitung ihrer Inhalte zu bezahlen. „Wenn Facebook ‚vertrauenswürdige‘ Verlage anerkennen will, sollte es ihnen eine ähnliche Gebühr bezahlen, wie sie bei Kabel-Unternehmen üblich ist“, erklärte Murdoch am Montag. Kabel- oder Satelliten-TV-Anbieter zahlen Fernsehsendern für das Recht, ihr Programm zu verbreiten.

  10. Für 52,4 Milliarden US-Dollar: Walt Disney kauft Großteil von 21st Century Fox

    Der Entertainment-Riese Walt Disney will im Kampf um Film- und Fernseh-Zuschauer mit dem größten Zukauf seiner Geschichte die Oberhand gewinnen. Der Traditionskonzern schluckt wie erwartet große Teile des Rivalen 21st Century Fox aus dem Medienimperium von Robert Murdoch. Dafür blättert Disney 52,4 Milliarden US-Dollar auf den Tisch, wie die Konzerne am Donnerstag mitteilten. Disney-Chef Bob Iger soll den Konzern zudem weiter bis Ende des Jahres 2021 führen.