1. Medien-Woche: Wie konnte die antisemitische Karikatur von Dieter Hanitzsch in die SZ gelangen?

    In der neuen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über den Ärger um die antisemitische Karikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung. Der neue ProSiebenSat.1-Chef Max Conze absolvierte seinen ersten öffentlichen Auftritt. Der Rundfunkbeitrag landet vor dem Bundesverfassungsgericht und es geht um darum, wie die Medien mit einer Fake-News der Grünen zum Trinkwasserpreis umgegangen sind.

  2. Finanzierung verfassungskonform? Bundesverfassungsgericht prüft Rundfunkbeitrag

    Mit dem Rundfunkbeitrag sollen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gerecht finanziert werden und unabhängig bleiben. Ist der Beitrag auch verfassungskonform? Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich mit vier Beschwerden.

  3. Wieso bezahlen? Zweitägige Verhandlung über Rundfunkbeitrag beginnt in Karlsruhe

    Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verhandelt ab Mittwoch zwei Tage lang darüber, ob der Rundfunkbeitrag für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zulässig ist. Die Richter prüfen dazu vier Beschwerden: Drei Privatpersonen sowie der Autovermieter Sixt wehren sich gegen den Beitrag, der seit 2013 in seiner jetzigen Form erhoben wird.

  4. Neuer Sendeauftrag: Bundesländer arbeiten an Reform von ARD, ZDF und Deutschlandradio

    Fünf Bundesländer arbeiten an einer Reform des Auftrags von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Im Juni wollen die Länder ihr Konzept den Ministerpräsidenten vorstellen. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Neufassung der Budgets, die an Einflüsse wie die Inflationsrate angepasst werden sollen. Zuletzt war eine Diskussion über Einsparpotentiale zwischen den Rundfunkanstalten und der Politik entbrannt.

  5. ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm rechnet mit Beitragserhöhung ab 2021: „Sehe keinen Konflikt mit den Ländern“

    Dass die ARD sparen muss (und bis zu einem bestimmten Grad auch will) ist mittlerweile unstrittig. Die Frage ist nur: wieviel und braucht es trotzdem eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags? Der ARD-Vorsitzende und BR-Intendant Ulrich Wilhelm gibt sich zuversichtlich, dass es zu einer Erhöhung kommen wird. Das würden letztlich auch die Bundesländer so sehen. Ab Sommer rührt die ARD zudem die Werbetrommel in eigener Sache.

  6. KEF-Chef bringt Erhöhung des Rundfunkbeitrags für ARD und ZDF um 1,70 Euro in die Diskussion

    Heinz Fischer-Heidlberger ist der Vorsitzende der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) von ARD und ZDF. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung hat er nun erklärt, dass die Kommission wahrscheinlich eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags mit Beginn der nächsten Gebührenperiode 2021 vorschlagen wird. Bei dem angemeldeten Finanzbedarf der Sender könnte die Erhöhung 1,70 betragen.

  7. Die Medien-Woche: "Was wäre denn hier los, wenn man per Volksentscheid einfach so über den Rundfunkbeitrag abstimmen könnte?"

    In dieser Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über den Satire-Coup, mit dem die Titanic die Bild reingelegt hat. Es geht um den neuen CEO von ProSiebenSat.1, den Unmut der ARD-Intendanten über die finanziellen Berechnungen der KEF und die Volksabstimmung in der Schweiz über den dortigen Rundfunkbeitrag.

  8. Experten rechnen nach: KEF erwartet ARD/ZDF-Überschuss von 544,5 Millionen Euro

    ARD, ZDF und Deutschlandradio haben nach Berechnungen der zuständigen Experten-Kommission keine akuten Finanzsorgen. Für die laufende, 2020 endende Beitragsperiode erwartet die KEF einen Überschuss von 544,5 Millionen Euro, wie der Kommissionsvorsitzende Heinz Fischer-Heidelberger am Montag in Berlin mitteilte.

  9. "Äpfel mit Birnen verglichen" – ARD wehrt sich gegen Verschwendungs-Kritik aus geheimem KEF-Bericht

    Die Bild-Zeitung hatte am gestrigen MIttwoch ausführlich aus einem nicht öffentlichen Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zitiert. Die Kommission, die unabhängig einen Vorschlag zur weiteren Entwicklung des Rundfunkbeitrags erarbeitet, kritisiert demnach mangelnden Sparwillen vor allem bei der ARD. So sei u.a. der „Tatort“ im Vergleich zu teuer und große ARD-Anstalten seien ineffizient. Die ARD wies die Kritik aus dem Bericht nun zurück. Es würden „Äpfel mit Birnen verglichen“.

  10. Rundfunkbeitrag: Malu Dreyer will mögliche Beitragserhöhung ab 2020 begrenzen

    Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will neue Belastungen beim Rundfunkbeitrag ab 2020 möglichst vermeiden. „Als Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder setze ich mich dafür ein, eine Beitragserhöhung in 2020 möglichst zu begrenzen“, teilte sie der Deutschen Presse-Agentur mit.