1. Presserat

    Presserat: Mehr Rügen und Beschwerden als im Vorjahr

    Im letzten Jahr beschwerten sich mehr Leser beim Deutschen Presserat als 2018. Das hat das Gremium heute bei der Veröffentlichung seines Jahresberichts 2019 in Berlin konstatiert. Demnach seien 2.175 Beschwerden eingegangen – 137 mehr als im Vorjahr.

  2. Presserat rügt Bild wegen erneuter Veröffentlichung von G20-Bildern und Opfer-Fotos

    Weil die Bild trotz Gerichtsurteil wiederholt ein Foto einer G20-Plünderin veröffentlichte, erhielt die Redaktion eine Rüge des Presserats. Auch wegen drei weiterer Verletzungen des Opferschutzes nimmt der Rat die Zeitung ins Visier. Auf seiner Sitzung sprach er insgesamt neun öffentliche Rügen aus.

  3. Werberat registriert überzogene Beschwerdewelle wegen angeblichem Sexismus bei Online-Werbung

    2017 nimmt die Kritik an Online-Werbeanzeigen durch Internet-User deutlich zu. Das zeigt die erste Halbjahresbilanz des Deutschen Werberates (DWR). Dem Bericht zufolge ist die Anzahl der Beschwerden im ersten Halbjahr des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark angestiegen. Der DWR hält viele der Beschwerden jedoch für überzogen. Lediglich ein Bruchteil der beanstandeten Werbung verstößt nach der Prüfung gegen die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats.

  4. „Es gibt eine deutliche Zunahme der Beschwerden“: 60 Jahre Deutscher Presserat und die Arbeit geht nicht aus

    Dem Deutschen Presserat geht die Arbeit nicht aus – auch oder vor allem nicht 60 Jahre nach seiner Gründung. „Es gibt eine deutliche Zunahme der Zahl der Beschwerden“, sagt Presserats-Geschäftsführer Lutz Tillmanns. Und einfacher wird es auch nicht gerade, sie zu bewerten. Vom digitalen Wandel mal ganz abgesehen.

  5. Lanz-Rüge: Medien fallen auf „Publikumsrat“ herein

    Nach der Kritik an Markus Lanz und seinem Interview mit Sahra Wagenknecht sowie einer Online-Petition mit mehr als 200.000 Zeichnern, attackiert nun ein „Publikumsrat“ den Moderator und formulierte einen Beschwerdebrief an den ZDF-Fernsehrat. Medien, u.a. die Süddeutsche Zeitung, griffen die Meldung schnell auf. Allerdings steckt hinter dem vermeintlichen „Publikumsrat“ nur eine Web-Initiative von zwei Zuschauerinnen.