1. Alte weiße Männer vs woke Erneuerer: der Kulturkampf um das „Wall Street Journal“

    Das altehrwürdige „Wall Street Journal“ gilt als jahrhundertalter Goldstandard der Wirtschaftspresse und gleichzeitig Vorzeigemodell der gelungenen Digitalisierung. Doch hinter den Kulissen von Rupert Murdochs Prestigezeitung knirscht es, wie ausgerechnet der Rivale „New York Times“ genüsslich enthüllt – es tobt ein Kulturkampf zwischen alten, weißen Männern und woken Erneuerern. In der Zeit des „Trump Slumps“ steht einiges auf dem Spiel.

  2. Rupert Murdoch: Der alte Mann und das Mehr

    Der letzte Tycoon der Medienbranche feiert heute tatsächlich bereits seinen 90. Geburtstag. Rupert Murdoch hat zwar formell seine Nachfolge geregelt, wirklich loslassen scheint er aber immer noch nicht zu können. Zerfällt das Medien-Imperium ohne den „Mann, dem die Nachrichten gehören?“

  3. Die Disruptoren gewinnen, Traditionsmedien verlieren

    Die Schere geht weiter auseinander: Etablierte amerikanische Medienkonzerne, die bisher bei der Digitalisierung keine herausragenden Fortschritte gemacht haben, werden an der Wall Street gemieden. Zu den Gewinnern des Jahres zählen dagegen Traditionsunternehmen, die massiv auf das Internet bzw. Streaming gesetzt haben

  4. Wie Fox News, die „New York Post“ & Co. jetzt mit Trump brechen

    Die US-Wahl ist entschieden – und Donald Trump scheint sie gleich mehrfach verloren zu haben. Ausgerechnet das konservative Medienimperium der Murdochs distanziert sich deutlich vom scheidenden US-Präsidenten. Fox News, die „New York Post“ und das „Wall Street Journal“ erteilen Trump eine Lektion.

  5. Das Wall Street Journal durchbricht die Marke von drei Millionen Abonnenten

    Nicht nur die New York Times verbucht neue Abonnentenrekorde in der Corona-Krise. Auch der langjährige Rivale Wall Street Journal erfreut sich in Zeiten hochvolatiler Ausschläge an den Finanzmärkten anhaltender Leserzuwächse. Wie Mutterkonzern News Corp. gestern im Rahmen der Quartalsbilanz bekanntgab, durchbrach das 131 Jahre alte Pflichtblatt der amerikanischen Börsen die Schallmauer von drei Millionen Abonnenten. Der Zuwachs an Digitalabonnenten fiel dabei erneut zweistellig aus.

  6. Übernahmeschlacht entschieden: Murdoch verkauft seine Sky-Anteile an US-Kabelriesen Comcast

    Die Rupert-Murdoch-Firma 21st Century Fox will ihre Anteile am britischen Bezahlsender Sky an den Kabelkonzern Comcast abgeben. Das teilte Fox in New York mit. Die Beteiligung in Höhe von 39 Prozent habe aktuell einen Wert von mehr als 15 Milliarden Dollar (13 Mrd. Euro). Fox hatte Sky eigentlich selbst komplett übernehmen wollen, nach einem Bieterstreit mit Comcast aber am Wochenende in einer Auktion den Kürzeren gezogen. 

  7. 33 Milliarden für Sky: US-Kabelgigant Comcast rüstet sich mit Übernahme gegen Streaming-Riesen Netflix

    Comcast hat die Milliarden-Übernahmeschlacht um den britischen Bezahlsender Sky gewonnen. Das US-Kabelunternehmen bot umgerechnet etwa 33 Milliarden Euro und setzte sich damit gegen den US-amerikanischen Murdoch-Konzern 21st Century Fox durch. Dies gab die Übernahmekommission am Samstagabend in London bekannt. Mit der Übernahme rüstet sich Comcast gegen den Wettbewerber Netflix.

  8. Fox-Konzern: starke Zahlen durch Kinohit „Deadpool 2“, aber Fußball-WM war für Murdoch ein Minus-Geschäft

    Ein starkes Kabel- und Filmgeschäft mit dem Kinohit „Deadpool 2“ hat dem US-Konzern 21st Century Fox im Frühjahr gute Ergebnisse beschert. In den drei Monaten bis Ende Juni kletterte der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft im Jahresvergleich um über 80 Prozent auf 925 Millionen Dollar (797 Mio Euro), wie das Unternehmen von Rupert Murdoch am Mittwoch nach US-Börsenschluss in New York mitteilte.

  9. Bieterkampf um 21st Century Fox: Disney erhöht Übernahmeangebot auf 71 Milliarden Dollar

    Nachschlag, bitte: Ursprünglich wollte sich Disney den Löwenanteil von 21st Century Fox für 52 Milliarden Dollar einverleiben – dann kam Comcast. Der größte Kabelnetzbetreiber der USA gab vergangene Woche seinerseits eine Übernahmeofferte ab, die deutlich über Disneys Gebot lag. Nun ist wiederum der ehemals wertvollste Medienkonzern der Welt am Zug: Disney hat heute vor Handelsschluss sein Angebot für die größten Unternehmensteile von Rupert Murdochs Medienimperium auf über 71 Milliarden Dollar erhöht.

  10. Zahltag für Rupert Murdoch: Comcast bietet 65 Milliarden Dollar für Teile von 21st Century Fox

    Paukenschlag nach Handelsschluss an der Wall Street: Wie nach dem gestrigen Bundesgerichtsurteil, nach dem AT&T Time Warner ohne Auflagen übernehmen darf, erwartet worden war, macht nun Kabelnetzbetreiber Comcast Ernst und gibt nachbörslich ein Gebot für 21 Century Fox ab, das 19 Prozent über der Übernahmeofferte von Disney liegt. Die Konsolidierung der Medienbranche hat durch die Übernahmeaktivitäten einen neuen Höhepunkt erreicht.