1. Öffentliche-Rechtliche kündigen Verfassungsbeschwerde an

    Der Streit um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags geht in die nächste Runde: Die öffentlich-rechtlichen Sender haben am Abend angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen. Das teilten die ARD-Anstalten, das ZDF und das Deutschlandradio unabhängig voneinander mit.

  2. ORF droht mit Sammelklage und Volksbegehren gegen Rundfunkgebühren neues Unheil

    Ein Volksbegehren gegen die Rundfunkgebühren in Österreich hat mit 320.000 Unterzeichnern die erste Schwelle auf Anhieb genommen. Ein Prozessfinanzier strengt eine Sammelklage auf Rückzahlung der Umsatzsteuer an. Sowohl der ORF und die österreichische Regierung bestreiten den Anspruch. Gleichzeitig droht ein Volksbegehren gegen die Rundfunkgebühren.

  3. Seehofer-Debatte geht weiter: Jetzt bringt die FDP-Basis eine Privatisierung des ZDF ins Spiel

    „Zu groß, zu intransparent, zu teuer“: FDP-Chef Christian Lindner befeuerte gestern die von CSU-Chef Horst Seehofer angestoßene Debatte, ARD und ZDF zusammenzulegen. Jetzt heizt Daniel Föst, Generalsekretär der FDP Bayern und seit Mai 2015 Beisitzer im Bundesvorstand, die Diskussion weiter an. Er fordert, das ZDF zu privatisieren. Der Verkaufserlös sollte genutzt werden, um die künftige Altersvorsorge der Rundfunk-Mitarbeiter zu finanzieren. Dadurch könnten auch die Rundfunkgebühren sinken.

  4. Forsa-Umfrage: Mehrheit der Deutschen kann auf öffentlich-rechtlichen Newssender verzichten

    Ein TV-Nachrichtensender aus öffentlich-rechtlicher Hand? Darauf können 58 Prozent der Deutschen verzichten – das ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des stern. Und von denen, die sich einen Nachrichtensender wünschen, wollen die meisten dafür keinen höheren Rundfunkbeitrag zahlen. Fernsehen bleibt dennoch die beliebteste Informationsquelle.

  5. HR-Verwaltungsrat lehnt geringere Rundfunkbeiträge ab 

    Der Verwaltungsrat des Hessischen Rundfunks (HR) lehnt die von der KEF vorgeschlagene Senkung des Rundfunkbeitrags ab. In einer Resolution appellierte das Aufsichtsgremium des Senders an die Länder, die Gebühren unverändert zu lassen, wie der hr am Montag mitteilte.